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BSC_2022.JPGUnsere Zukunft

Haben Sie schon einmal den inneren Blick in die Zukunft streifen lassen? Und haben Sie dann gesehen, wie Ihre Zukunft sein wird? War schwierig, oder? Über 7 Millionen Schülerinnen und Schüler waren zum Zukunftstag aufgerufen um ihren individuellen Blick in die eigene Zukunft zu werfen. Vielleicht war es für viele eine Pflichtveranstaltung, vielleicht war es für einige spannend; irgendwo dazwischen findet sich dann jeder wieder. Doch etwas bleibt dabei immer in Erinnerung. So auch bei der Autostadt in Wolfsburg. Zum ersten Mal, wie Julia Priesel aus dem Personalwesen der Autostadt berichtet, beteiligen sich die Wolfsburger an dem Zukunftstag. Auch für sie ist der „Girls day“, wie er noch von einigen benannt wird, Vergangenheit. Zwar möchte das VW-Tochterunternehmen gern auch mehr Schülerinnen in typische männliche Berufe hineinschauen lassen. Doch das gelingt nicht immer. Die Interessenlage ist doch sehr unterschiedlich; manchmal geschlechtertypisch.

Pressesprecher Tobias Riepe war begeistert von den jungen Menschen, die in die Unternehmenskommunikation hineinschnupperten. Doch beruhte wohl auch auf Gegenseitigkeit. So war schon zu nehmen, dass einige der Teilnehmer sich künftig einen Job in der Pressestelle oder im Journalismus vorstellen könnten. Gemeinsam wurde dann auch folgende Presseinfo verfasst, die wir gern wiedergeben.

 

Wolfsburg, 28. März 2019 – Eventmanager, Sicherheitsmitarbeiter, IT-Spezialist oder Pressesprecher: Welche spannenden Berufsfelder es in der Autostadt in Wolfsburg gibt, erlebten 108 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 beim diesjährigen Zukunftstag. Der automobile Themenpark hat sich 2019 zum ersten Mal aktiv bei der Aktion des Landes Niedersachsen engagiert. 54 „Job-Paten" des Unternehmens präsentierten den jungen Menschen ganz unterschiedliche Berufe – mit dem Ziel die geschlechtsspezifische Berufswahl aufzubrechen und auf Jobs aufmerksam zu machen, die der Nachwuchs bisher vielleicht noch nicht bei der Karriereplanung berücksichtigt hat.

Wir waren beeindruckt von dem großen Interesse am Angebot der Autostadt beim diesjährigen Zukunftstag. Weil uns das Thema Ausbildung sehr wichtig ist, freue ich mich besonders, dass sich unsere Auszubildenden stark bei der Planung des Zukunftstages engagiert haben und heute Informationen darüber geben, wie es ist, in der Autostadt seine berufliche Laufbahn zu starten. Durch die zahlreichen weiteren ‚Job-Paten‘, die für alle 
108 Schülerinnen und Schüler ein spannendes Programm vorbereitet haben, können wir Einblicke in insgesamt 24 verschiedene Bereiche des Unternehmens ermöglichen", sagt Stella Köhler, Leiterin Personalmanagement der Autostadt.

Nachdem alle Schülerinnen und Schüler mit einem eigenen Mitarbeiter-Ausweis ausgestattet waren, startete der Arbeitstag. Zuerst erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über das Arbeiten in der Autostadt. Die Auszubildenden des Unternehmens informierten über ihren Arbeitsalltag und erklärten den jungen Gästen, was man mitbringen sollte, um in der Autostadt seinen Berufsweg zu starten. Anschließend begannen die individuellen Programme, die die „Job-Paten" für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatten: Sieben Mädchen und drei Jungen begleiteten Bühnenmeister Marcus Coch aus dem Technischen Eventmanagement. Für die Gruppe begann der Arbeitstag direkt auf der Piazza mit dem Abbau der Tontechnik, die für die große Begrüßung gebraucht wurden. Danach standen eine Tour unter die Autotürme und Einblicke in das Studio für audio-visuelle Inhalte sowie in den Regieraum der Konferenzräume auf dem Programm.

IT-Spezialist Holger Seidel und Auszubildender Mika Laurer zeigten ihren vier jungen Kollegen, wie ein Großserver von innen aussieht. Außerdem bekamen die Jungen zwischen 14 und 17 Jahren eine Aufgabe gestellt: Sie mussten Notebooks zu einem lokalen Netzwerk verbinden und durften nach getaner Arbeit gemeinsam das Computerspiel Minecraft spielen. Für alle Nachwuchs-Kollegen, die es nach dem Abitur an die Universität zieht, informierte Holger Seidel über das neue Duale Studium für Informatik, das die Autostadt ab dem kommenden Wintersemester erstmals anbietet.

Wie erfährt die Öffentlichkeit, was alles in der Autostadt passiert? Mit dieser Frage beschäftigten sich zehn Jungen zwischen 11 und 16 Jahren in der Unternehmenskommunikation. Ob als Pressemitteilung, Bild auf Instagram, Post auf Facebook, Meldung auf der Homepage oder im Intranet – die Kanäle sind vielfältig. Zum Abschluss des Tages unterstützten die Nachwuchs-Kommunikatoren ihren „Job-Paten" Tobias Riepe, Leiter der Unternehmenskommunikation, bei der Planung und Umsetzung des Pressetermins für die lokalen Medien.

Weitere Abteilungen, die die jungen Gäste in der Autostadt beim Zukunftstag kennenlernten: Als Gästebetreuer oder Tourguide für einen Tag erlebten die Schülerinnen und Schüler den direkten Kontakt mit den Gästen. Im Umweltmanagement setzten sich die Mädchen und Jungen unter anderem mit effizienter Energieversorgung auseinander. Einblicke gab es außerdem in die Themen Logistik, Unternehmenssicherheit und Büromanagement oder im Selbstversuch als Juniortrainer im Bereich Schulungen.