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Fidel-Castro-Ernesto-Che-Guevara_25-09-16.jpgWeltveränderer

Ob es „der dritte Mann“ in Wien ist, auf Hamann´s Spuren in Hannover oder mit Erich Kästner´s Emil auf Detektiv-Tour durch Berlin, Stadtrundgänge an schöne oder schaurige ausgefallene Orte sind gefragt. Was könnte es spannenderes geben, den Spuren bedeutender Revolutionäre zu folgen, die sich für die Belange Bedürftiger einsetzten und kämpften für Unabhängigkeit und Frieden in ihrer Heimat: Einstige Revolutionsführer wie etwa Che Guevara, Mahatma Gandhi oder Ho Chi Minh bleiben bis heute unvergessen. Wie allgegenwärtig der Kult um ihre Persönlichkeiten ist, lässt sich in Indien, Kuba und Vietnam erfahren. Hier ein paar Reise-Ideen,.

Vietnam ausführlich

In Vietnam lässt auf den Spuren Ho Chi Minhs wandeln. Noch heute wird er von den die Einheimischen zutiefst verehrt. Sein unermüdlicher Kampf für die Unabhängigkeit Vietnams brachte ihm den Status als Nationalhelden namens „Onkel Ho“ ein. Besucht werden sollte das Ho Chi Minh-Mausoleum in Hanoi, in dem sich der einbalsamierte Leichnam des Revolutionärs befindet. Eigentlich hatte sich Ho Chi Minh gewünscht, dass seine Asche verbrannt und in Nord-, Mittel- und Südvietnam vergraben wird. Ebenso sollte sein ehemaliges Wohnhaus besichtigt werden, wo mehr über den Kult um seine Person erfahren werden kann. Begegnungen mit Einheimischen bieten sich ebenfalls während so einer Reise. Eine Einkehr in eine Kaffeestube darf in keinem Programm fehlen. Oder in einem Workshop lässt sich von den fingerfertigen Vietnamesen lernen, wie Lampions hergestellt werden. Darüber hinaus kann bei einem Kochkurs die traditionelle Küche des Landes erfahren werden.

Kuba: Karibische Impressionen

Die Nationalhelden Che Guevara und Fidel Castro sind auf Kuba allgegenwärtig – schließlich übernahmen sie zentrale Führungsrollen bei der kubanischen Revolution in den 60er Jahren. Während einer Studienreise „Karibische Impressionen" können die Gäste unter anderem Santa Clara besuchen, das als Wiege der kubanischen Revolution gilt. Nirgendwo sonst auf Kuba verehren die Menschen „ihren" Che so sehr wie hier. Durch die Einnahme der Stadt errang Che Guevara hier seinen größten militärischen Sieg. Das Che Guevara Denkmal steht bestimmt auch aufder Agenda. Seit 1997 ist hier auch das Mausoleum des gebürtigen Argentiniers zu finden. In Santiago führt eine Stadtrundfahrt zur Plaza de la Revolución sowie zur Moncada-Kaserne, die Fidel Castro 1953 erstürmte. Neben der lebendigen Revolutionsgeschichte plauschen die Reisenden mit Campesinos und hören Interessantes über den lokalen Kakaoanbau. Havanna, Cienfuegos und das Tal der Zuckerrohrmühlen können weitere Stationen der Reise sein. Eine gute Havanna sollte der Zigarrenraucher dann sein eigen nennen.

Indien und Nepal: Vielfalt und Kontraste

Namasté, Indien! Das Land ist bekannt für seinen Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi. Getreu seinem Motto „Liebe ist die subtilste Macht der Welt“ erreichte er vor allem durch Liebe und Mitleid politische Veränderungen. Sein Einfluss ist bis heute deutlich spürbar. Das wird auch den Gästen bewusst, wenn sie vor der Mahatma-Gandhi-Gedenkstätte Raj Ghat in Delhi stehen. Vielleicht denken sie auch während der Bootsfahrt auf dem Ganges an den charismatischen Revolutionär: Nach seiner Einäscherung verstreute man die Asche in dem heiligen Fluss. Darüber hinaus können die Gäste die Höhepunkte Indiens und Nepals erfahren: Dazu zählen Besuche des Taj Mahals und der nepalesischen Königsstädte sowie eine Safari im Chitwan-Nationalpark. Begegnungen mit Einheimischen ergeben sich bei Dorfbesuchen am Fuße des Himalaya. Wie der heutige Alltag einer berufstätigen Frau in Indien aussieht, verrät eine Hotelangestellte beim Plausch in Khajuraho.