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Yoga_13-08-18.jpgAuf einem Bein

Ist es nun Meditation oder körperliche Übung? Wer zum Ursprung des Yoga zurückkehrt, wird noch viel mehr Inhalte feststellen. Von Esoterik über Philosophie wird vieles mit Yoga verbunden. Und sicherlich ist es eine Verbindung von körperlicher und geistiger Übung. Seit 2016 gehört Yoga auch zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO. Doch was steckt dahinter? Wir von luckx – das magazin versuchen eine Erklärung zu finden.

Yoga ist überall bekannt, dennoch sind die Meinungen über diese Art der Entspannungsübungen geteilt. Während einige Menschen Yoga als spirituellen Blödsinn bezeichnen, glauben andere an seine heilende Wirkung. Fraglich ist, ob Yoga wirklich bei gesundheitlichen Beschwerden helfen kann und ob, wie viele Befürworter behaupten, es sogar beim Abnehmen hilft.

Doch woher kommt Yoga? Yoga kommt ursprünglich aus Indien. Es vereint die dort vorherrschenden religiösen und philosophischen Lehren. Es werden geistige und körperliche Übungen kombiniert. Besonderer Wert wird auf die Atmung gelegt. Erst durch Konzentrieren auf diese entsteht eine Entspannung im Körper. Neben diesen Meditationsübungen gibt es aber auch körperlich fordernde Varianten. Mit diesen kann man gezielt gegen bestimmte Beschwerden vorgehen. Wir zeigen Ihnen, welche das sind.

Yoga - ein Hilfsmittel gegen Stress?

Weithin bekannt ist, dass Yoga sich positiv gegenüber Stress wirkt. Insbesondere Menschen, die sich für gewöhnlich beim Sport abreagieren um ihren Stress zu vertreiben, dürften beim Yoga anfangs Probleme haben.

Denn im Gegensatz zu einem körperlich anstrengend Sport, bei dem das Ziel die Entspannung ist, geht es beim Yoga um die Fähigkeit selbst, sich überhaupt entspannen zu können. Die Übungen zielen genau darauf ab. Der Mensch soll sich auf die eigene Atmung, sich selbst und auf das Wesentliche besinnen. Dies fördert die Entspannung und kann langfristig Stress deutlich senken.

Können sich auch Verspannungen lösen?

Bei stressbedingten Verspannungen können gezielt sogenannte Asanas-Übungen durchgeführt werden. Dabei soll die Muskulatur von Kopf, Nacken und Rücken entspannen. Erreicht wird dies durch gezielte Dehnungen die besonders sanft durchgeführt werden. Diese Übungen stellen einen echt Geheimtipp dar, wenn Sie unter stressbedingten Verspannungen leiden.

Arztbesuch trotzdem sinnvoll

Durch Yoga können Sie gezielt gegen Verspannungen und Schmerzen arbeiten. Es sollte jedoch klar sein, dass Yoga nur ein Hilfsmittel ist. Zudem sollten die Übungen korrekt ausgeführt werden. Falls Sie Angst haben, dass Sie die Übungen fehlerhaft ausführen, dann sollten Sie sich in einem Yoga-Studio oder von erfahrenen Yoga-Lehrern einweisen lassen. Dauern die Beschwerden sehr lange an oder leiden Sie unter dauerhaft starken Schmerzen, dann wird es Zeit einen Arzt aufzusuchen.