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uebung-achtsamkeit.jpgDie nächste Prüfung kommt bestimmt!

Für viele junge Menschen sind die Abitur-Prüfungen fast gelaufen. Für einige stehen noch mündliche Prüfungen an. Doch nicht nur der Schulabschluss des Gymnasiums endet mit Prüfungen. In allen Schulformen, Ausbildungen oder dem Studium – sowie vielen weiteren beruflichen Aus-, Weiter- und Fortbildungen sind mit Prüfungen und Belastungen gespickt. Der eine oder andere von uns leidet das sehr darunter. Die Frage stellt sich, wie wir solche Belastungen meistern können. Denn den Kopf in den Sand stecken und warten, bis alles vorbei ist, hilft nicht. Luckx – das magazin hat Tipps gesammelt um Panikattacken zu vermeiden.

Achtung, Prüfung!

Wenn eine Prüfung ansteht, bedeutet dies für die meisten Menschen Stress. Wer unter Prüfungsangst leidet, empfindet die Situation jedoch ungleich schlimmer. Mancher bekommt dann sogar Panikattacken. Dabei lässt sich die Furcht vor dem Versagen bekämpfen. Menschen mit Prüfungsangst sollten sich frühzeitig einen klaren Zeitplan mit kleinen und realistischen Schritten machen, die nach und nach abgearbeitet werden. Die Erfolgserlebnisse durch die erreichten Ziele motivieren, am nächsten Tag weiter zu lernen. Auch das Üben in Lerngruppen sei häufig eine Hilfe. Als Teil einer Gruppe könne man seinen Leistungsstand besser objektiv einschätzen und eventuell eine Prüfungssituation durch Abfragen simulieren. Dadurch verliere die Prüfung im Idealfall ihren Schrecken.

Prüfungsangst kann zu einem Teufelskreis führen

Prüfungsangst könne schon Wochen im Vorfeld zu Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Konzentrationsstörungen, Schwindel und Schlafstörungen führen. Eine gute Vorbereitung auf die Prüfung ist dann kaum noch möglich. Häufig flüchteten sich die Betroffenen in andere Tätigkeiten, was die Angst noch weiter verstärke. So entstehe ein Teufelskreislauf, der bis zu Panikattacken führen könne. Dann sei ein Besuch beim Arzt hilfreich, um die Symptome abzuklären und wenn notwendig, anerkannte Therapieverfahren wie die Verhaltenstherapie in Anspruch zu nehmen.

Entspannungstechniken können Ängste abbauen

Mittel gegen Prüfungsangst seien auch das Erlernen einer Entspannungsmethode wie Yoga oder autogenes Training oder auch Online-Trainings wie „Achtsamkeit und Entspannung“. Wer mit seiner Prüfungsangst nicht allein zurechtkommt, kann sich an psychologische oder allgemeine Sozialberatungsstellen wenden. Für Studierende haben die Universitäten in der Regel psychologische Beratungsstellen.

Manchmal wird der Stress der täglichen Anforderungen einfach zu viel. Dann ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe zu holen. Ein Einstieg kann aber auch sein, mit einem

Online-Kurs erste Erfahrungen zu sammeln. Die Barmer bietet mit "Achtsamkeit und Entspannung" eine Lösung an. Mithilfe von praktischen Übungen und Informationen soll das selbstbestimmte Handeln wieder erreicht werden. Zudem werden verschiedene Methoden zur Entspannung angeboten, die helfen können, Stressreaktionen wirksamer auszugleichen und ein unbeschwerteres Leben zu führen.