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20170225_110105.jpgWeltwassertag 2017 

Warum ist es eigentlich so wichtig, Wasser zu haben? Wir merken wir erst dann wie wichtig Wasser, wenn es aus dem Hahn nur tropft anstatt kräftig zu fließen. Dann gibt es keinen Kaffee und Duschen ist auch nicht möglich. In vielen Ländern muss Wasser erst durch Kilometer lange Märsche erst mühsam herangeholt werden. Erst seit 1993 findet der Weltwassertag jedes Jahr am 22. März statt. Seit 2003 wird er von UN-Water organisiert. Er wurde in der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen.

Die UN lädt ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zur Einführung von UN-Empfehlungen zu nutzen und konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern. Jedes Jahr übernimmt eine der vielen UN-Agenturen, die mit dem Thema Wasser befasst sind, die Leitung bei der Förderung und Koordinierung internationaler Aktionen für den Weltwassertag.

Neben den UN-Mitgliedsstaaten haben auch einige Nichtstaatliche Organisationen, die für sauberes Wasser und Gewässerschutz kämpfen, den Weltwassertag dazu genutzt, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die kritischen Wasserthemen unserer Zeit zu lenken. So folgen seit 1997 alle drei Jahre Tausende dem Ruf des Weltwasserrats zur Teilnahme an einem Weltwasserforum während der Woche des Weltwassertags.

Teilnehmende Gruppen und Organisationen stellen dabei bestimmte Themen in den Vordergrund, wie beispielsweise die Tatsache, dass eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser hat.

Trinken – Baden – inhalieren in Deutschlands Bekanntestem Kurort

Der Weltwassertag soll jedes Jahr auf die globale Bedeutung von Wasser für die Menschheit hinweisen. Für Bad Kissingen hat dieses Element einen besonderen Stellenwert: Ihm verdankt Deutschlands bekanntester Kurort seinen Ruf als Weltbad. Sieben Heilquellen sprudeln in Bad Kissingen – und jede der Quellen ist durch ihre Zusammensetzung ein Unikat.

In Bad Kissingen erkannte man die heilsame Wirkung seiner sieben Quellen vor 500 Jahren. Sie machte die Stadt im 19. Jahrhundert zu einem der beliebtesten Kurorte des europäischen Hochadels. König Ludwig II. von Bayern, seine Cousine Sisi – Kaiserin von Österreich-Ungarn –, der russische Zar Alexander II. und Otto Fürst von Bismarck residierten hier und vertrauten dem gesundheitsfördernden Effekt.

Beim Trinken, Baden oder Inhalieren entfaltet das Heilwasser auch heute noch seine wohltuende Kraft:

Für Trinkkuren werden die Heilquellen Rakoczy, Pandur, Luitpoldsprudel „alt“, das Kissinger Bitterwasser sowie der Maxbrunnen angewandt, die älteste Quelle Bad Kissingens.

Vorwiegend für die äußere Anwendung werden der Luitpoldsprudel „neu“ und der Runde Brunnen sowie der Schönbornsprudel genutzt. Dessen Wasser speist auch die KissSalis Therme und hilft dort aufgrund seines hohen Mineraliengehalts bei einer Vielzahl von Beschwerden. Zudem kommen die Heilwässer des Bayerischen Staatsbades bei der Soleinhalation am Gradierwerk und Wassertreten in den Kneippbecken zur Anwendung.

Wer sich für eine Trinkkur entscheidet, sollte auf den fachkundigen Rat der Brunnenfrauen vertrauen, die täglich zwischen 7 und 9 Uhr sowie werktags zusätzlich zwischen 16 und 18 Uhr das Heilwasser in der historischen Wandelhalle ausschenken – der größten Europas. Die Brunnenfrauen sind wahre Wasser-Experten und wissen alles über die Zusammensetzung, Wirkweise und Anwendungsgebiete der Quellen.