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CMT2018_Partnerregion_Trentino_5580_gr.jpgZwischen Gardasee und Dolomiten

Auch 2018 boomt Caravaning weiter. So steht auch diese Reise- und Urlaubsmöglichkeit wieder ganz oben auf der Interessenskala. Auch die bevorstehende CMT in Stuttgart setzt mit der Partnerregion Trentino einen Schwerpunkt der Messe. Die norditalienische Region zwischen Gardasee und Dolomiten ist vor allem bei deutschen Reisemobilisten, Campern und Outdoorern beliebt. Kein Wunder, hier gibt es Natur pur und jede Menge fantastisch gelegener Campingplätze.

Natur, soweit das Auge blicken kann. Das Trentino ist neben Südtirol die nördlichste Region Italiens. Eine Landschaft voller Bergkuppen, Wälder, Täler, Flüsse und Seen. Kaum jemand weiß, dass sich im Trentino 297 Seen befinden, daher wird die Region auch gerne „kleines Finnland“ genannt. Urige Bergdörfer mit wunderschönen Kirchen sind perfekt in diese Natur eingebettet. Und dank hervorragender Caravaning-Infrastruktur ist das Trentino ein ideales Ziel für Reisemobilisten und Camper.

Die Region ist bekannt für ihre großzügigen Skigebiete: Dolomiti Superski und Skirama Dolomiti bieten Wintersportlern viele hundert bestens präparierte Pistenkilometer, die keine Wünsche offen lassen. Aber auch der Sommer hat – gerade für Campingurlauber – jede Menge zu bieten. „Wir haben insgesamt 68 Campingplätze, davon sind sieben mit vier Sternen oder mehr ausgezeichnet“, sagt Livio Valentini, Präsident des Campingverbands. „Fast die Hälfte unserer Plätze hat sommers wie winters geöffnet.“

Entspannung und Gaumenfreuden

Wer nach einem langen Tag auf den Brettern einfach mal entspannen und vielleicht ein bisschen „auftauen“ möchte, dem sei ein Zwischenstopp im Val di Fassa ans Herz gelegt: Die futuristisch und zugleich traditionell gestalteten „QC Thermen“ bieten ein tagesfüllendes Wellnessprogramm und stets perfekte Ausblicke auf das einzigartige Berg-Panorama. Direkt ums Eck: Das ladinische Museum in Pozza di Fassa. Auf mehreren Stockwerken erhalten Besucher Einblick in eine Kultur, die die Jahrhunderte überdauert hat.

Von den rund 200.000 ausländischen Gästen, die im Sommer 2016 im Zelt, Wohnwagen oder Reisemobil im Trentino übernachtet haben, stellten die deutschen Camping-Urlauber mit mehr als 50 Prozent die größte Gruppe. Kein Wunder, denn wie nirgendwo sonst verbindet sich im Trentino das Outdoor-Vergnügen mit italienischem Lifestyle und Genuss.

In den Sommermonaten werden in den Trentiner Bergen über 400 Almen bewirtschaftet – hier verarbeiten die Almbauern frische Kuhmilch zu Butter, cremiger Sahne, feinem Ricotta oder würzigem Bergkäse. Die Trentiner „Rifugi“ erwarten Reisende mit einer mediterran-alpinen Küche und kulinarische Routen führen zu den besten Apfelbauern sowie Käse- und Weinherstellern. Speck und Käse, Spinatknödel und Rotweinrisotto, Pasta mit frischen Pilzen, die im direkten Umfeld der Hütten gesammelt wurden – klassische Gerichte der Region, die einfach zubereitet wurden und dennoch für höchsten Genuss sorgen. Nach einer ausgiebigen Wandertour durch das Val di Rabbi mit einem Abstecher auf die imposante Hängebrücke genau die richtige Stärkung auf der Malga Sablasolo.

Doch nicht nur auf den Almen warten Gaumenfreuden: Von der hohen Qualität der regionalen Produkte profitieren alle Gastronomen der Region – derzeit tragen sechs Restaurants im Trentino einen Michelin-Stern.

Outdoor in Hülle und Fülle

Wer sich entscheidet das Trentino zu Fuß zu erkunden, hat ohnehin alles richtig gemacht: Wanderwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 5000 Kilometern winden sich durch unberührte Wälder und führen durch sanftes Hügelland, vorbei an Weingütern und Berghütten, bis sie wilde Gebirgslandschaften mit atemberaubenden Felsformationen und Aussichtspunkten erreichen. Ob individuelle Touren oder Angebote in Begleitung eines erfahrenen Bergführers, die Region bietet die richtige Route für jeden Geschmack.

Auch für Motorrad- und Fahrradfahrer ist die Region zwischen Gardasee und Dolomiten ein Genuss. Die motorisierten Zweiräder können – gerne auch in Gruppen – spektakuläre Pässe erklimmen und anspruchsvolle Abfahrten meistern. Die Fahrradrouten begeistern Profis und Einsteiger. Ob Fahrrad-Touren, Downhill oder Freeride: 431 Kilometer gepflegte Radwege führen durch Täler, über Hochebenen und Bergpässe. Auf die Mountainbiker wartet ein 1800 Kilometer langes, äußerst abwechslungsreiches Wege-Netz.

Neben der Landschaft punkten die Tourismusgebiete des Trentino mit Streckenkonzepten und auf Fahrradfahrer zugeschnittenen Angeboten: Sie bieten Serviceleistungen, geführte Touren, Gepäcktransport, Werkstätten sowie GPS Daten und Kartenmaterial. Zahlreiche Gemeinden machen dank Akku-Wechselstationen auch längere Touren mit E-Bikes möglich.

Draußen zu Hause sind aber nicht nur Biker, Skifahrer und Wanderer – auch die Wassersportler können sich im Trentino nach Herzenslust austoben: Der Noce, vom National Geographic als eine der weltweit besten Rafting-Destinationen ausgezeichnet, schlängelt sich auf über 100 Kilometern durchs Trentino und sorgt vor allem in den Sommermonaten für viel Freude bei allen Wasserratten. Wer es lieber etwas ruhiger angehen lassen, auf Wassersport aber keinesfalls verzichten möchte, dem sei ein Abstecher ins Valsugana ans Herz gelegt: Die beiden Seen Levico und Caldonazzo sind für ihre herausragende Wasserqualität bekannt und beliebte Familien-Destination mit Campingplätzen direkt an den Ufern.

Kultur kommt nicht zu kurz

Für kulturell interessierte Besucher hat das Trentino ebenfalls eine Menge zu bieten. Imposante Schlösser, renommierte Museen und internationale Ausstellungen sorgen für ein abwechslungsreiches Angebot. Das bekannteste Museum der Hauptstadt Trento ist das MUSE – hier wird Anfassen und Experimentieren groß geschrieben. Es vermittelt Wissen auf spannende und interaktive Weise. Erwachsene und Kinder können mit Dinosauriern auf Tuchfühlung gehen, die heimische Flora und Fauna erkunden, durch tropische Landschaften wandern oder einen Gletscher entdecken.