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citytrip_c_pexels_2.jpgStädtereisen

Das Thema Citytrips oder Städtereisen ist ein Trendthema. Denn neben dem Familienurlaub stehen Kurzreisen hoch im Kurs. Zwar ist jedem Reisenden klar, dass sie immer nur einen kleinen Ausschnitt des Städteangebots erleben können. Doch eine schönes Städteerlebnis lädt zum Wiederkommen ein.

Aber in drei Tagen soll die Zeit optimal genutzt werden. Dazu hat luckx – das magazin einmal ein paar Tipps gesammelt.

Schon bei der Planung: Das perfekte Datum wählen

Damit eine Städtereise ganz nach Plan läuft, sollten Urlauber schon bei der Terminplanung ein bisschen recherchieren. Lange Wochenenden helfen natürlich dabei, mit Urlaubstagen sparsam umzugehen, können aber auch mit sich bringen, dass die jeweilige Metropole überfüllt ist. Zu den beliebten Daten zählen nicht nur Klassiker wie Pfingsten, sondern auch lokale Feiertage, Ferienstarts oder Messen. Recherchieren lassen sie sich ganz einfach im Internet.

Kurze Wege: Städte mit guter Fußläufigkeit

Städte, die sich besonders durch ihre Zeiteffizienz auszeichnen: Gerade Städte aus der zweiten Reihe wie Graz, Nantes, Bilbao oder Ålborg lassen sich optimal zu Fuß erkunden. Innerhalb eines Radius von drei Kilometern können in den Städten alle wichtigen Sehenswürdigkeiten entdeckt werden. Somit lässt sich nicht nur viel Zeit sparen, sondern auch Ecken entdecken, an denen Urlauber mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht vorbeikommen.

Für weniger Stress am Airport: Vorher online einchecken

Beim Stressabbau vor dem Reisestart hilft der Vorab Check-in im Internet oder über die App der jeweiligen Airline. Vorsicht: Wer die besten Plätze im Flieger haben möchte, sollte zeitig dran sein. Immer mehr Airlines ermöglichen den Check-in mittlerweile schon deutlich früher als 24 Stunden. Die Low Cost-Airlines öffnen ihn bereits vier Wochen vorab. Für gute Plätze verlangen einige Fluglinien bares Geld. Besonders wer mit mehreren Personen reist, sollte die Chance nutzen und ein paar Euro investieren.

Mit leichtem Gepäck unterwegs: Für einige Tage reicht meist ein großer Rucksack

Auch für aufgegebenes Gepäck bitten immer mehr Airlines die Passagiere zur Kasse. Zudem sparen sich Reisende viel Zeit, wenn sie nach Ankunft am Zielairport nicht noch 20 bis 30 Minuten auf den Koffer warten müssen. Wer mit Trolley reist, kann den zwar meist mit an Bord nehmen, muss sich aber schon früh anstellen, um dafür noch Platz in der Kabine zu finden. Besser geeignet sind möglichst große Rucksäcke mit vielen Fächern. Sie passen in aller Regel unter den Vordersitz, so dass der Wochenendreisende getrost auch als Letzter einsteigen kann.

Auch die Ankunft lässt sich optimieren: Tickets für Bahn und Co. vorab besorgen

Am Airport angekommen stellt sich meist die Frage nach der Fahrt ins Zentrum. Wer sich zum Beispiel in Rom-Fiumicino oder Paris Charles de Gaulle erst bei Ankunft mit dem System beschäftigt, endet oftmals in einer langen Schlange am Fahrkartenautomat und ist beim Ticketkauf unter Umständen überfordert. Vorteil: Immer mehr Tickets lassen sich bereits zuhause über den PC kaufen und drucken. Mit dem Online-Ticket samt Barcode geht es dann in aller Regel direkt zum Zug oder Bus. Das kann oft schon eine Ersparnis von 30 Minuten auf der Fahrt ins Hotel bedeuten.

