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Marienschwestern_BadKreuzen2_SrChristiane_FC_Hermann_Erber.jpgEntschleunigung

Nicht nur der Straßenverkehr, auch das Leben rast täglich an uns vorbei. Doch das muss nicht immer so sein und bleiben. Deshalb müssen wir lernen und erfahren, das Leben zu genießen und zu uns zurückzukommen. Wo geht das besser als im Kloster. Dabei ist es nicht erforderlich, irgendein Gelübte abzulegen. Klöster bieten eine Vielzahl von Angeboten für Teilzeitmönche zum Beispiel zur Meditation. Bereits seit Jahrtausenden meditieren Menschen aller Kulturen auf unterschiedliche Weise. Eines haben sie alle gemeinsam – den Blick auf sich selbst und die Bewusstwerdung des eigenen Seins. "Nach innen schauen", "in der Stille Kraft finden", "bei sich sein", "Ruhe hinter dem Lärm hören", "Gedanken beruhigen"- all dies beschreibt, was Meditation ist. Meditation hat zwei Richtungen: Zum einen entleert sie uns von alltäglichen Dingen, die uns belasten und zum anderen füllt sie uns mit Energie. Abzuschalten, entschleunigen, ruhig zu werden... Das alles sind Themen, die in der heutigen Zeit immer wichtiger werden, aber im Alltag leider immer weniger vorkommen. Zeit zu haben, die eigenen Energiereserven wieder zu füllen und seinem Inneren zu lauschen – wunderbare Voraussetzungen, sich wieder ein Stück neu zu begegnen.

Das Stift Schlägl bietet von 2. bis 6. Mai 2018 den Meditationslehrgang „Im Zentrum des Sturms“ an. Der Lehrgang hilft TeilnehmerInnen dabei, den ureigenen und authentischen Weg zu finden, um so das Leben zu meistern. Dadurch verwurzeln sich Menschen in der eigenen Spiritualität. Dieser Lehrgang eignet sich für jedermann aber auch besonders für LebensberaterInnen, TherapeutInnen oder PsychologInnen, um andere Menschen spirituell zu begleiten. Der Lehrgang befähigt dazu, kleinere Meditationsgruppen anzuleiten und ebenfalls Menschen auf dem Weg zu sich selbst zu begleiten. Der Kern des Lehrgangs ist die Selbstwahrnehmung.

Kloster Disentis lädt ein: „Bewegt - Meditativer Tanz“ von 11.-13.05.2018. In allen Kulturen drücken Menschen sich durch Tanz und Bewegung aus. Eine besondere Form ist der meditative Tanz. Meditatives Tanzen bedeutet durch die Struktur einfacher, ruhiger oder auch beschwingter Kreistänze in die eigene Mitte zukommen. Dabei macht das Einüben der Schritte, das Wiederholen der Tanzform und die Einfachheit der Choreografie die Essenz der Tänze deutlich. Meditativer Tanz bewegt sich zwischen Spiritualität und Selbstausdruck. Symbolik, Rhythmus und Bewegung wirken befreiend. Gemeinschaftssinn und Selbstvertrauen können wachsen. Beim Tanzen geht es nicht darum von A nach B zu gelangen, sondern das Leben und seine Kraft zu spüren. Durch den Tanz werden TeilnehmInnen lebendiger und berührbarer, können hinein lauschen in das eigene Ich. Bewegung dieser Art schafft die Möglichkeit, sowohl Ruhe als neue Energie zu finden und in Einklang mit sich selbst sowie der Gruppe zu kommen. Alle, die Freude an Musik und Bewegung haben, sind willkommen. Vorkenntnisse, Tanzerfahrung oder besondere Fitness sind nicht erforderlich. Mobilisierende Körper- und Atemübungen, sowie ein thematisches Kurzreferat und passende Entspannungsübungen ergänzen die bewegte Zeit im Kloster Disentis.

Kneippen und Meditieren mit Sr. Huberta bei den Marienschwestern vom Karmel von 3. bis 8. Juni 2018 im Curhaus Bad Kreuzen, dem 1. Zentrum für Traditionelle Europäische Medizin(TEM). „Etwas tun für Leib und Seele! Kneippen und Meditation/meditativer Tanz sind gute Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen, zu entspannen und gleichzeitig hellwach im gegenwärtigen Augenblick da zu sein, das heißt, das Leben zu spüren. Die Natur wahrnehmen mit allen Sinnen, mich spüren in meinem ganzen Leib, ganz bei mir sein und mich öffnen für meine Tiefe, in der ich dem lebendigen Gott begegnen darf.“, so Begleiterin Sr. Huberta Rohrmoser.

