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security_3_2_desktop_24-05-18.jpgSecurity

Manche der Hackerangriffe auf Computer gelangen an die Öffentlichkeit; wenn sie dann bekannt werden. Doch das ist nicht immer der Fall. Vielfach sind solche Angriffe unbekannt. Denn die Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen veranlasst Unternehmen darüber nicht zu berichten. Doch nicht nur Unternehmen sind das Ziel solcher Aktionen. Auch die Hackerattacken auf das deutsche Regierungsnetz stand und steht im Fokus der Berichterstattung. So wird nun das Thema Cybersicherheit beherrschenden kommuniziert. Sie beschäftigt Großkonzerne ebenso wie den Mittelstand, die Forschung oder die Öffentliche Verwaltung. Wie sollen IT-Entscheider auf die wachsende Bedrohung reagieren?

"Unternehmen, die sich schützen wollen, benötigen Sicherheitslösungen, die auch komplexe und bisher unbekannte Angriffsarten abblocken können", erklärt Daniel Heck, Vice President Marketing von Rohde & Schwarz. Entscheidend sei, dass sämtliche Einfallstore geschlossen werden – vom Mobilgerät über die Cloud oder Webanwendungen bis zu den Übertragungswegen zwischen verschiedenen Firmenstandorten. "Mit einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie können Unternehmen von innovativen digitalen Geschäftsprozessen profitieren", betont Heck.

Der gemeinsam von der Deutschen Messe und Heise Events organisierte Gemeinschaftsstand in Halle 12 informiert Interessierte aller Branchen über die neuesten Sicherheitslösungen. Zugesagt haben namhafte Unternehmen.

Datarecovery Bei AirITSystems kann man sich zum Beispiel über ein breites Angebot an Netzwerktechnologien informieren und Beratung zu den Themen IT-Infrastruktur, Storage, Rechenzentrumsbau und Servertechnologien erhalten. Speziell für den Schutz dynamischer Netzwerke hat Fortinet seine Security-Fabric-Lösung entwickelt. Das integrierte und automatisierte Security Framework bietet neben einer integrierten Bedrohungserkennung eine automatisierte Reaktion und kontinuierliche Neubewertung der Vertrauenswürdigkeit.

Oft stecken eigene Mitarbeiter hinter Cyberangriffen

Immer mehr Unternehmen verwalten ihre Daten in der Cloud, damit die Mitarbeiter jederzeit und von jedem Ort darauf zugreifen können. Deshalb ist ein Sicherheitsansatz, der sich auf den reinen Schutz der Infrastruktur beschränkt, nicht mehr ausreichend. Zumal die Täter bei vielen Cyberattacken aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter sind: Laut einer Bitkom-Untersuchung haben 62 Prozent der Unternehmen, die sich in den vergangenen Jahren mit Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl auseinandersetzen mussten, die Urheber in diesem Personenkreis identifiziert. 41 Prozent der betroffenen Firmen machen Wettbewerber, Kunden, Lieferanten oder Dienstleister für die Angriffe verantwortlich.

Diese Thematik greift das Niedersächsische Landeskriminalamt an ihrem Stand auf der CEBIT auf und präsentiert Strategien zur Sensibilisierung der Mitarbeiter. Außerdem stellt es ihre Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) vor.

Drei von vier Firmen fehlt eine übergeordnete Abwehrstrategie

Trotz der akuten Gefahren mangelt es vielerorts noch immer an effizienten Strategien für den Ernstfall, wie eine weltweite Studie von IBM Security offenbart. Demnach gibt es in 77 Prozent der Firmen keinen formellen Cyber Security Incident Response Plan, der unternehmensweit anwendbar ist. Und lediglich 31 Prozent der befragten Entscheider glauben, dass ihr IT-Sicherheitsbudget angemessen ist. Zudem gestehen fast acht von zehn Unternehmen ein, dass es ihnen Schwierigkeiten bereitet, Mitarbeiter mit den erforderlichen Fachkenntnissen zu finden oder zu halten.

Eine gute Möglichkeit, Unternehmen und Bewerber zusammen zu bringen, bietet die CEBIT mit ihrem Format job and career in Halle 27. Dort können Stellensuchende unter anderem direkt Kontakt zu möglichen Arbeitgebern aufnehmen und ihr berufliches Netzwerk erweitern.

CEBIT mit umfangreichem Angebot an Sicherheitslösungen

Die CEBIT zeigt eine im deutschsprachigen Raum einmalige Bandbreite an praxisnahen Konzepten und konkreten Produkten für jeden Sicherheitsanspruch – von der Antivirensoftware über die Datenrettung bis zum komplexen Enterprise-Security-Management. Im Zeitalter von Big Data und Business Analytics spielen beispielsweise Flash- und Hybrid-Storage-Systeme eine maßgebliche Rolle. Wie sich verlorene Flash-Daten zurückholen lassen, zeigt DATARECOVERY mit einem neuen Flash Reverse Engineering-Konzept. "Der deutsche Mittelstand bietet bei der IT-Security ein zwiespältiges Bild”, sagt CEO Jan Bindig. "Zwischen dem Stand der Technik und der Desorganisation liegt ein weites Feld. Für uns ergeben sich daraus wichtige Ansatzpunkte, um Unternehmen zu unterstützen."