Story   Boulevard   Kultur   Sport   Reise   Bücher   Mobil   Familie   Geschenktipps   Archiv   

HANSAEMOTION_Wellfit_Newsroom_neu.jpgZukunft Hotel?

Wie sieht das Hotel der Zukunft aus? Erwartet uns dann noch jemand an der Rezeption oder müssen wir selbst einchecken, die Koffer ins Zimmer tragen und nur noch am Automat bezahlen? Sicherlich wird es künftig viele Vereinfachungen geben. Gerade was bestimmte Servicebereiche betrifft, gibt es noch Optimierungspotentiale. Gerade in der Hotellerie und Gastronomie lassen sich bestimmte Dinge vereinfachen. In der Gastronomie werden zum Beispiel immer noch Bons für die Küche gedruckt als auf dem Touch-Screen angezeigt. Obwohl die Bestellung schon mit einem Handheld aufgegeben wurde.

Wie in der Küche wird sich auch im Hotelzimmer selbst vieles ändern müssen. Doch der Turn-a-round wird noch einige Zeit dauern bis die Veränderungen aus unserem täglichem Leben auch im Hotelzimmer angekommen sind. Zwar gibt es immer schon WLAN im gesamten Hotel und teilweise auch in jedem Zimmer. Doch der aus dem heimischen Wohnzimmer gewohnte Smart-TV wird noch einige Zeit benötigen, bis er zum Standard wird. Denn Hotelbetreiber schauen auch auf die Kostenseite. Denn eine Hotelzimmer wird etwa alle 10 Jahre erneuert. Genauso ist es auch mit dem Hotelbad.

Hotel der Zukunft

Doch was genau erwartet der Gast von künftig von seinem „Zuhause auf Zeit“? Das Forschungsprojekt „FutureHotel – Baderlebnis 2030“ des Fraunhofer-Instituts liefert wichtige Ansätze zur Beantwortung dieser Fragen. Die maßgebenden Trends: Digitalisierung, Individualisierung und Gesundheitsförderung.

Im Rahmen der Studie „Baderlebnis 2030“ wurden Thesen zur Zukunft des Hotelbades entwickelt und mit Experten der Branche diskutiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es Hoteliers, Planern und Beratern, sich auf zukünftige Entwicklungen einzustellen und durch eine frühzeitige Realisierung neuer Lösungswege als „Trendsetter“ hervorzugehen.

Hotelbad

Die Untersuchungen setzen an den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Badnutzer, also der Hotelgäste, an. Routinen, Ansprüche und Verhaltensweisen werden maßgeblich von Megatrends, wie der Digitalisierung bestimmt. Gäste bringen immer öfter ihre eigene Technik – wie Smartphones, Tablets oder Wearables – mit, sind also geübt im Umgang mit moderner Technologie und wollen diese auch nutzen. Stichwort: Konnektivität! Für die Zukunft des Hotelbads bedeutet das: es wird smart und es nutzt die Möglichkeit, Produkte zu individualisieren.

Das Bad der Zukunft ist adaptiv, es passt sich verschiedenen Anforderungen und Nutzern an“, so die Schlussfolgerung der Studie. Zudem sollen zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Gastes unterschiedliche Szenarien realisierbar sein. Beispielsweise abgestimmt auf die Tageszeit und das jeweilige Körper befinden. Hier wird deutlich, dass vor allem auch die Gesundheit eine große Rolle spielt. „Eine neue Perspektive ist sicherlich durch die besondere Berücksichtigung von Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden des Gastes eingenommen worden. Dieser Aspekt wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen“.

Die Ergebnisse wurde aus der Studie vom Fraunhofer-Institut, Forschungsprojekt „FutureHotel – Baderlebnis 2030“ entnommen.