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Junge_Generation_im_Urlaub_08-10-17.jpgWie verreisen die Jüngeren?

Schon heute wissen, wie wir künftig verreisen werden? Vermeintlich ist das ein Thema für Reisekonzerne und Urlaubsdestinationen. Doch weit gefehlt. Denn auch für viele von uns ist es wichtig, nicht von „veralteten Reisegewohnheiten“ im Freundes- und Bekanntenkreis zu berichten. Doch wie sieht der Tourismus im Jahr 2022? Dazu berichtet luckx – das magazin aus einer Studie des Online-Portal GetYourGuide, welche zusammen mit dem Zukunftsinstitut unter anderem dem Reiseverhalten der jungen Generation gewidmet hat, den Touristen von morgen: die Generationen Y und Z.

Dabei gibt es einen klaren Trend zu deutlich mehr Spontanität bei der Urlaubsplanung. Die Nutzung mobiler Endgeräte wird in Zukunft bei der konkreten Urlaubsgestaltung vor Ort eine bedeutende Rolle einnehmen.

Das Zukunftsinstitut sieht einen weiteren Trend: Die Reisenden der Zukunft werden mehr und mehr nach außergewöhnlichen und besonderen Erlebnissen im Urlaub suchen. „Die Suche nach Abenteuer steht dabei nicht nur unbedingt für Action und Adrenalin, sondern vermehrt treten auch Phänomene wie der Wunsch nach ‚slow travel‘ auf, wo persönliche Entwicklung und neue Erlebnisse im Vordergrund stehen“, erläutert Tristan Horx, Trendforscher der Generation Global beim Zukunftsinstitut. „Der Wunsch, einmal auf die Bremse zu treten und zu genießen, steht immer häufiger im Vordergrund“, bekräftigt er. „Collect moments, not things” lautet den Erkenntnissen des Zukunftsinstituts zufolge das Credo der Generation Global. Tristan Horx: „Dieses Bedürfnis ist aus einer immer schneller werdenden Welt entstanden. Dabei lässt sich ‚slow travel‘ nicht nur im Bereich Outdoor und Natur verwirklichen, sondern auch während einer thematischen Stadttour, z.B. einer Food- oder Graffiti-Tour durch Berlin, die aus dem klassisch getriebenen Sightseeing herausfällt.“

Vor allem digital ausgerichteten Touristik-Unternehmen bieten sich große Chancen, die Generationen Y und Z in den kommenden Jahren für sich zu gewinnen. Durch den lokalen, mobilen und reibungslosen Zugang zu allen Services können sie den Reisenden von morgen unvergleichliche Erfahrungen und Erlebnisse bieten. Wichtig sei zudem, die Produkte viel stärker kombinierbar zu machen. Es sollte dem Reisenden zum Beispiel nicht nur gezeigt werden, was er unternehmen kann, sondern ihn auch auf Shopping-Möglichkeiten oder nahe gelegene Restaurants aufmerksam machen. Wer es schafft, mit seinem mobilen Angebot ein fester Reisebegleiter zu werden, gewinnt auch die Generationen Y und Z als Kunden von morgen, so ein Fazit der Studie.