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laden_e_mobilitt_03-02-18.jpgHab den Wagen voll geladen . . .

In den letzten Tagen haben sich Fachleute aus der ganzen Welt mit dem Beladen von E-Fahrzeugen beschäftigt. Dabei ging es nicht darum, wer wo sitzt oder wo welches Paket verstaut wird. Nein, es ging um die Batterien in den E-Autos von heute und morgen. Denn, auch wenn die Batterien immer leistungsfähiger werden, so ist das Laden der (zeit-) entscheidende Faktor. Eine der wesentlichen Hürden der Elektromobilität von heute sei vor allem unflexibles und ineffizientes Laden im Alltag. Der auf der Tagung vorgestellte Continental Lösungsansatz AllCharge bietet durch seine Flexibilität den Ladekomfort, den viele Fahrer von Elektroautos heute noch vermissen.

Elektrofahrzeuge und Hochvolthybride bieten einen hohen Spaßfaktor: Am spritzigen Motor liegt es nicht, dass noch so wenige davon unterwegs sind. Die wirkliche Hürde im Alltag ist das Laden, nicht das Fahren. Deshalb hat sich das Technologieunternehmen Continental dieser Aufgabe angenommen. Mit dem AllCharge- Ladesystem wird es für Besitzer von Elektroautos zukünftig keine „falschen“ Kabelladesäulen mehr geben. Egal ob zuhause, bei der Arbeit oder auf einer Langstrecke an der Autobahn, AllCharge bietet die Flexibilität für alle Lebenslagen, denn das Fahrzeug ist auf jede Art von Ladesäule mit Kabel vorbereitet. Der Grundgedanke ist dabei so genial wie einfach: AllCharge ist ein elektrischer Antriebsstrang, der nicht nur das Fahrzeug antreibt, sondern die vorhandenen Fähigkeiten des Motors und der Leistungselektronik nutzt, um zusätzlich die Rolle als „Universalladegerät“ für kabelgebundenes Laden zu übernehmen. Der Autofahrer wird dadurch viel unabhängiger von der uneinheitlichen Ladeinfrastruktur, und die Ladezeiten an der Säule werden oft kürzer, was bares Geld spart. Auf dem Frankfurter ATZlive Kongress „Der Antrieb von morgen“ berichtet Continental über den praktischen Nutzen von AllCharge im Alltag.

Für die Nutzung eines Elektrofahrzeugs ist das Laden genauso entscheidend wie das Fahren. Wenn hier die Flexibilität fehlt, sind Enttäuschungen vorprogrammiert. Mit AllCharge ist für jede Lademöglichkeit die passende Ladelösung an Bord - ob zu Hause, in der Arbeit oder unterwegs“, sagt Friedrich Graf, Direktor Vorentwicklung Division Powertrain bei Continental. „Bisherige Onboard-Ladegeräte sind im Hinblick auf Kosten, Bauraum und Ladeleistung oft ein Kompromiss. Was fehlt, ist die Flexibilität für alle typischen Nutzersituationen. Diese Lücke schließt AllCharge.“

Die Ladetechnik macht den elektrischen Antriebsstrang zum „Universal-Ladegerät“ für das kabelgebundene Laden an Ladestationen unterschiedlichster Technik. Maximales Laden ist somit an jeder Ladestation möglich.

Laden muss auf den Nutzer zugeschnitten sein

AllCharge bietet durch seine Flexibilität den Ladekomfort, den viele Fahrer von Elektroautos heute noch vermissen. Anders als bei aktuellen Onboard-Chargern (= im Auto verbaute Ladegeräte), die oft nur kleine Wechselstromleistungen bis beispielsweise ca. 7kW verarbeiten können, holt AllCharge aus jeder Ladesäule die maximal mögliche Ladeleistung heraus: bis zum Wechselstrom-Hochleistungsladen mit 40kW und bis zu 800V Gleichstrom für bis 350kW. Das verkürzt die Ladezeiten und bringt mehr Reichweite pro Minute Ladezeit: Je nach Ladetechnik kann ein Autofahrer mit AllCharge an derselben Ladesäule statt 300 Meter pro Minute Ladezeit 4km zusätzliche Reichweite pro Minute herausholen. Da heutzutage häufig die Ladezeit abgerechnet wird und nicht der tatsächliche Stromverbrauch, sinken für den Autofahrer bei verkürzter Ladezeit die Stromkosten, was den Betrieb des E-Fahrzeugs wirtschaftlicher macht.