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Anse_Lazio__Seychelles_Tourism_Board.jpgBringen Sie Farbe ins Spiel

Jetzt wird’s bunt: am 21. März – der Tag- und Nachtgleiche – wurde von dem Portugiesen Maria Joao Durao der Internationale Tag der Farben ins Leben gerufen. Die Idee für die Wahl dieses Datum geht auf den Österreicher Leonhard Oberascher zurück, der im Frühlings-Äquinoktium das symbolische Äquivalent zum Komplementärverhältnis von Licht und Schatten als fundamentales Element der Farben sah. Dies korrespondiert auch mit der ursprünglichen Namensgebung, der eigentlich als International Day of Colour and Light angedacht war. Viel wesentlicher als ein theoretischer Ansatz ist doch für uns Menschen, dass mit dem Frühling wieder mehr Farbe ins Spiel kommt, die Natur aufblüht und damit auch wir alle das triste Grau der Herbst- und Winterzeit verlassen.Angeregt durch das Reiseportal weg.de hat luckx – das magazin einige bunte Strände zusammengestellt, an denen Urlauber farbenfrohe Alternativen zur klassischen Sandfarbe finden.

Ramla Bay, Malta

Wenn Urlauber rot sehen: Der rötlich-goldene Sandstrand in der Ramla Bay im Norden der Insel Gozo kombiniert mit der grünen Landschaft ergibt ein besonders schönes Farbspiel. Zudem ist die Ramla Bay ein historischer Ort: Im Sand befinden sich vergrabene römische Ruinen ebenso wie die „Höhle der Kalypso“, die am westlichen Teil der Bucht liegt.

Glitzer-Strände auf den Malediven

Hier lohnt sich ein Strandbesuch nach Sonnenuntergang: Wenn die Dunkelheit einbricht, verwandeln sich die Strände der Inseln Mudhoo, Vaadhoo und Rangali auf den Malediven in wahre Glitzerstrände. Für das einzigartige Naturschauspiel sind Mikroorganismen im Plankton verantwortlich, die durch die Bewegung des Wellengangs anfangen zu leuchten.

Puerto Naos, La Palma, Spanien

Strand mal anders: Puerto Naos liegt an der Westküste von La Palma und ist mit 600 Metern der längste Strand der kanarischen Insel. Dank des vulkanischen Ursprungs der Kanareninsel besteht er aus schwarzem Lavasand. Der Sand schimmert zudem leicht grün, da er Olivenstaub enthält. Die Palmen am Rande des Strandes spenden Schatten an heißen Sommertagen.

Whitehaven Beach, Australien

Farbenspiel in Down Under: Der Whitehaven Beach ist Teil des Whitsunday Islands National Parks, einer Inselgruppe mitten im Herzen des Great Barrier Reef. Die Strandabschnitte bestehen hier zu fast 99 Prozent aus Quarz, weshalb sie sich mit einer besonders hellen Sandfarbe hervorheben. Grüne Hügel und Wasser in verschiedenen Blautönen umgeben den Strand und machen ihn so einzigartig farbenfroh.

Shell Beach, Australien

Sand suchen Urlauber am ebenfalls in Australien gelegenen Shell Beach vergebens: Am UNESCO-Welterbe Shark Bay, liegt der etwa 60 Kilometer lange Küstenabschnitt, der komplett aus Muscheln besteht und damit einer von nur zwei Muschel-Stränden weltweit ist. Millionen von kleinen Muscheln und das tiefblaue Meer machen den Strand so besonders – allerdings sollten Urlauber ihre Flip-Flops nicht vergessen.

Pink Beach, Harbour Island, Bahamas

Strand in „schweinchenrosa“: Die Harbour Island auf den Bahamas ist für ihren Pink Sand Beach, der sich an der östlichen Inselseite befindet, bekannt und gilt als einer der schönsten Strände der Bahamas. Die rosa Farbe des Sandes kommt von mikroskopisch kleinen Koralleninsekten, den Foraminiferen, die eine hellrosa bis rote Schale haben und dem Strand seine ungewöhnliche Farbe geben.

Anse Lazio, Seychellen

Weißer geht’s nicht: Anse Lazio liegt im Norden der Seychellen-Insel Praslin, der zweitgrößten Insel der inneren Seychellen. Der Strand ist besonders durch seine Kombination aus türkisfarbenem Wasser, weißem Sandstrand und roten Granitfelsen, die sich über den Sandstrand verteilen, bekannt und diente als Kulisse für die Bacardi-Werbung.

Red Beach, Santorin, Griechenland

Faszinierende Kulisse: Die direkt hinter dem Strand emporragende rote Felswand und der feine schwarz-rote Kies machen den Red Beach auf Santorin zu einem der außergewöhnlichsten Strände weltweit. Er befindet sich elf Kilometer südlich von Fira und ist von der benachbarten Bucht von Akrotiri bequem zu Fuß erreichbar.

Pfeiffer Beach, Kalifornien, USA

Für Fans von Sonnenuntergängen hält der Pfeiffer Beach ein besonders Farbenspiel bereit: Durch die letzten Sonnenstrahlen des Tages und die Kristalle im Sand schimmert der Strand in einem blassen Violett. Da der Strand am Highway 1 nicht ausgeschildert ist, haben Urlauber die Chance, das Naturschauspiel ohne großen Menschenandrang zu beobachten.

Punaluu Black Sand Beach, Hawaii, USA

Hawaii ist die Insel der Vulkane – daher finden sich dort besonders viele schwarze Sandstrände. Der Punaluu Black Sand Beach ist nicht nur mit Palmen gesäumt, auch finden hier zahlreiche hawaiianische grüne Seeschildkröten ihre Heimat, die dort unter Artenschutz stehen.

Koutsounari, Kreta, Griechenland

Wer es einsam und mit schwarzen Kiesel mag, der sollte sich auf nach Kreta machen. Dort im Süden der Insel am Lybischen Meer wird der Strand den ganzen Tag von der Sonne bestrahlt. Die Wellen treiben den Kiesel ans Land und der „rollt“ wieder zurück ins Meer. Eine schöne „Musik“ gibt es eigentlich nicht. Der schwarze Kiesel speichert die Wärme, so dass der geneigte Strandbesucher bis spät in die Nacht im warmen Kiesbett liegen kann.