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ErneuerbareEnergieKarriere_28-03-17.jpgKarrieresprung 

Qualifizierte Arbeitskräfte sind knapp. So ist immer wieder in verschiedenen Arbeitsmarktreports zu lesen. Wer gerade auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle oder der ersten Festanstellung nach dem Studium ist und sich für erneuerbare Energie einsetzen möchte, bietet diese Branche Zukunftsperspektiven. Auch dann, wenn gerade die Gesamtbeschäftigung gesunken ist. Ohne erneuerbare Energie ist die Energiewende nicht zu schaffen. Und diese ist das erklärte Ziel der jetzigen und wahrscheinlich auch der künftigen Bundesregierung. Eine Änderung – wie gerade in den USA zu beobachten ist. Wird es in der Bundesrepublik nicht geben.

Sowohl im Ausbildungsbereich als auch bei den Studienangeboten gibt es inzwischen eine Vielzahl spezialisierter Bildungsmöglichkeiten. Auch wenn die Gesamtbeschäftigung in dem Sektor zuletzt leicht gesunken ist, bietet die Branche dabei sehr gute Zukunftsperspektiven.

Viele Schüler und Studierende sitzen aktuell über ihren Abschlussklausuren oder bereiten sich auf den jeweiligen Endspurt in ihrer Bildungseinrichtung vor. Mit dem Ende dieses Lebensabschnittes stellt sich für viele die Frage, was danach kommen soll. Die Branche der Erneuerbaren Energien bietet hier gute Perspektiven.

Flächendeckende Studienangebote

Die Energiewende als Berufsfeld ist dabei keineswegs mehr eine regionale Besonderheit: Überall in Deutschland gibt es Studiengänge, die auf die neuen Energietechnologien ausgerichtet sind. Im Jahr 2016 gab es insgesamt 234 entsprechende Studiengänge, ein Zuwachs um rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Studienfächer mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien wurden 2016 in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen angeboten, den größten Anteil entsprechender Studiengänge konnten Brandenburg und Schleswig-Holstein verzeichnen. Thematisch stehen naturwissenschaftliche Fächer bzw. Ingenieursstudiengänge im Fokus, aber auch Energieinformatik und spezielle Vertiefungen in den Wirtschaftswissenschaften werden immer wichtiger. Darüber hinaus gibt es durch die Energiewende auch in den Sozialwissenschaften wie etwa in der Umweltpsychologie zunehmend neue Tätigkeitsfelder und entsprechende Studieninhalte.

Auch in Ausbildungsberufen, insbesondere im technischen Bereich, bildet die Energiewende immer häufiger den Schwerpunkt.

Zukunftsperspektive Energiewende

Dass die Energiewende in ganz Deutschland für erhebliche Beschäftigungseffekte sorgt, hat auch die von Bundesverband Windenergie, VDMA Power Systems und Offshore-Wind-Industrie-Allianz beauftragte und erst kürzlich veröffentlichte Analyse von Windenergie-Jobs in den Bundesländern der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) gezeigt.

Hintergrund: Aktionswoche #EnergiewendeSchaffen

Die Energiewende ist nur zu schaffen, wenn sich genügend junge Leute für einen Beruf im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz entscheiden. Um auf entsprechende Möglichkeiten aufmerksam zu machen, ruft die gemeinnützige Berufsorientierungsinitiative „Energiewende schaffen“ des Wissenschaftsladens Bonn und ein breites Bündnis an Unterstützern, zu dem auch die AEE gehört, von Montag, 27. bis Freitag, 31. März 2017 zu einer Aktionswoche auf.