Stift Schlägl lädt beim Wandern mit Abt Martin Felhofer von 6. bis 8. Juli 2018 zum „Meditieren im Stift“ ein. „Wir spüren, dass es Zeit ist, ein Stück weit Abstand zu gewinnen vom Trubel des Berufs- und Lebensalltags. In der Stille und ganz besonderen Atmosphäre des Klosters fällt es uns leichter, den Blick in Ruhe und Frieden nach innen zu richten. Dies ermöglicht, den Ursprung mancher Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu sehen. Neben den Meditationseinheiten bietet sich die Möglichkeit, durch den Böhmerwald zu wandern. Die Bewegung im Einklang mit der Natur bringt das anstehende Lebensthema und die Lebenskraft ins Fließen. Wer sich auf den Weg macht, aktiviert Leib und Seele und gibt somit einen kraftvollen Impuls für innere, tiefgreifende Veränderung und Heilung.

Gleich im Anschluss geht’s zum Meditieren und Wandern mit Abt Martin Felhofer und Dr. August Höglinger im Stift Schlägl von 8. bis 12. Juli 2018. Der Urlaub ist besonders erholsam, wenn er mit meditativen Elementen angereichert wird. Die meditativen Wanderungen werden im Böhmerwaldgebiet vom Abt persönlich geführt und die Meditationsübungen werden durch Dr. August Höglinger angeleitet. Es ist für eine Balance von Ruhe und Bewegung gesorgt – einen halben Tag wandern und einen halben Tag meditieren. Körper, Geist und Seele regenerieren sich dabei rasch. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, am Gebetsleben der Chorherren teilzunehmen und dabei sich selbst und Gott wieder ein Stück näherzukommen.

Einmal so richtig auf die Pauke hauen - und sich dabei noch entspannen! Stift Schlägl lädt zum Meditieren und Trommeln von 3. bis 5. August 2018 ein: Let’s drum and chill out! Die Praxis des Trommelns ist alt wie die Menschheit selbst. Schon in Urzeiten fanden unsere Vorfahren Gefallen an diesen Rhythmen. Die dumpfen Laute berühren unser Innerstes. Sie erinnern an den Herzschlag der Mutter, den wir als Ungeborene vernommen haben. Wohl deshalb hat das Trommeln eine so beruhigende Wirkung auf unser Gemüt. Auf der anderen Seite hilft es auch, Spannungen abzubauen. Die TeilnehmerInnen erlernen beim Trommelworkshop verschiedene Trommel- und Meditationstechniken, die sie gut in ihren Alltag einbauen können. Trommeln aktiviert und baut Spannungen ab. „Ich kann mich gut spüren.“ Meditieren beruhigt, ich kann meine Mitte finden. Alles darf auftauchen. Eine ideale Kombination! Auch für Anfänger! Keine Vorkenntnisse nötig!

Stift St. Lambrecht lädt von 31. August bis 2. September 2018 zur Meditation „Atem, Klang und Stille“ ein. Wenn die Stimme zu klingen beginnt, werden innere Räume spürbar. Der Atem ist das schwingende Band zwischen Körper-Seele-Geist (Romano Guardini). Er schenkt jedem Menschen vom ersten bis zum letzten Atemzug auf natürliche Weise Lebenskraft, Rhythmus und Maß und steht im Widerspruch zur Hektik unserer Zeit. Vor allem aber bieten bewusstes Atmen und achtsames Lauschen einen Zugang zur Stille und zu höheren geistig-spirituellen Dimensionen. Der Kurs hilft dabei, den eigenen Atem und die ihm innewohnende Kraft wieder zu finden und den Atem zum sicheren „Begleiter" werden zu lassen.

Herz-Meditation - Heilwerden mit Leib und Seele“ wird von den Marienschwestern vom Karmel von 14. bis 18.10.2018 im Curhaus Bad Kreuzen, dem 1. Zentrum für Traditionelle Europäische Medizin, angeboten. Die Herz-Meditation aus den mittelalterlichen Klöstern und den Traditionen der Karmelitinnen besteht aus ganzheitlichen Übungen, mit denen man sein Herz sammeln, hüten, erheben und öffnen kann. Zusammen mit weiteren Angeboten aus der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) bietet diese meditative Therapiewoche Gelegenheit zum Heilwerden mit Leib und Seele und zur Stärkung der eigenen Stresskompetenz. Die medizinische Wirksamkeit der Herz-Meditation wurde inzwischen durch eine Beobachtungsstudie belegt!

Stift St. Lambrecht lädt von 28. November bis 2. Dezember 2018 zur Meditation „Stille Reise zum Ich“ ein. Meditation in Filz: Für Zuvielbeschäftigte, die inmitten des alltäglichen Tuns nicht genug Zeit und Raum finden, um kurz inne zu halten und dem Echo des Alltags nachzuspüren: 4-Tages-Workshop als Tor zwischen Alltagstrubel und besinnlichem Advent. Eingebettet in meditative Achtsamkeitsübungen und Körperwahrnehmungspraxis erschaffen die Teilnehmerinnen Schritt für Schritt ganz persönliche Filz-Teppiche. Dabei verbindet sich die beruhigende Sinnlichkeit der natürlichen Schafwolle mit kindlicher Freude im handwerklichen Tun. So können die TeilnehmerInnen Kraft tanken, starre Lebensroutinen durchbrechen und sich nachhaltig vom Alltagsstress des Jahres erholen. Keine Vorkenntnisse erforderlich.