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Zentralsauganlagen 31-05-19.jpgRichtiges Bauen schützt die Gesundheit

Für die Erhaltung und Verbesserung unserer Gesundheit tun wir sehr viel: wir treiben Sport, ernähren uns biologisch-dynamisch, gehen in die Sauna und richten uns ein Gesundheitsbad in den eigenen vier Wänden ein. Doch wenn es ans Grundsätzliche geht, werden wir nachlässig. Gerade wer einen Neubau plant, schaut vielfach zu sehr auf den Preis als auf die Qualität. Und in der aktuellen wirtschaftliche Situation bei völlig ausgelasteten Handwerksbetrieben sind manche Bauherren und -damen froh, überhaupt einen Handwerker zu bekommen. Deshalb es ist erforderlich sich mit den Baumaterialien und der Ausstattung des eigenen Hauses intensiv auseinander zu setzen. Sonst treten früher oder später gesundheitliche Probleme auf deren Beseitigung hohe Kosten und viel Ärger nach sich ziehen.

Allergien vorbeugen

Laut einer Untersuchung des Robert Koch-Instituts ist die Zahl der Allergiker in Deutschland in den letzten Jahren rapide gestiegen. Fast ein Drittel der Bevölkerung leidet an Symptomen wie Atemnot, brennende Augen oder juckende Haut - für die Betroffenen kann die Krankheit ein wahres Martyrium bedeuten. Die einfachste und nebenwirkungsärmste Behandlungsform bei vielen allergischen Erkrankungen ist das Vermeiden oder zumindest Reduzieren auslösender Allergene. Aber gerade zu Hause, wo man Ruhe und Entspannung sucht, können potenzielle Allergene wie Milben, Schimmelpilze und Tierhaare die Gesundheit belasten. Die neue Broschüre „Gesundes Bauen - Moderne Haustechnik" vom Bundesverband für Gesundheit und Verbraucherschutz BGV erläutert, mit welchen Maßnahmen man die Allergenbelastung in Haus oder Wohnung reduzieren und vorhandene Allergene zielgerichtet entfernen kann.

Lüftungskonzept

Wenn die Fenster nicht mehr dicht sind oder gar nicht dicht waren, musste auf ausreichende Lüftung nicht geachtet werden. Das klingt zwar sehr sarkastisch. Doch in vielen Altbauten sind zugige Fenster noch der Alltag. Dagegen ist bei heutiger dichter und wärmedämmender Bauweise ein Lüftungskonzept erforderlich. Eine Lüftungsanlage mit Mikrofiltern tauscht die Raumluft innerhalb eines festgelegten Zeitraums komplett aus und filtert dabei Staub sowie Blütenpollen aus der Frischluft. Auch bei der Auswahl des Heizsystems sollten Allergiker genau überlegen. Günstig sind eine Flächenheizung, also Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung und der Verzicht auf Heizkörper. Weil sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt, entstehen keine Staubaufwirbelungen, so dass sich Allergene wie Hausstaub und Sporen nicht verbreiten können.

Raumpflege

Die richtige Raumpflege trägt entscheidend dazu bei, die Allergenbelastung im Wohnumfeld gering zu halten. Die bequemste Methode zur Reinigung von glatten Fußbodenbelägen und Teppichen ist das Staubsaugen. Herkömmliche Staubsauger bergen für Allergiker jedoch ein Risiko. Mit der Abluft werden jede Menge feine Staubpartikel, Milben, Pollen, Viren und Pilzsporen wieder in die Raumluft abgegeben. Die optimale Lösung für ein allergenarmes Raumklima ist deshalb ein zentrales Staubsaugersystem. Hierbei werden der Ausstoß sowie die Zirkulation von Keimen und Atemwegsallergenen im Wohnbereich zu 100 Prozent ausgeschlossen. Wie funktioniert das? Alle Etagen sind durch ein Rohrleitungssystem mit einem zentralen Sauggerät inklusive Sammelbehälter verbunden. Dieser wird außerhalb des Wohnbereiches im Keller, Heizraum oder in der Garage installiert. Die Saugdosen im Haus werden so eingeplant, dass mit Schlauchlängen von 8 bis 10 Metern auf der gesamten Wohnfläche bequem gesaugt werden kann. Weil Zentralsauganlagen ohne „Abluftverwirbelung" arbeiten, entfällt auch das arbeitsintensive Entfernen von Staubpartikeln, die über die Abluft auf Möbel geblasen werden. Man braucht einfach seltener zu saugen und zu wischen. B8aafc365b9749adb770533d43dc88d9