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VW_Sedric_12-06-18.jpgCebit Sedric

Die Cebit hat sich gewandelt. Nach dem Frühjahrsterminen der Vergangenheit ist jetzt Sommer angesagt. Das Messegelände in Hannover hat ein Volksfestcharakter bekommen. Mit Riesenrad und Party-Stimmung soll ein jugendliches Publikum gewonnen werden. Ob es gelingt, wird das Fazit nach Ende der Messe zeigen. Doch was von Volkswagen auf der Messe gezeigt wird, hat einen ganz anderen Charakter. Der Automobilbauer hat ein selbstfahrendes Fahrzeug voll Elektronik gepackt. Mit SEDRIC Active als Weltpremiere soll der vollautonom fahrender Technologieträger für individuelle Mobilität auf Knopfdruck sorgen, speziell ausgelegt für Wasser- und Aktivsportler. Aber auch andere Verwendungen sind möglich.

Mit dem Ziel, Mobilität für seine Kunden weiterzuentwickeln, baut Volkswagen seine digitalen Fähigkeiten stetig aus. Hierzu modernisiert Volkswagen seine IT-Systeme und überführt alle Anwendungen in Cloud-Plattformen. Ebenso geht es um den weiteren Erwerb von IT-Spezialwissen und den Einsatz neuer Technologien in Produkten, Services und Unternehmensprozessen. Volkswagen treibt hierzu Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz, Quantencomputing und Blockchain voran. Heute, am Vortag zur Eröffnung der CEBIT in Hannover, gab Volkswagen auf seinem Messestand der Öffentlichkeit einen ersten Einblick. Auch auf der CEBIT zu sehen: Der SEDRIC Active – die jüngste Variante des vollautonom fahrenden Technologieträgers für individuelle Mobilität auf Knopfdruck, speziell ausgelegt für Wasser- und Aktivsportler.

Schwerpunkt ist die Überführung aller Systeme und Applikationen in neue Cloud-Plattformen. Volkswagen schafft damit alle Voraussetzungen, um die Digitalisierung auch langfristig zu gestalten. Die fortlaufende Modernisierung der IT-Systeme verbindet das Unternehmen dabei mit dem konsequenten Ausbau von Know-how in wichtigen digitalen Schlüsseltechnologien.

Hierzu zählt die Forschung und Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI): Mehr als 80 internationale Spezialisten, darunter KI-Forscher, Natural Language Processing-Experten und Data Scientists arbeiten mittlerweile im Data Lab in München, dem KI-Kompetenz­zentrum im Konzern. Gemeinsam mit allen Marken im Volkswagen Konzern haben sie bereits über 100 KI-Anwendungen im Fahrzeug, in Kundenangeboten und in Unternehmensprozessen umgesetzt. Spezialisten bei Audi und in der Volkswagen Konzernforschung treiben zudem ihre Entwicklungsarbeit von selbstlernenden Systemen für den Einsatz im autonom fahrenden Fahrzeug voran.

 

Volkswagen stärkt auch seine Pionierrolle im Quantencomputing. In den IT-Labs in San Francisco und München arbeiten hochspezialisierte Experten daran, das Potenzial von Quantencomputern für unternehmerisch sinnvolle Anwendungsbereiche zu erschließen. Im Fokus: die Verfeinerung einer Verkehrsflussoptimierung in Millisekunden sowie die Simulation von Materialien und Legierungen. Erste experimentelle Projekte befassen sich zudem mit Möglichkeiten, das Potenzial von Quantencomputing mit selbstlernenden Systemen zu verbinden („Quantum Machine Learning“).

Innerhalb des Volkswagen Konzerns erproben immer mehr Marken und Bereiche Blockchain-Technologien. Die Pilotprojekte reichen von der Steigerung der Transparenz und Automatisierung des Zulieferer- und Logistiknetzwerks, über den Austausch digitaler Fahrzeugschlüssel bis hin zu der „Geschäftsfähigkeit“ eines selbstfahrenden Fahrzeugs. Damit lädt, parkt oder übernimmt es andere Dienstleistungen (z.B. Kurierfahrten) „auf eigene Rechnung“ in naher Zukunft selbstständig.