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Stress_abbauen_16-01-19.jpgStress lass nach

Stress ist etwas, was wir täglich haben. Wobei jeder Stress anders empfindet. Auch wenn das Stressempfinden unterschiedlich ist, ändert das nichts daran, dass der Stress vorhanden ist. So kann Stress auch selbst gemacht sein zum Beispiel durch einen hektischer Lebensstil. Doch aufgepasst, wenn Stress chronisch wird und die Nerven dauerhaft blank liegen, wirkt sich das auf Stimmung und Gesundheit aus. Schlafstörungen, Magenbeschwerden und Hautprobleme können die Folge sein. Spätestens dann ist es an der Zeit, den Stress aktiv zu bewältigen. Sport und Entspannungsübungen können helfen.

Nicht jeder Stress ist schlecht

Grundsätzlich ist Stress eine Aktivierungsreaktion des Körpers auf eine Anforderung. Stress ist jedoch nicht gleich Stress. Denn von ihm gibt es zwei Arten: Eustress und Distress. Beim Eustress handelt es sich um positiven Stress, der zusätzliche Kräfte weckt. Bei positivem Stress fühlt man sich bevorstehenden Aufgaben gewachsen und kann mehr leisten. Er ist Motor für Kreativität, Leistungsfähigkeit und Motivation. Demgegenüber steht der negative Stress (Distress). Er wirkt belastend und blockierend, führt zur Abnahme der Leistungsfähigkeit und stellt auf Dauer ein Risiko für die Gesundheit dar.

Ob Stress als positiv oder negativ angesehen wird, hängt vom eigenen Empfinden ab. Entsprechend unterscheidet sich die Art und Weise, wie ein Mensch auf bestimmte Anforderungen reagiert. Beim Eustress überwiegen in erster Linie Glückshormone. Auch kurzzeitiger negativer Stress kann von den meisten Menschen noch gut bewältigt werden. Erst bei länger andauerndem Distress machen sich körperliche, geistige und psychische Symptome bemerkbar. Dazu gehören:

Chronischer Anspannungs- und Aktivierungszustand

Innere Unruhe und Rastlosigkeit

Herz- und Kreislaufbeschwerden wie Bluthochdruck, Schwindel, Herzrasen, Atembeschwerden

Kopf-, Nacken-, Rücken- oder Gelenkschmerzen

Störungen des Magen-Darmtraktes

Appetitlosigkeit oder Heißhunger

Schlafstörungen

Muskelkrämpfe

Allergien

Konzentrationsstörungen

Antriebslosigkeit, Erschöpfung und Lustlosigkeit

Negativer Stress auf Dauer gesundheitsschädlich

Wer diese Symptome nicht ernst nimmt, schadet damit auf Dauer seiner Gesundheit. Denn chronischer Stress macht krank. Es ist daher wichtig, Stress zu bewältigen und abzubauen. Dafür braucht es ein Gleichgewicht zwischen Belastung und Entlastung.

Sport hat sich für Viele als gutes Ventil zum Stressabbau bewährt. Aber auch Entspannungsübungen, Spaziergänge und Meditation helfen, negativem Stress entgegenzuwirken. Sie haben sogar einen messbar positiven Einfluss auf das Immunsystem.

Daneben bilden auch eine gesunde Ernährung sowie pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel und ätherische Öle eine gute Möglichkeit zur Stressbewältigung. Insbesondere Rhodiola rosea (Rosenwurz) hat sich als Stresskiller und natürliches Antidepressivum bewährt. Rosenwurz ist für den Menschen ein Adaptogen – das heißt, ein Mittel, das stressresistent macht. Es hilft bei depressiven Verstimmungen und Angstzuständen, bekämpft Schlafstörungen und macht leistungsfähiger.