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Selbstmanagement_15-11-18.jpgSelbstmanagement sorgt für Gleichgewicht

Haben Sie auch schon eine Vielzahl von Büchern über Zeitmanagement, Stressbewältigung oder mit einem ähnlichen Titel gelesen? Und, hat es geklappt? Prima, dann gehören Sie zu den wenigen Menschen, die mit so einem Buch erfolgreich waren und sind. Dabei erscheint es dem geübtem Leser so, als ob ein jeder der Autoren vom anderen abgeschrieben hat. Durch eine eigene Definition von Begriffen oder erfinden selbiger, dem geschickten umschreiben entstehen ständig neue verwirrende Buchtitel mit noch verwirrenden Inhalten. Denn Stressbeschwerden sind für viele Menschen ein alltäglicher Begleiter. Ob im Beruf oder Privatleben - die Art des Stresses kann ganz unterschiedlich sein. Und auch mit den Folgen geht jeder individuell um. Wie genau es um die Balance zwischen An- und Entspannung der Deutschen steht, evaluiert die diesjährige Weleda Trendforschung in einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1.003 Bürgern ab 18 Jahren und fragt: "Alles im Gleichgewicht?! Wie gehen die Deutschen mit Stress und Belastung um?" Ein Ergebnis: 72 Prozent der Deutschen unter 60 Jahren gaben an, sich im Alltag etwas oder sogar sehr gestresst zu fühlen.

Jeder Zweite gereizt! Frauen von Stressfolgen häufiger betroffen

44 Prozent der Deutschen sehen als größte Ursache von Stress Überlastungen im Beruf oder Studium, direkt gefolgt von zu hohen Ansprüchen an sich selbst. Grund hierfür könnte sein, dass die Balance zwischen Arbeit und Privatleben nicht ausgeglichen ist: Bei 41 Prozent der Deutschen überwiegen der Beruf oder das Studium gegenüber Zeit für Freizeitbeschäftigungen. Nur 29 Prozent der Befragten führen laut eigenen Angaben ein Leben im Gleichgewicht. Besonders Frauen sind stark von Stressfolgen betroffen. Über die Hälfte (je 52 Prozent) von ihnen gab an, gereizt zu sein und unter Schlafstörungen zu leiden. Bei Männern traf dies zu 51 bzw. 40 Prozent zu. 43 Prozent der Frauen geben signifikant häufiger körperliche Stressbeschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen (Männer 32 Prozent) an. 37 Prozent waren aufgrund von Stress nervös und unruhig.

Trend in Richtung Natur - Frauen haben die Nase vorn

Das Rezept der Deutschen gegen den Stress und für ein gesundes Gleichgewicht lautet: gutes Selbstmanagement - das gaben 82 Prozent der Befragten an, die ihr Leben zwischen Arbeit und Privatem als ausgeglichen beurteilen. Auch das Verbringen von Zeit in der Natur, Sport oder Treffen mit Freunden und die Zeit mit der Familie sind für die meisten Deutschen gute Strategien gegen Stress. 61 Prozent der Befragten fühlen sich in der Natur zufrieden und im Einklang mit sich selbst. Um das Stressniveau in Zukunft zu reduzieren, würde es 38 Prozent helfen, nicht immer und überall erreichbar sein zu müssen. Auch mehr Wertschätzung für soziale Aufgaben würde 33 Prozent der Befragten helfen. Nur rund 24 Prozent sehen dagegen ein bedingungsloses Grundeinkommen als eine Maßnahme, das Stressniveau zu reduzieren.

69 Prozent der Frauen für natürliche Inhaltsstoffe

Bei Stressbeschwerden können auch rezeptfreie Mittel aus der Apotheke helfen. Jeder Dritten (77 Prozent) ist bei der Wahl eines Arzneimittels wichtig oder sehr wichtig, dass es die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. 69 Prozent der Frauen finden es wichtig oder sogar sehr wichtig, dass das Medikament aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht.