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Lneburger_Weihnachtsmarkt_12-11-18.jpegLüneburger Weihnachtsmarkt

Lüneburg wird unterschätzt. Ganz nah bei Hamburg wird die Heidestadt meist liegengelassen. So ist es auch dem Autor vor längerer Zeit passiert. „Gestrandet“ auf der Durchreise nach Hamburg forderte der Hunger die Familie zur Pause auf. Obwohl später am Abend, bietet die Universitätsstadt noch eine große Auswahl an geöffneten Restaurants. Das ist nicht überall so. Gerade zur Weihnachtszeit erstrahlt die Stadt im Lichterglanz und ist eine Reise wert. Bis zum 23. Dezember findet zu Füßen des Rathauses auf dem Marktplatz der Weihnachtsmarkt statt, der als einer der schönsten in Norddeutschland gilt. Täglich ist dieser von 10 bis 20 Uhr geöffnet (Sonntag ab 11 Uhr). Weitere Märkte finden Besucher an der St. Johanniskirche und am Alten Kran.

Ein romantisches Lüneburger Weihnachtsdorf gibt es im Innenhof der „Krone“ an der Heiligengeiststraße. Am ersten Dezemberwochenende findet am Fuße der St. Michaeliskirche der traditionelle Historische Christmarkt statt. Der vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e.V. (ALA) organisierte Christmarkt zieht mit seiner authentischen Renaissance-Kulisse rund um die Kirche und den angrenzenden Gassen viele Gäste an. Holzfeuer und Kerzenschein tauchen das mittelalterliche Spektakel in gemütliches Licht, in dem Bauern, Handwerker und Händler ihre Waren feilbieten. Der Markt ist Sonnabend von 12 bis 19 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Zudem wird am 1. Dezember im winterlichen Rathausgarten von 16 bis 20 Uhr Familienkino für Groß und Klein geboten. Bei schlechter Witterung muss die Veranstaltung leider abgesagt werden. Der Eintritt ist frei! Jeweils am ersten, zweiten und dritten Adventssonntag in der Zeit von 13 bis 17 Uhr haben kleine und große Bastelfreunde von vier bis neun Jahren die Möglichkeit, noch das ein oder andere kleine Weihnachtsgeschenk selber zu gestalten. Das Adventsbasteln für Kinder findet im historischen Heinrich-Heine-Haus im Heine-Zimmer am Ochsenmarkt statt und ist kostenlos.