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Cebit_Internet_of_Things_07-06-18.jpgGoldgräber unterwegs

luckx – das magazin berichtet von der Goldgräberstimmung. Die Geschichte beginnt aber nicht mit „es war einmal“ oder den Yukon hinunter oder über die Berge zu den Goldquellen vor über 100 Jahren in Nordamerika. Nein. Die Goldgräberstimmung, also die Erfolgsaussichten in der geschäftlichen Entwicklung – glauben wir einmal der Messegesellschaft – soll sich vom 11. bis 15. Juni 2018 mitten in Deutschland zutragen. Auf dem Messegelände in Hannover treffen sich dann die führenden Elektronikunternehmen aus aller Welt auf der Cebit um ihre neuesten Entwicklungen vorzustellen. Anscheinend ist die Stimmung in der Branche so gut, dass von Goldgräberstimmung gesprochen wird. Doch, darauf soll an dieser Stelle vorsorglich verwiesen werden, hatte es vor über 100 Jahren Gewinner und auch Verlierer gegeben. Doch kommen wir nun zum Thema Internet of Things, das all beherrschend die Branche aktuell prägt. Mit dem Einsatz neuer Technologien wie Augmented Reality oder der Robotik wird die Vernetzung möglich. Aber was haben Unternehmen, Verwaltungen und Konsumenten davon? Da soll die Cebit und deren Aussteller Lösungen geben.

Mit dem NarrowBand-IoT-Development Kit feiert bei Vodafone ein flexibles Komplettpaket Premiere, mit dem sich betriebliche Abläufe vernetzen lassen. Zudem hat Vodafone gemeinsam mit dem Automobilzulieferer Continental ein schlüsselfertiges IoT-Konzept entwickelt, mit dem Flottenmanager die Einsatzfähigkeit aller Fahrzeuge rund um die Uhr überwachen können. Das IoT funkt aber auch in schwer zugänglichen Bereichen: Mit der Waterbox 4.0 können Energieversorger den Zustand der Leitungs- und Rohrsysteme in Kellern oder Schächten kontrollieren. Das System erkennt Störungen und informiert per SMS oder Mail.

IBM macht die vielfältigen Talente des Internet of Things an zwei beeindruckenden Beispielen greifbar: dem Hafen von Rotterdam und dem Aufzug- und Rolltreppenhersteller KONE. Letzterer nutzt das IBM-System Watson IoT, um Aufzüge und Rolltreppen aus der Ferne zu überwachen und präventiv zu warten. Um den größten Frachthafen Europas fit für die vollautomatische Abfertigung zu machen, entsteht ein digitaler Zwilling des 42 Kilometer großen Geländes. Dafür ist ein Abbild der kompletten Infrastruktur nötig – mit allen Betriebsabläufen und Umgebungsdaten. Wie dieses spannende Projekt voranschreitet, zeigt IBM in Hannover.

Mit spannenden IoT-Showcases ist auch die Software AG auf der neuen CEBIT präsent. Im Mittelpunkt stehen die Themen Smart Energy (intelligente Stromnetze), Smart City (Abfallentsorgung und Beleuchtungsmanagement) und Smart Manufacturing (Vernetzung von Industrieanlagen). Dabei spielt die IoT-Plattform Cumulocity IoT eine maßgebliche Rolle.

Hewlett Packard Enterprise möchte auf dem europäischen Business-Festival für Innovation und Digitalisierung demonstrieren, wie intelligente Systeme die Wertschöpfung der Zukunft schaffen. Dazu zählen beispielsweise Produktionsmaschinen, die sich selbst reparieren und vernetzte Dinge, die Hacker an ihrem Verhalten erkennen. "In Zukunft wird jede Maschine, jeder Prozess und jedes Gebäude mit Intelligenz ausgestattet sein", prophezeit Heiko Meyer, Vorsitzender der Geschäftsführung von HPE Deutschland. Gemeinsam mit Partnern stellt HPE Technologien, Lösungen und Dienste vor, die den digitalen Wandel vorantreiben.

Huawei will den CEBIT Besuchern nahebringen, wie der Konzern mit seinen Kunden und Partnern das Zusammenspiel der aktuellen Technologien zu einer "Symphony Of Digital Transformation" vorantreibt, um Geschäftserfolge zu erzielen. Zu den unverzichtbaren Bausteinen zählt neben Cloud Computing, Künstlicher Intelligenz oder Big Data Analytics auch das Internet of Things.

Die Auswertung großer Datenmengen aus unterschiedlichen IoT-Quellen eröffnet auch dem Gesundheitswesen großartige Chancen. Das Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik FIT stellt auf der CEBIT die intelligente Plattform TeLiFIT für telemedizinische Anwendungen vor, die via Mobilgerät übermittelte Messwerte automatisch analysiert und aufbereitet. Zum Thema IoT-Sicherheit zeigen die Fraunhofer-Forscher einen Industrial Data Space, der Unternehmen die Möglichkeit gibt, ein sicheres Vertrauensnetzwerk für ihre Daten einzurichten.