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Santo_Domingoflare_2.jpgMerengue ist Kulturerbe 

So wie das Deutsche Schützenwesen wurde nun auch ein wichtiges Kulturerbe der Dominikanische Republik anerkannt und führte zur großen Freude: Sowohl die Merengue-Musik als auch der Merengue-Tanz, typisch für die Kultur der Karibikinsel, ist kürzlich zum immateriellen Kulturerbe der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) ernannt worden.

Petra Cruz, Europadirektorin des Tourist Boards Dominikanische Republik, ist begeistert: „Es ist eine große Ehre für unser Land, dass der Merengue zum Kulturerbe der UNESCO ernannt wurde. Die Dominikaner leben mit und für die Musik und es ist ein besonderes Privileg, dass der Merengue nun als die typische und eigene Landesmusik ausgezeichnet wurde.“

Eingereicht hatte der ehemalige Kulturminister Antonino Rodríguez den Merengue als Kulturerbe. Die UNESCO Kommission, bestehend aus Vertretern von 24 Ländern, betonte im Rahmen der Auszeichnung, dass der Merengue Teil des öffentlichen Lebens ist, das Zusammenleben aktiv fördert und zum gegenseitigen Respekt beiträgt, indem es jegliche soziale Klassen vereint. Die Wurzeln der landestypischen Musik liegen über 160 Jahre zurück. Vor allem in den 1980er Jahre avancierte der Rhythmus zum essentiellen Bestandteil der dominikanischen Bevölkerung – bis heute.

Bereits seit dem Jahr 2005 wird alljährlich der Nationaltag des Merengue in der Dominikanischen Republik gefeiert: am 26. November wird in verschiedenen Städten des Landes der Paartanz und seine Musik mit Feierlichkeiten gewürdigt.