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Dunkle_Schokolade_C_GetYourGuide.jpgSchoko-Tag

Schokolade soll ein Glücksmacher sein. Doch wo sind denn die kleinen Glückshormone im Osterhasen oder Weihnachtmann versteckt? Oder sind sie nur in Tafelschokolade versteckt? Wir alle kennen Serotonin als Glückshormon. Doch in keiner Schokolade ist es enthalten. Wohl aber Tryptophan. Tryptophan wird im menschlichen Körper abgebaut und dabei entsteht Serotonin.Ist das nun der Stoff, der glücklich macht?

Im Prinzip: ja. Doch der Effekt ist genauso groß wie bei anderen eiweißhaltigen Lebensmittel. Denn darin ist auch Tryptophan enthalten. Vor allen Dingen aber ist die Konzentration von Tryptophan in Schokolade viel zu gering, um unsere Stimmung wirklich heben zu können.

Ebenso verhält es sich mit dem zweiten, angeblich glücklich machenden Inhaltsstoff von Schokolade: Theobromin. Auch er hätte prinzipiell das Zeug zum Stimmungsaufheller, ist in Schokolade jedoch zu niedrig dosiert.

Doch wo kommt nun das Glücksgefühl her, das sich nach dem Genuss von Schokolade einstellt? Studien haben gezeigt: es kommt nicht auf den Inhalt an. Es ist der Schokogenuß, den wir mit schönen Erinnerungen verbinden, zum Beispiel aus der Kindheit. Diese werden dann beim erneuten Schokoladenkonsum abgerufen und es geht uns wieder gut.

Um ungestraft der Nascherei zu frönen, sollten sich Schokoladen-Fans den Internationalen Tag der Schokolade am 13. September 2018 vormerken. Unbestätigten Gerüchten folgend soll an diesem Tag der Schokoladenkonsum in keiner Weise mit einer Gewichtszunahme erfolgen. Luckx – das magazin empfiehlt diesen Gerüchten keinen Glauben zu schenken, sondern unkontrolliert den Schokoladenkonsum in die Höhe zu treiben. Wer dazu einige Schokoladen-Hot-Spots aufsuchen möchten, hier unsere Empfehlungen.

Schokolade selbst gemacht in Medellín

Vom kolumbianischen Medellín geht es in das Hochland von Antioquia auf eine traditionelle Kakao-Farm. Die Kakaobohne hat in dem südamerikanischen Land eine lange Tradition, wurden doch Kakaosamen als Währungsmittel von verschiedenen indigenen Stämmen genutzt. Auch heute bevorzugen viele Kolumbianer statt der Tasse Kaffee die Tasse heiße Schokolade am Morgen. Auf der Tour lernen die Teilnehmer in einem Workshop, wie sie ihre eigene Schokolade herstellen und unterstützen nebenbei die lokale Gemeinschaft.

Belgische Pralinen eigens hergestellt

Am Grote Platz werden Teilnehmer selbst zu Schokoladen-Herstellern: Zunächst erfahren die Gäste, wie über 30 Sorten belgischer Schokolade von Grund auf hergestellt werden. Danach dürfen alle selbst Hand anlegen: In kleinen Teams wird erlernt, wie Schokolade richtig temperiert wird, damit sie knackig und glänzend wird. Danach können die Teilnehmer ihre eigenen Pralinen und Mendiants, ein traditionelles Konfekt, selbst kreieren und in einer schicken Pralinenschachtel mit nach Hause nehmen.

Schokoladenrundgang in Quito

Die Tour im historischen Zentrum von Quito führt in einige der schönsten Schokoladenläden der ecuadorianischen Hauptstadt. Die kleinen Läden, die sich häufig in alten Kolonialhäusern niedergelassen haben, sind auf die traditionelle Herstellung von Schokolade spezialisiert und bieten den Teilnehmern nicht nur einen spannenden Einblick in die Kultur, sondern auch eine Verkostung der außergewöhnlichen Schokoladen-Kreationen: Die ecuadorianischen Kakaobohnen gelten als die besten der Welt und zeichnen sich durch starke Blüten- und Fruchtaromen aus.

Besuch in einer Schokoladenfabrik bei Genf

Von Genf geht es in die Gemeinde Greyerz im schweizerischen Kanton Freiburg. In dem Dörfchen Broc befindet sich wohl die bekannteste Schokoladenfabrik der Schweiz: Maison Cailler. Auf der Tour entdecken die Teilnehmer die Geschichte, Tradition und Chocolatierkunst von Cailler, der ältesten Schokoladenmarke der Schweiz. 20 bis 30 verschiedene köstliche Pralinen können vor Ort probiert werden. Nach dem Besuch genießen die Teilnehmer noch die atemberaubende Natur der Region am Genfer See, bevor es wieder zurück nach Genf geht.

Schokoriegel-Workshop in Santo Domingo

In der Schokoladenfabrik von Esmeralda lernen die Besucher, wie die Schokolade in einem aufwändigen Prozess von der Ernte der Kakaobohnen bis zum fertigen Erzeugnis hergestellt wird: Die Teilnehmer werden dabei in die Arbeitsschritte eingebunden und lernen, wie die Bohnen von der Hülse entfernt werden und wie über Fermentation und Trocknung Elemente getrennt und zu einem fertigen Schokoladenprodukt angefertigt werden. Den selbst erstellten Schokoriegel können die Gäste dann selbstverständlich selbst verzehren oder als Souvenir verschenken.

Auf den Spuren der dunklen Schokolade in Paris

Liebhaber der dunklen Schokolade werden in Paris fündig: Auf der zweistündigen Privattour probieren sich die Teilnehmer durch verschiedene Sorten und lernen die unterschiedlichen Arten und Herkunft der Kakaobohne zu unterscheiden. Zudem erfahren die Besucher mehr über die Geschichte der Kakaobohne und wie sie ihren Weg nach Europa gefunden hat.

Schokoladen-Rundgang in Brooklyn

Auch in New York City haben sich einige der besten Chocolatiers niedergelassen: Auf der Tour durch Brooklyn halten die Teilnehmer an vier verschiedenen Stopps: Jacques Torres ist stolz darauf, nur natürliche Zutaten zu verwenden und teilt mit seinen Gästen sein Lebensmotto: „Schokolade ist gut für dich“. Im „The Chocolate Room“ entdecken und probieren die Teilnehmer den Schokoladen-Kuchen, der 2007 durch Oprah Winfrey Kultstatus erreichte. Selbstgemachte würzige Schokolade gibt es wiederum bei „Raaka Chocolate“ in Red Hook. Klassisch geht es bei Li-Lac zu, dem ältesten Schokoladenladen in Manhatten, der seine handgemachte Schokolade in Brooklyn herstellen lässt.

Eiffelturm aus Schokolade in Hong Kong

Das Museum The Art Of Chocolate Museum in Hong Kong hat aus 2.000 Kilogramm Schokolade einige große Bauwerke – wie zum Beispielden Eiffelturm – ausgestellt. Aber auch ein Schokoladen-Buddha kann bei dem zweistündigen Besuch bewundert werden. Insgesamt kosten die Gäste sechs Schokoladen-Variationen und kreieren aus feinster Schweizer Schokolade ihr eigenes Souvenir.