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Geschenke_27-12-16.jpgGeschenkeorganisation 

Die große Geschenkearie ist vorbei! Wirklich? Oder beginnt nicht schon gleich nach dem Weihnachtsfest wieder der Run auf die nächsten Geschenke? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Sie genau das Geschenk bekommen, welches Sie unbedingt geschenkt haben möchten? Na gut, Weihnachten ist vorbei. Aber der nächste Geburtstag und auch Valentinstag stehen unmittelbar vor der Tür. Das passende Geschenk finden ist wie blättern in einem großen Buch. Deshalb sollten Sie diese kleinen Kniffe beherrschen. Im Übrigen gilt das nicht nur für Sie. Auch Er sollte einmal folgende kleine Anleitung zum Geschenke schenken beherzigen. Denn nichts ist schlimmer als Haushaltsgeräte, unpassende Kleidung oder das falsche Parfüm zu finden. Streit ist dann vorprogrammiert. Welche Tricks am besten funktionieren, um ganz subtil ein paar Geschenketipps zu geben, verrät luckx – das magazin.

Einflussreiche Mitverschwörer aktivieren

Irgendwann gelangen die Herren der Schöpfung an einen Punkt, an dem sie sich hilfesuchend an andere wenden. Hier kommt die beste Freundin, Mutter oder Schwester der Beschenkten ins Spiel. Das bedeutet, dort muss unbedingt ein Wunschzettel hinterlegt werden. Wer für den Notfall auch die Schwiegermutter einweiht, ist wirklich auf der sicheren Seite – vorausgesetzt die beiden Frauen verstehen sich.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Fast ebenso beliebt ist die Methode, das Wunschgeschenk immer wieder beiläufig zu erwähnen. Aber das muss unauffällig passieren. Je näher es Richtung Weihnachten geht, umso häufiger darf der Wunsch ins Gespräch einfließen. Oft genutzte Sätze, bei denen Männer spitze Ohren bekommen, sind: „Schau mal, wie schön! Aber etwas teuer…“ oder „Das gefällt mir, aber eigentlich brauche ich es ja nicht…“. Aber aufgepasst, Letzteres könnte gerade bei sehr sensiblen Partner dazu führen, dass dieses Geschenk von der potentiellen Liste verschwindet.

Dem Zufall auf die Sprünge helfen

Eine offene Internetseite mit dem Angebot eines traumhaften Wellness-Wochenendes oder die aufgeschlagene Seite einer Zeitschrift mit Kreuz auf dem Artikel über das begehrte Parfum. Das alles kann schon helfen, um ihn auf die richtige Fährte zu locken. Der Liebste merkt so auch nicht sofort, dass er gerade eine Botschaft erhält. Wenn er aufmerksam genug ist – was bei steigender Panik sicher der Fall ist – nimmt er diesen zurückgelassenen Hinweis gerne wahr.

Hoch pokern

Wenn ich schon kein Einhorn bekomme, will ich wenigstens diese blaue Tasche.“ Mit diesem gewagten und leicht überzogenen Plan ist schon so manche Frau an ein lang ersehntes Geschenk gekommen. Ein bisschen quengeln und sich etwas absolut Unmögliches oder Unerschwingliches wünschen. Ab einem gewissen Punkt bekommt er ein schlechtes Gewissen und der Männer-Stolz packt ihn. Genau dann ist der richtige Zeitpunkt, um die Verhandlungsposition in die gewünschte Richtung zu verändern.

Quasseltante

Dass Frauen gerne und laut telefonieren, ist bekannt. Daher wirkt es unauffällig, wenn sie mit Handy am Ohr ihrer besten Freundin vom letzten Shopping-Trip erzählt. „Da war diese Kette mit Engelchen-Anhänger, die hätte ich so gerne gekauft – aber die Vernunft hat gesiegt.“ Am besten wichtige Details verraten, um es dem Liebsten nicht unnötig schwer zu machen diese Kette ausfindig zu machen. „Ja, das war in der kleinen Boutique, in der ich immer meine Accessoires kaufe, gegenüber meiner Stammkneipe“.

Social Media als digitaler Wink mit dem Zaunpfahl

Ein Like für den neusten Lippenstift, eine Freundin auf der lang ersehnten Handtasche verlinken oder Kommentare posten wie „Guck mal, wie schön die ist“: Und schon erscheint die Botschaft im News Feed des Liebsten.

Möge die SEA-Macht mit euch sein

Subtiler geht nicht: In Zeiten von Suchmaschinen-Marketing werden Wünsche mit einer einzigen Suchanfrage direkt auf dem Rechner des Liebsten platziert. Dazu leiht sich die Herzensdame seinen Laptop aus, tippt bei Google den Namen des Produkts ein und klickt auf einige Produktseiten. Den Rest, nämlich die Präsentation von passenden Anzeigen beim nächsten Surfen, übernimmt die Marketingabteilung des künftigen Weihnachtsgeschenks.

Vorsicht ist dennoch geboten!

Wenn es zu sehr nach Bestellung klingt, wird er den Wunsch vielleicht aus Prinzip nicht erfüllen. Also gilt: Die Männerwelt nicht unterschätzen und die Anwendung der Tricks gut durchdenken. Denn letztlich zählt ja doch einzig und allein der gute Wille.