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Frauenversteher_c_pixabay.jpgVatertag - oder so sind Männer!

Obwohl er kein anerkannter Feiertag ist, wissen doch alle Männer (und Frauen) wofür Himmelfahrt deutschlandweit genutzt wird: Vatertag oder Herrentag im östlichen Teil unserer Republik. Dabei ziehen nicht nur Männergruppen mit dem an diesem Tag ach so beliebten Bollerwagen herum. War es früher eine reine Männerveranstaltung, die meist „mit dem Verlust der Muttersprache und dem Stillstand der Pupillen“ endete, so sind heute auch viele „gemischte“ Gruppen unterwegs. Oder die Party wird in den Park oder Garten gelegt. Die Münchner Kollegen einer PR Agentur haben einmal ihre Kreativität spielen lassen und nicht ernst gemeinte Männertypen untersucht. Wer sich darin wieder findet, hat selber schuld.

Der Frauenversteher

So ist er: Er ist der beste Freund von mindestens einem Dutzend Frauen und weiß, welcher Schuhladen gerade neu aufgemacht hat und welcher Cocktail in welcher Lebenslage alle Probleme löst. Bei Liebeskummer bietet er eine Schulter zum Ausheulen, denn schlüpfrige Geheimnisse behält er prinzipiell diskret für sich. Auch bei der Shopping-Tour darf er nicht fehlen, denn er sagt ehrlich seine Meinung.

Er geht nicht aus dem Haus ohne: Sein wichtigstes Accessoire ist ein mit seinen Initialen besticktes Stofftaschentuch. Es dient als Einstecktuch, Tränentrockner und zur größten Not auch als Schuhpoliertuch. Damit er für große und kleine Krisen auch immer erreichbar ist, hat er sein Mobiltelefon natürlich immer griffbereit.

Sein Lebensmotto: Hier stimmt er ganz Humphrey Bogart zu, der gesagt hat: „Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut."

Der Rocker

So ist er: Er ist der Rebell, der unangepasste, der am liebsten mit Jeans, einem ausgewaschenen T-Shirt und Lederjacke herumläuft. Ihn kümmert es nicht, was andere denken und er lässt sich in nichts reinreden. Sein langer Bart ist sein ganzer Stolz und natürlich sein Motorrad, das er als einziges wirkliches Fortbewegungsmittel ansieht. Er wirkt nach außen hart, ist aber eine Seele von Mensch und tut alles für seine Freunde.

Er geht nicht aus dem Haus ohne: Sein Bartöl und die Sonnenbrille hat er immer in der Tasche. Natürlich darf auch der Schlüssel zu seinem Bike nicht fehlen — das stellt er immer in Blickweite ab.

Sein Lebensmotto: „Haare im Wind sind besser als Regen auf einer Glatze.“

Der Sportler

So ist er: Ein Tag ohne Sport ist für ihn ein verlorener Tag. Er fühlt sich erst so richtig wohl, wenn er sich auspowert. Wenn man sich mit ihm verabredet, dann zum Mountainbiken, Klettern oder Wildwasser-Rafting. Bei Frauen ist ihm wichtig, dass sie jedes Abenteuer mitmachen und aktiv sind. Nur faul auf dem Sofa zu liegen, ist ihm ein Graus.

Er geht nicht aus dem Haus ohne: Ein Antitranspirant ist sein ständiger Begleiter, denn er weiß nie, zu welchem Termin er schnell joggen muss. Auch den Schrittzähler möchte er nicht missen, denn sein Tagesziel sind 20.000 Schritte. Sein stetiger Begleiter ist natürlich sein Mountainbike, denn mit Auto oder U-Bahn fährt er nie.

Sein Lebensmotto: „Höher, schneller, weiter.“

Der Genießer

So ist er: Hektik und Stress sind ihm zuwider. Er genießt das Leben und schätzt die schönen Dinge. Wer ihn antreibt, erreicht nur das Gegenteil. Er lässt es sich gut gehen — am liebsten bei einem leckeren Essen, einem guten Glas Wein und in netter Gesellschaft. Schlechte Laune hat er selten, er ist mit sich und der Welt zufrieden.

Er geht nicht aus dem Haus ohne: Eine Uhr hat er nie dabei, dafür aber immer eine Picknickdecke und Badesachen im Auto. Wenn er während der Fahrt einen schönen Ausblick oder einen See sieht, macht er es sich dort gerne gemütlich, schwimmt eine Runde oder schaut in die Ferne. Egal welcher Termin eigentlich ansteht.

Sein Lebensmotto: „In der Ruhe liegt die Kraft.“

Der Workaholic

So ist er: Stillsitzen fällt ihm schwer, er ist immer unter Strom. Wenn er nicht gerade ein neues Start-up gründet, arbeitet er an einer Präsentation oder antwortet auf E-Mails. Er ist ein Perfektionist und ist nie mit sich und anderen zufrieden. Für ihn hat der Tag generell zu wenig Stunden, so dass er oft bis tief in die Nacht arbeitet. Er fühlt sich immer im Dienst und denkt, er ist unverzichtbar. Sein Umfeld schätzt seine guten Ideen, seine Strukturiertheit und sein Engagement. Schwer zu akzeptieren ist für Freunde und Familie allerdings, dass er nur selten abschalten kann.

Er geht nicht aus dem Haus ohne: Für ihn ist es der pure Horror, wenn er in ein Funkloch gerät oder mal kein WLAN hat. Daher geht er nie ohne Powerbank und Reserveakku aus dem Haus. Seine vielen Dokumente verstaut er zusammen mit dem Laptop in der ANY Di Sleeve Bag.

Sein Lebensmotto: „Zeit ist Geld.“