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HanseBoot_24-10-16.jpgSegel setzen! 

Wenn die Hanseboot in einigen Tagen ihre Messetore öffnet, werden wieder viele Freizeitkapitäne und solche die es werden wollen, den Weg in die Hamburger Messehallen suchen. Da treffen sie dann auf deutsche und europäische Segelyacht-Hersteller, die sich auf der 57. Internationalen Bootsmesse Hamburg vom 29. Oktober bis 6. November ein Stelldichein geben werden. Die Hanseboot wird wieder einen umfassenden Überblick über die Trends der Segelszene geben. Segelboote und -yachten vom gerade einmal 2,30 Meter langen Optimisten bis hin zur 25 Meter langen Segelyacht Oyster 825, ausgestattet mit einem, zwei oder sogar drei Rümpfen und für jeden Geschmack und Geldbeutel können vor allem in Halle B6 sowie in der In-Water hanseboot im Sandtorhafen besichtigt werden.

Den Nachwuchs ins Boot holen

Wassersport-Messen spiegeln in gewisser Weise immer auch die Marktentwicklung wider“, sagt Heiko Zimmermann, Projektleiter der hanseboot. So könne derzeit beobachtet werden, dass sich das Interesse der Besucher an Segelyachten und -booten zugunsten von Motorbooten verschiebe. „Umso wichtiger ist es, jetzt Nachwuchs für den Segelsport zu gewinnen“, sagt Zimmermann. „Auf der hanseboot bieten wir viele Schnupper-Angebote im Segelbereich an, wie beispielsweise die Jollen-Einsteiger arena im Obergeschoss der Halle B3. Hier findet sich auch der Vereinscampus, wo Neulinge sich über die unterschiedlichsten Themen wie Führerscheinwesen, Segelkurse und Informationen zu Gebrauchtbootkauf beraten lassen können. Auch die Start Boating Kampagne, die wir von Anfang an unterstützen, hat hier ihren Platz. Diese bundesweite Kampagne bietet die Möglichkeit, einfach und schnell diverse Boote auf dem Wasser auszuprobieren“, so Zimmermann weiter.

Tolle Segelyachten im Sandtorhafen: Größte Segelyacht: Oyster 825

Dieses Jahr findet die In-Water hanseboot in einmaliger Atmosphäre statt. In direkter Nähe zur Elbphilharmonie im mondänen Stadtteil Hafencity bietet der Sandtorhafen ein besonders attraktives Umfeld. Und so wartet die In-Water hanseboot auch gleich mit mehreren eindrucksvollen Segelyachten auf: Die mit 25,15 Meter Länge über Alles größte Segelyacht kommt von Oyster Marine Limited direkt aus Southampton nach Hamburg: Die Oyster 825. Im Gegensatz zu ihrem Vorgängermodell wurde der Innenraum um fast 15 Prozent vergrößert. Quadratmeter, die vor allem die Eignerkabine und die Kabinen für Gäste großzügiger machen.

HanseGroup zeigt die Moody DS 45 in der In-Water hanseboot

Mit 13,72 Meter Länge über Alles ist die Moody von der HanseYachts AG das ideale Fahrtenschiff für längere Reisen. Die besondere Innovation der Moody DS 45 ist nach Werftangaben jedoch das "Living on one Level-Konzept". Salon, Pantry, Kartentisch und Cockpit liegen auf einer Ebene. Der lichtdurchflutete Decksalon mit 360° Panorama ist vom Cockpit aus durch eine breite Schiebetür ohne Stufen und Niedergang eben zu betreten. Öffnet man diese Tür ganz, verbinden sich Salon und das außergewöhnlich große Cockpit zu einem einzigen Lebensraum und schaffen eine offene Atmosphäre an Bord.

