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BMWLichter_21-02-16.jpgKronleuchter

Es ist wohl nicht üblich, dass sich ein Automobilhersteller mit so etwas profanen wie Kronleuchter beschäftigt. Aber in diesem Fall ist es tatsächlich etwas ganz Besonderes. Mit dem spektakulären Kronleuchter „85 Iconic Eyes“ und den Exponaten der Ausstellung „Zukunftslichter“ zeigt BMW das künstlerische Potential der Lichttechnik außerhalb herkömmlicher Anwendungen. Fahrzeugbeleuchtung ist bei BMW mehr als eine Sicherheitsfunktion – sie ist wesentlicher Teil des Erscheinungsbildes der Automobile. Das charakteristische Doppelrund der Frontleuchten sorgt seit jeher für einen hohen Wiedererkennungswert und verleiht dem Fahrzeug sein individuelles Gesicht.

Doch in der Lichttechnik von BMW steckt weit mehr als die Exponate der Ausstellung „Zukunftslichter“ zeigen - allem voran dem Kronleuchter „85 Iconic Eyes“. Sie übertragen die technischen Leuchtenelemente in einen neuen, vom Fahrzeug losgelösten Kontext und schaffen damit eine unkonventionelle und faszinierende Perspektive auf das Thema Lichttechnik. Die Ausstellung startet im BMW Markenschaufenster am Lenbachplatz am 19. Februar 2016 zum Auftakt der Munich Creative Business Week, die am 20. Februar ihre Tore öffnet.

85 Iconic Eyes – Lichtkunst für den Innenbereich.

Aus der Idee, Lichtkunst aus Serienteilen von BMW Scheinwerfern zu schaffen, entstand ein Kooperationsprojekt zwischen der Abteilung BMW Lichttechnik und dem Lichtdesigner Bernhard Dessecker, der unter anderem 30 Jahre mit und für den bekannten Münchener Leuchtendesigner Ingo Maurer arbeitete. In diesem Rahmen entwarf, konstruierte und baute Dessecker „85 Iconic Eyes“, einen zeitlosen Lüster aus 85 LED-Frontscheinwerfermodulen. „Wir wollten mit bereits bestehenden Elementen etwas vollkommen Neues schaffen, das einerseits das ikonenhafte BMW Scheinwerfererscheinungsbild erkennen lässt und darüber hinaus auch in einem neuen Kontext authentisch Bestand hat“, erklärt Bernhard Dessecker die Herangehensweise an das Projekt.

Der ellipsenförmige Leuchter besteht aus über 640 Einzelteilen, ist 85 cm hoch, 60 cm breit und 30 kg schwer. Er wurde komplett in Handarbeit gefertigt. Die Module aus, mit Glasperlen gestrahlten, optischen Linsen und Lichtleitern, werden von je 3 LEDs erleuchtet. Im Zentrum des Lüsters befinden sich zwei starke LED-Module, die als Up-und Downlights fungieren. Die Funktionen des Lüsters werden mit einer App via Smartphone oder Tablet separat voneinander gesteuert und gedimmt.

Ausstellung „Zukunftslichter“ - das Spektrum des Lichts.

Im Rahmen der „Zukunftslichter“ wird das Thema Licht künstlerisch interpretiert. Diverse interaktive Exponate laden ein, sich tiefer mit Lichtinnovationen von BMW auseinanderzusetzen. Fahrzeugferne Installationen wie stilisierte Seerosen aus Heckleuchten der aktuellen BMW 3er Reihe, eine Standleuchte für den Wohnbereich mit integriertem Lichtteppich sowie verblüffende „Geisterbilder“ aus LED-Technologie erweitern dabei die Wahrnehmung des Betrachters für kreative Anwendungsmöglichkeiten von Licht. Technische Exponate und Fahrzeuge wie der BMW i8, das BMW M4 Iconic Light Concept Car und der neue BMW 7er, bringen die Besucher mit aktuellen Innovationen wie Laserlicht und OLED-Technologie in Berührung. Die Technologiegrundlagen für sämtliche Exponate stammen aus den Entwicklungsbereichen BMW Licht Interieur und Exterieur. Ein großer Teil der Exponate wurde mit der Unterstützung des MakerSpace angefertigt, einer in Kooperation mit BMW für jeden offen stehende Hightech-Werkstatt mit Sitz in Garching bei München.