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Valentinstag_12-02-17.jpgWann ist Valentinstag? 

Für einige hat er eine große Bedeutung: der Valentinstag. Mancher Partner, manche Partnerin legt ganz besonderen Wert darauf, diesen Tag zu zelebrieren. Doch, wann und was ist eigentlich der Valentinstag?

Der Valentinstag ist ein in Westeuropa und Nordamerika begangener Feiertag. Gefeiert wird der Valentinstag am 14. Februar und wird dazu genutzt, dem Partner durch Geschenke oder Gesten die eigene Zuneigung zu übermitteln. In der christlich-orthodoxen Kirche wird der Valentinstag am 6. und 30. Juli gefeiert und geht auf eine andere Legende zurück als in den Westkirchen. Leider ist in Deutschland der 14. Februar kein offizieller Feiertag, sonst wäre er jedem bestens in Erinnerung. Aber, im Rahmen der Feiertagsdiskussion, könnte es vielleicht doch zu Anerkennung als Feiertag und damit als Arbeitsfrei kommen. Wer weiß, wer weiß!?

Eine lange Entstehungsgeschichte liegt hinter dem Valentinstag. Es ist umstritten, auf wen der Brauch zurückgeht. Unumstritten ist, dass es sich um einen christlichen Märtyrer mit dem Namen Valentinus gehandelt hat. Die Unklarheit über die konkrete Entstehungsgeschichte zeigt sich auch daran, dass der Valentinstag in den Westkirchen (anglikanische, evangelische und katholische Kirche) am 14. Februar eines jeden Jahres und in den orthodoxen Kirchen am 6. und 30. Juli gefeiert wird.

Legende

Der am 14. Februar gefeierte Valentinstag geht entweder auf Valentinus von Rom oder auf Valentinus von Terni zurück. Beide waren Märtyrer und wurden für ihre Taten hingerichtet.

Geschichtlich gesehen ist allerdings unklar, warum der Valentinstag konkret am 14. Februar gefeiert wird. Der Legende nach liegt das aber daran, dass alle geschichtlichen Aufzeichnungen über die beiden Valentinus im 4. Jahrhundert vernichtet worden sein sollen. Grundsätzlich wird allerdings davon ausgegangen, dass Valentinus am 14. Februar gerichtet worden ist. Am selben Tag, so die heutzutage am häufigsten vorgetragene Legende, soll Valentinus die Tochter seines Gefängniswärters von ihrer Blindheit geheilt habe. Zudem soll Valentinus kurz vor seinem Tod einen Brief an die Geheilte aufgesetzt haben und diesen mit der übersetzten Formulierung „Your Valentine“ beendet haben. Diese Legende wird heutzutage auch von wichtigen Medien wie dem American History Challenge wiedergegeben.

Im 14. Jahrhundert wurde der Valentinstag erstmals direkt mit dem Thema Liebe verbunden und auf das altrömische Liebesfest Lupercalia bezug genommen, das hauptsächlich die Fortpflanzung fördern sollte. Dieses Fest fand zumeist zwischen dem 13. und 15. Februar statt.

Tradition

Verschiedene Bräuche um den Valentinstag sind relativ rar. Grundsätzlich werden in fast allen Ländern, in denen der Valentinstag gefeiert wird, hauptsächlich Karten, Blumen, Pralinen und andere Geschenke verschickt und übergeben.

In Großbritannien ist zudem des Öftern von „Jack Valentine“ die Rede. In einigen Regionen klopfen Freiwillige, die sich als mystische Person verkleiden, an Haustüren und verteilen Süßigkeiten an Kinder und Heranwachsende. Dieser Brauch zum Valentinstag ist vergleichbar mit den Bräuchen rund um Halloween. Eine Ausnahme stellt auch Slowenien dar. Dort wurde der 14. Februar erst zuletzt zu einem „Fest der Liebe“. Hauptsächlich wird an diesem Tag der Frühlingsanfang gefeiert, an dem sich die Bürger in Bars treffen und gemeinsam anstoßen. Langsam gewinnt der Valentinstag aber auch in Slowenien an Bedeutung.

Valentinstag in Deutschland

In Deutschland hat sich der Valentinstag nach US-amerikanischem Muster etabliert. Dabei geht es hauptsächlich um Geschenke und die Liebesbeziehung. Zudem hat sich ein Trend herausgebildet, dass sich Alleinstehende am Valentinstag treffen und gemeinsamen Aktivitäten nachgehen. Letztere Auslegung des Valentinstags erfreut sich in Anbetracht der stark steigenden Zahl an Singles einer immer größeren Beliebtheit.

Geschenke

Eine wichtige Rolle spielen am Valentinstag Geschenke. Neben Einladungen in Restaurants oder zu kulturellen Veranstaltungen sind insbesondere Blumen und Grußkarten beliebt. Auch Schokolade und Pralinen sind beliebt; ebenso Wellness-Kurzurlaube. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt; eher der Geldbeutel spielt das begrenzende Element.