Premiere in Hamburg: neue Serienyacht Bestevaer 45ST Pure von KM Yachtbuilders

In der In-Water hanseboot im Sandtorhafen vor Anker geht zum ersten Mal die neue Bestevaer 45ST Pure von KM Yachtbuilders aus den Niederlanden. Diese Bestevaer wird nach Werftangaben erstmals nicht komplett „custom-built“ sein, sondern als Serien-Yacht gebaut. Rumpf- und Kielform, der Decksalon und die Position der wasserdichten Schotten stehen bei der Pure bereits von vornherein fest. Nach wie vor kann der Interessent aber zwischen verschiedenen Kielversionen wählen. Auch die Frage, ob die Yacht eine Ruderpinnen- oder eine Radsteuerung enthalten soll sowie die Einteilung des Innenraums und die Art der Segel stehen zur Auswahl. Serienmäßig verfügt die 14,25 Meter über Alles lange Pure (LWL: 12,64 Meter; Breite 4,05 Meter) über zwei wasserdichte Schotten, eine tiefe Plicht und viele Halte-Griffe. Die von Dykstra Naval Architects gezeichnete Segelyacht besitzt einen stabilen Aluminiumrumpf mit einem Ballastanteil von fast 40 Prozent, sowohl bei der Festkiel- als auch bei der Schwert-Variante.

Von Schweden in den Sandtorhafen: Najad 450 CC

Eine weitere spannende Segelyacht kommt aus Schweden nach Hamburg. Schon auf der hanseboot ancora boat show im Mai zog sie alle Blicke auf sich: Die von Reiner Kürten von North-Yachting Kürten aus Großenbrode gezeigte Najad 450 CC aus Henan in Schweden. Und auch auf der In-Water hanseboot im Sandtorhafen wird der 13,50 Meter über Alles lange Cruiser wieder für Aufmerksamkeit sorgen. Der integrierte Bugsprit erleichtert das Segeln mit Code Zero und Gennaker. Rigg und Segelplan wurden für das Segeln mit einer 108 Prozent-Genua optimiert. Ein 55 Quadratmeter großes Rollgroß und eine 44 Quadratmeter messende Arbeitsfock sollen bereits für ordentlichen Vortrieb in der Grundbesegelung sorgen. Angeboten wird die Neue von Najad mit Laminat-Segeln von UK Sails; durch die hohe Formstabilität der UK Tape-Drive-Segel sollen diese besser eingestellt werden und länger stehen bleiben können. Motorisiert ist das 4,03 Meter breite, 2,1 Meter tiefgehende und 14 Tonnen verdrängende Schiff mit einem Volvo Penta D2-75 mit 75 PS Leistung.

Im Trend: Segeln auf drei Rümpfen mit Trimaranen von Quorning aus Dänemark

Immer mehr Anhänger finden die agilen Trimarane der Marke Dragonfly von Quorning Boats aus Dänemark: Gezeigt wird die neue Dragonfly 25 Swing Wing. Der trailerbare Trimaran lässt sich beim Liegen im Hafen platzsparend von 5,80 auf 2,30 Meter Breite zusammenfalten. Das mit rund 7,50 m Länge kleinste Mitglied der bis 40 Fuß Länge reichenden Dragonfly-Familie kann einfach einhand gesegelt werden, bietet jedoch bis zu fünf Personen Platz an Bord. Mit einem Gewicht von nur 1.050 kg ist die 25 Swing Wing noch bequem zu trailern und innerhalb einer halben Stunde segelklar aufgeriggt. In der Kajüte finden zwei Erwachsene und zwei Kinder, oder drei Erwachsene einen Schlafplatz für die Nacht. Außerdem gibt es dort eine kleine Pantry und eine Chemietoilette. Dank einklappbarem Schwert und Ruder kann man auch in flachen Gewässern, oder sogar auf den Strand segeln. Neben der Standard Touring Version bietet Firmenchef Jens Quorning auch eine Sport-Version mit höherem, drehbarem Kohlefasermast an. Zudem wird auf der hanseboot die etwas größere Dragonfly 28 gezeigt.

Weitere Informationen unter www.hanseboot.de