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Gocycle_crop_02-02-17.jpgBitte nicht verwechseln 

Marken- und Produktnamen können manchmal ganz schön zu Verwechselungen führen. Wer bei dem G3 an eine Waffe denkt, ist auf dem falschen Weg. Denn hierbei handelt es sich um die Weiterentwicklung und das Design eines Fahrrads. Dem ehemaligen McLaren Cars Designer Richard Thorpe ist mit dem Gocycle ein tolles Produkt gelungen.

Designed und entwickelt wurde das Gocycle in London. Seit dessen Markteinführung im Jahre 2009 ist es ein Pionier in der Industrie und hat sich dort als eines der leichtesten und wohl innovativsten E-Bikes positioniert. Seit der ersten Generation (G1), wurde das Gocycle mit zahlreichen internationalen Preisen in Kategorien wie Performance und Design ausgezeichnet. Ebenso findet auch die neue dritte Generation des Gocycle (G3) entsprechende Beachtung und überzeugt mit weiteren Verbesserungen und fantastischen neuen Features.

Der automobilen Linie treu bleibend, ist das Gocycle G3 mit einem Tagfahrlicht (Daytime Running Light | DRL) ausgestattet, welches designed wurde, um die Sichtbarkeit und somit die Sicherheit des G3 Fahrers zu erhöhen. DRL’s gehören in der Automobilindustrie bereits zum Standard und heben die Wahrnehmung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern hervor. Doch wer dieses Zweirad in der Nacht nutzen möchte, sollte auf die optional erhältliche Beleuchtung ausweichen. Denn gesehen werden ist nicht gleich sehen. Das ist aber wohl auch der einzige Schwachpunkt – wenn es so einen überhaupt gibt – dieses futuristischen Rades und fällt nicht weiter ins Gewicht. A propo Gewicht: mit 16 kg ist das Gefährt ein richtiges Leichtgewicht unter den e-Bikes. Dabei sind die Akku-Zellen im Rahmen verstaut, diese reichen dann für ca. 80 km Fahrtstrecke. Wie für ein solches Gerät zu erwarten, können alle Daten über eine App abgerufen werden.

Ein weiteres geniales Detail ist der „Allradantrieb“. Okay, bei Allrad wird an 4-Wheeler gedacht. Doch hier sind zwei Räder angetrieben. Vorn wirkt der E-Motor und hinten die Muskelkraft.

Auch wenn das Rad wie ein Mini-Rad erscheint, so ist es doch eher mit einem normalen Rad vergleichbar. Die Ergometrie entspricht dem eines normalen Rades (Radstand, Rahmengeometrie). Aber es lässt sich schnell in einer optionalen Box verpacken und mit auf Reisen nehmen (oder im Büro unter dem Schreibtisch verstauen).

Wer etwas mehr als 4.000 EUR zur Verfügung hat, sollte sich hier weitere Infos holen: www.gocycle.com oder sich Appetit beim Video holen: http://gocycle.com/product/portable-pack/