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Deutschland_Geld_23-04-17.jpgWir Deutschen und das liebe Geld 

Es es wirklich so: sind wir Deutsche in das Geld verlieben und raffen, wo wir nur können? Ist für uns das Geldausgeben eher weniger angesagt als das Einnehmen? Was machen wir mit dem Geld: Sparfüchse, bargeldverliebte Online-Shopper und treue Bankkunden – Das im Verlag Edel Books erschienene und auf repräsentativen Umfragen von YouGov beruhende Buch „Wir Deutschen und das Geld“ beleuchtet das vielschichtige Verhältnis der Deutschen zum Thema Geld. Erhoben wurden die Daten mit einer täglichen Mehrthemenumfrage OmnibusDaily und dem Analyse-Tool YouGov Profiles.

Aus Platzgründen konnten nicht alle Ergebnisse in das Buch aufgenommen werden. Daher wurden weitere Ergebnisse und Auswertungen rund um die Deutschen und das Geld kostenlos zum Download zur Verfügung zu stellen.

Über Geld spricht man nicht? Schade eigentlich! Denn dieses Thema ist allgegenwärtig und bewegt die Menschen, wie kaum ein anderes. Aber wie steht es ganz konkret um die Deutschen und ihre Beziehung zum Geld? Sind wir wirklich Weltmeister im Sparen? Wie steht es um unseren Arbeitseifer? Stimmt es, dass wir Deutschen ein Volk von Häuslebauern sind? Bedrückt es uns, wenn wir Schulden haben? Vertrauen wir darauf, dass unsere Renten sicher sind? Antworten auf diese Fragen gibt das Buch „Wir Deutschen und das Geld“Wir_Deutschen_und_das_Geld_18-04-17.jpg

Sollte der Deutsche Michel jemals als Sinnbild für die Deutschen in Ruhestand gehen, wäre der Sparfuchs ein geeigneter Nachfolger. Denn zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) bezeichnen sich selbst als sparsam und die meisten (52 Prozent) würden ihr Geld auf die Seite legen, wenn sie von heute auf morgen doppelt so viel Geld zur Verfügung hätten. Schon von Kindesbeinen an ist Sparen für die Deutschen ein wichtiges Thema. Die deutliche Mehrheit (86 Prozent) hält ihre Kinder dazu an, Geld für größere Ausgaben zu sparen. Ebenso sind 94 Prozent der Ansicht, dass die Vermittlung zur Sparsamkeit Teil der häuslichen Erziehung sein sollte. Mit der Sparsamkeit geht eine weitverbreitete Armutsangst einher. So hat die Hälfte der Deutschen (49 Prozent) Angst davor, in Armut zu Leben. Genauso viele (50 Prozent) haben Angst vor Altersarmut. Nur 15 Prozent glauben, dass ihre Rente einmal für den Lebensunterhalt reichen wird. Auch hat die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) schon einmal Erfahrung mit Arbeitslosigkeit gemacht, für ein Drittel (38 Prozent) dauerte diese dabei länger als drei Monate.

Für eine Million Euro ein Jahr auf Sex verzichten? Ein Drittel sagt ja!

Dabei sind die Deutschen durchaus bereit, persönliche Einschränkungen auf sich zu nehmen, wenn sie dafür mit Geld beschenkt würden. So würde mehr als ein Drittel (39 Prozent) ein Jahr auf Sex verzichten, wenn ihnen eine Fee dafür eine Million Euro böte. Ein Viertel (27 Prozent) würde im Gegenzug ein Jahr auf den Führerschein verzichten und gut ein Fünftel (19 Prozent) Sex mit einer Person haben, die sie nicht mögen. Deutliche Grenzen gibt es allerdings, wenn der für das Geldgeschenk zu zahlende Preis gesundheitlicher Natur ist. Dennoch würde fast jeder zehnte Deutsche (7 Prozent) für eine Million Euro drei Jahre früher sterben wollen und zwei Prozent auf einen ihrer fünf Sinne verzichten. Lediglich ein Prozent würde es akzeptieren, im Gegenzug für die Summe auf einen Rollstuhl angewiesen sein zu müssen.

Aber: Geld allein macht die Deutschen nicht glücklich

Zwar sagen zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent), sie wären glücklicher, wenn sie das Doppelte ihres aktuellen Gehalts verdienten und mehr als die Hälfte (59 Prozent) wäre glücklicher, wenn sie reicher wäre. Dennoch ist Geld nicht das Wichtigste in ihrem Leben. In der Liste, was den Deutschen im Leben wirklich wichtig ist, landen Geld und Wohlstand mit 36 Prozent nur auf Platz sechs. Gesundheit (85 Prozent), Familie (77 Prozent), Freunde (59 Prozent) und den Sinn im Leben finden (45 Prozent) sind deutlich wichtiger. Erschienen bei Edel Books.