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AEG_Taste-of-Tomorrow.jpgFood Trends von morgen

Kochen ist angesagt. Überall finden Kochshows statt: ob zuhause, in Kochstudios und in den Medien. Große und kleine Köche bringen ihre Kreationen an den Mann und die Frau. Nachkochen und selbst etwas kreieren begeistert. Auch Hersteller der weißen Ware – wie Haushaltsgroßgeräte im Fachjargon heißen – geben Ratschläge. Im Rahmen des Projekts Taste of Tomorrow hat AEG durch die Analyse und der Auswertung verschiedener Daten die neuesten Ernährungstrends identifiziert. Gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Genuss und Datenanalyse zeigt das Unternehmen die neuesten Food Trends auf – und gibt Tipps, wie diese sich am besten zubereiten lassen.

Neue Zutaten, Kochmethoden und Zubereitungsarten

Viele Deutsche informieren sich immer öfter online zum Thema Kochen und lassen sich im Netz von neuen Rezeptideen inspirieren. Aus diesem Grund hat der Hersteller das Projekt Taste of Tomorrow ins Leben gerufen. Mit Hilfe eines Expertenteams, bestehend aus Datenexperten, Köchen und Trendforschern, wurden weltweit über das vergangene Jahr hinweg jede Menge Daten gesammelt und ausgewertet. So konnten spannende Erkenntnisse über die Ernährungstrends von Morgen gewonnen werden. Dabei hat die Auswertung ergeben, dass vor allem Purple Food voll im Trend liegt. Zum Vergleich: Danach suchten die Deutschen im Netz fast viermal so häufig als beispielsweise nach „Elektriker“. „Durch Social Media verbreiten sich Trends immer schneller“, sagt Sofia Andreasson, Trend-Expertin. „Zudem definieren wir uns immer mehr durch unsere Esskultur. Das Essen ist inzwischen sogar zu einer Art Statussymbol geworden.“ Immer mehr Hersteller unterstützen den Wandel hin zum exklusiven Kocherlebnis und setzen dabei vor allem auf die fortschreitende digitale Vernetzung von Elektrogroßgeräten.

Ausgemacht wurden sieben Food Trends 2018:

Purple Food

Trendfarben gibt es nicht nur in der Mode, sondern auch bei Lebensmitteln – und in dieser Saison ist Lila das neue Grün: Lebensmittel wie beispielsweise Rote Bete, die lila Süßkartoffel oder die Hibiskusblüte verfügen über ein bestimmtes Antioxidans namens Anthocyan, das ihnen die violette Farbe verleiht. Neben ihrer antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung soll sich ihr Verzehr zudem auch positiv auf den Cholesterinspiegel sowie den Blutdruck auswirken.

Umami

Süß, sauer, salzig, bitter – und Umami: Im Japanischen bedeutet der Begriff „angenehm herzhafter Geschmack“. Es gehört zu den fünf Grundgeschmacksrichtungen der menschlichen Zunge. Der Geschmack wurde von einem japanischen Chemiker in den 1900er Jahren entdeckt und ist beispielsweise in Parmesan oder Pilzen enthalten.

Puffed

Neben dem beliebten Popcorn kann man auch andere Körner ganz einfach im Kochtopf zum Puffen bringen: Ganz oben auf der Liste stehen Quinoa, Amaranth und Sorghum. Das sogenannte Pseudogetreide eignet sich hervorragend zum Garnieren von Salaten, außerdem passt es zu Gerichten mit Joghurt, gegrilltem Gemüse oder zu Müsli.

Zero Waste

Der Trend zu einem nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln ist immer mehr im Kommen: Dabei wird alles verwertet, was essbar ist. Ein gutes Beispiel ist der Blumenkohl – meist landen dessen Strunk und Blätter im Müll. Doch das muss nicht sein: So kann man aus den Stielen gesunde Pommes Frites zubereiten und die Blätter können zu einem leckeren Pesto verarbeitet werden. Mit ein bisschen Kreativität lässt sich Zero Waste so ganz einfach in den Alltag integrieren. Aber auch die richtige Lagerung von Lebensmitteln ist entscheidend, um unnötigen Abfall zu vermeiden. Ordnung, Platz und Übersicht schafft hier eine entsprechende Kühl-Gefrier-Kombination mit flexiblen Aufbewahrungssystems für jedes Lebensmittel den passenden Stauraum.

Urkörner

Als Urkörner gelten Getreidesorten und Samen, die seit Jahrtausenden in ihrer Züchtung kaum verändert wurden. Dazu zählen Roggen, Dinkel, Quinoa, Gerste, schwarzer Reis, Kamut und Buchweizen. Diese Körner sind reich an Nährstoffen, fördern die Verdauung und unterstützen das Immunsystem. Die antiken Getreidesorten eignen sich zum Beispiel als Müsli-Topping oder in Brotform perfekt für einen gesunden Start in den Tag.

Sous Vide

Sous Vide bedeutet auf Französisch „unter Vakuum“ und ist eine Kochtechnik, bei der Lebensmittel vakuumversiegelt mit Dampf gegart werden. Die Technik wird seit Jahren in Restaurants angewendet – und wird nun auch unter Hobbyköchen immer beliebter: Das SousVide-Verfahren verbessert den Geschmack und die Textur der Lebensmittel. Darüber hinaus bleiben mehr Vitamine und Nährstoffe erhalten.

Fleischloses Fleisch

Pflanzliche Proteine werden immer beliebter – und Fleischersatzproduzenten wollen nicht nur Alternativen schaffen, sondern das Fleisch komplett ersetzen. Im Moment scheint dabei sogar eine Frucht dem Klassiker Tofu den Rang abzulaufen: Die zur Familie der Maulbeergewächse zählende Jackfrucht ist dank ihrer besonderen Konsistenz dem Pulled Pork sehr ähnlich und lässt sich so auf vielfältige Weise zubereiten.