Die richtige Unterkunft für jeden Reisetyp: Hotel oder Wohnung

Weiter geht es mit der optimalen Wahl der Unterkunft. Per Google Maps sollte man sich vor der Buchung bereits über das jeweilige Viertel informieren. Bei der Wahl spielt die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ebenso eine Rolle wie die Nähe zu Bars, Lokalen und Attraktionen. In Sachen Unterkunftstyp ist eine Ferienwohnung etwas für all die, die sich gern selbst versorgen oder ins Café zum Frühstück gehen wollen. Wer ein abwechslungsreiches Buffet am Morgen bevorzugt, sollte ein Hotel auswählen. Positiver Nebeneffekt im Hotel: Kurzreisende sparen gleich bares Geld für die erste Mahlzeit am Tag.

Uber und Co.: Alternative zu klassischen Taxis suchen

Auch bei der Fortbewegung innerhalb der Stadt lässt sich einiges optimieren. Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln lassen sich längere Distanzen auch mal mit dem Taxi fahren. Wem das zu teuer ist, sollte die Augen nach Anbietern wie Uber aufhalten. Diese sind oft deutlich günstiger als lokale Taxen. In vielen Städten gibt es außer Uber noch weitere Anbieter von privaten Unternehmen. Auch mit ihnen lässt sich oft noch Geld sparen. Eine schöne Ergänzung zur motorisierten Fortbewegung sind Fahrräder. Am einfachsten lassen sich die Drahtesel über Anbieter in den Stadtzentren anmieten. Viele Hotels unterstützen ihre Gäste auch bei der Anmietung, sollte das System oder die Landessprache für Schwierigkeiten sorgen.

Nie mehr sprachlos: Gratis-Roaming oder günstige SIM-Card

Dank kostenfreiem Roaming in der EU sind Städtereisende mittlerweile in vielen Metropolen nicht mehr auf WLAN von Hotels und Cafés angewiesen. Wer sich jedoch in der Schweiz oder außerhalb der Europäischen Union aufhält, für den spielt das Thema in der Regel eine große Rolle. Eine Lösung ist eine lokale SIM-Card, die sich in der Regel am Airport oder sogar vorab besorgen lässt. Viele Smartphones verfügen über mehrere Steckplätze, so dass die heimische SIM nicht zwangsweise entfernt werden muss. WhatsApp lässt sich zudem oftmals mit der lokalen Karte nutzen, ohne dabei eine andere Telefonnummer gebrauchen zu müssen.

Die Schlange umgehen: Touren vorher buchen

Wer es auf beliebte Sehenswürdigkeiten abgesehen hat, sollte keine große Zeit in der Warteschlange verbringen. Hier können sogenannte Skip-the-Line-Tickets helfen. Buchbar sind diese zum Beispiel über Tourenanbieter wie GetYourGuide. Die Tickets für feste Zeitslots sind zwar in der Regel ein wenig teurer, dafür können Urlauber mit ihnen direkt durchgehen und müssen nicht stundenlang anstehen. Weiteres Argument: Einige Attraktionen wie etwa die Alhambra in Granada geben prinzipiell nur ein gewisses Kontingent an Karten pro Tag aus. Wer da nicht vorab vorsorgt, wird vor Ort unter Umständen kräftig enttäuscht.

Der Tisch im Wunschlokal wartet schon: Szenelokale vorab reservieren

Enttäuschung kann auch beim Besuch von angesagten Szenelokalen entstehen. Besonders an Wochenenden ist eine Vorab-Reservierung daher nahezu Pflicht. Vornehmen lässt sich diese bei immer mehr Restaurants über die Website oder spezielle Reservierungstools wie OpenTable oder Bookatable. Auf die Weise können Besucher sichergehen, dass der Tisch im jeweiligen Lokal auch ganz bestimmt für sie bereitsteht.

Auch mal durchschnaufen können: Reichlich Zeit für Pausen einplanen

Nicht zuletzt sollten Städteurlauber ihren Citytrip auf keinen Fall mit Programm überfrachten. Das führt schnell zu Stress und Unmut – dies wiederum zu Streitpotenzial unter den Reisenden. Faustregel ist deshalb: Nach jedem Programmpunkt auch wieder Platz für Pausen schaffen. Diese müssen nicht zwangsweise im Hotel stattfinden, sondern geben auch die Möglichkeit, gemütlich in Cafés zu sitzen. Zudem lässt sich währenddessen mit dem Handy unter Umständen vielleicht schon die Abendplanung oder der anstehende Museumsbesuch vorbereiten.