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Skiverleih.jpgIm Skiurlaub Kosten sparen 

Die Skisaison steht vor der Tür. Einige Skigebiete starten bald in die Saison. Doch jedes Jahr sind es wieder die gleichen Fragen: Passen den Kindern die Skischuhe noch? Sind die Ski vom letzten Winter zu kurz? Warum drückt der Helm, den man erst vor einem Jahr gekauft hat? Nichts ist ärgerlicher als unpassende Ausrüstung auf der Piste. Viele Wintersport-Begeisterte steuern am Anfang ihres Skiurlaubs als erstes den Materialverleih an. Beim Verleih gibt es jedoch einiges zu beachten. „Mit der passenden Ausrüstung macht ein Tag in der Loipe oder auf der Piste einfach mehr Spaß“, sagt Uwe Spörl, Inhaber & Geschäftsführer der DSLV Profi-Skilanglaufschule „Nordic Power“ in Oberjoch/Bad Hindelang. „Es ist nicht nur viel anstrengender, mit schlecht auf den Läufer und Fahrer abgestimmten Ski unterwegs zu sein, sondern der Spaßfaktor sinkt und die Verletzungsgefahr ist auch erheblich höher.“ Zudem können Fehlkäufe vermieden werden, indem das Material vor dem Kauf in den DSLV Profi-Skischulen getestet wird.

Wozu kaufen, wenn man auch leihen kann?

Zu mir kommen oft Skifahrer, die im Urlaub hauptsächlich auf der Piste sind, ab und zu aber auch ein paar Tage Langlaufen möchten“, erzählt Spörl, „Da macht ein Verleih natürlich am meisten Sinn.“ Wer auch einmal eine andere Sportart ausprobiert, erweitert seine Kompetenzen im Schnee und sammelt noch mehr Eindrücke in den Ferien. Aber auch wer seiner Sportart treu bleiben möchte ist gut damit beraten, gelegentlich verschiedene Skimodelle aus dem Verleih zu testen: Die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen Modelle trainieren durch die wechselnden Anforderungen das individuelle Können ganz nebenbei.

Fehlkäufe vermeiden – Geld sparen durch Leihmaterial

Gerade wer die Anschaffung eigener Ausrüstung erwägt, ist gut damit beraten, die verschiedenen Materialvarianten zunächst zu testen. So lässt sich am besten herausfinden, welches Material am geeignetsten für die individuelle Könnensstufe ist. Der Skiverleih hat oft ein enges Verhältnis zum Sportfachhandel und kann den Weg in den richtigen Laden zeigen. „Ich gebe den Kunden immer einen Flyer mit, auf dem das passende Skimaterial angekreuzt ist“, so Spörl. „Damit weiß der Fachhändler genau, was der Kunde schon getestet hat und für sein individuelles Können braucht. Viel zu oft wird das falsche Material gekauft und der Kunde steht dann mit einer unpassenden Ausrüstung im Kurs, für die er viel Geld ausgegeben hat. Hier können wir mit unserer Beratungskompetenz natürlich unterstützen.“

Anreise mit leichtem Gepäck

Leihmaterial eignet sich auch für Schneesportler, die nicht mit dem eigenen Fahrzeug in den Urlaub fahren. Die täglichen Kosten übersteigen je nach Ausrüstung selten die Hälfte eines Skipasses. Ob Anfänger, Carver oder gemütlicher Skifahrer – der Verleih hat das passende Modell für jede Könnensstufe. Der Schneesportler ist nicht jahrelang an ein einziges Modell gebunden, sondern kann nach Lust und Laune ausprobieren und sich ganz individuell das für ihn geeignete Material zusammenstellen lassen.

Ausreichende Vorbereitung verkürzt Wartezeiten

Skifahrer und Material müssen aufeinander abgestimmt sein, um bestmöglich harmonieren

zu können. Dafür sind einige Informationen über den Skifahrer nötig. Um einen passenden Skischuh finden zu können, ist die eigene Schuhgröße wichtig. Körpergewicht und -größe bestimmen die Einstellung der Bindungswerte, die auf jeden Skifahrer individuell angepasst werden. Und zu guter Letzt ist eine kurze Selbsteinschätzung nötig: Bin ich Anfänger, gemütlicher Fahrer oder in sportlichem Tempo unterwegs? Auch diese Information benötigt das Verleihpersonal, um die Skibindung passend einzustellen.

Viele Händler bieten zudem einen Online-Service an, der die benötigten Daten abfragt. So ist einerseits sichergestellt, dass die Ausrüstung verfügbar ist, andererseits können die Angaben in Ruhe von zu Hause aus herausgesucht und eingegeben werden – für einen entspannten Start in den Skiurlaub. Viele Stammkunden nutzen diesen Service, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Auch Versicherungsfragen sollten rechtzeitig geklärt werden. Gegen Aufpreis bieten viele Verleihstationen Bruch- und Diebstahlversicherungen an, die im Schadensfall greifen.