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Schulbeginn_16-08-16.pngSchulanfang 2016 

In Niedersachsen und Bremen sind die Schulanfänger schon in ihre neuen Klassen eingezogen. Damit dieser Tag auch gelingt, haben Eltern, Großeltern und Paten tief in Tasche greifen müssen. Denn im neuen Schuljahr sind neben Bücher, Hefte und Schreibgeräte für Schulanfänger-Eltern noch weitere Ausgaben fällig: Einladungsparty zum Schulanfang und Schultüte (darüber berichten wir später). Deutsche Eltern geben im Schnitt 140 Euro pro Kind für den Schulstart aus. Im Bundesländerranking liegt Bremen mit 168 Euro auf dem ersten Platz, während die Eltern der Hamburger Schulkinder mit durchschnittlich 97 Euro erheblich günstiger davonkommen. Zudem gibt es in diesem Jahr deutliche Unterschiede zu 2015: In Brandenburg (157,63 Euro) geben die Eltern 2016 im Schnitt 40 Euro mehr aus als noch im letzten Jahr. Auch die Baden-Württemberger (141,21 Euro) und Niedersachsen (161,34 Euro) legen sich mit durchschnittlich 30 Euro höheren Ausgaben für den Schulstart ihrer Kinder finanziell mehr ins Zeug als 2015. Bundesweit investieren Eltern 2016 im Schnitt 10 Euro mehr als im letzten Jahr. Für die Eltern von ABC-Schützen ist natürlich das allererste Schuljahr etwas ganz Besonderes, sodass sie für die Einschulung und Schultüte mit durchschnittlich 220 Euro noch einmal 80 Euro mehr ausgeben als die Eltern älterer Schulkinder.

Bundesländerranking

Durchschnittliche Ausgaben zum Schulbeginn pro Kind (ohne Schultüte)“

 

2016

2015

Gesamt

139,22 Euro

129,43 Euro

Eltern von ABC-Schützen

160,47 Euro

149,43 Euro

Baden-Württemberg

141,21 Euro

112,75 Euro

Bayern

150,90 Euro

135,66 Euro

Berlin

133,03 Euro

143,37 Euro

Brandenburg

157,63 Euro

116,09 Euro

Bremen

167,50 Euro

152,50 Euro

Hamburg

97,32 Euro

123,00 Euro

Hessen

118,97 Euro

128,41 Euro

Mecklenburg-Vorpommern

136,43 Euro

134,67 Euro

Niedersachsen

161,34 Euro

132,54 Euro

Nordrhein-Westfalen

139,27 Euro

119,55 Euro

Rheinland-Pfalz

137,34 Euro

136,67 Euro

Saarland

132,67 Euro

147,67 Euro

Sachsen

143,49 Euro

149,31 Euro

Sachsen-Anhalt

115,69 Euro

155,81 Euro

Schleswig-Holstein

112,58 Euro

127,11 Euro

Thüringen

146,25 Euro

121,83 Euro

Gut ausgerüstet in die erste Schulstunde

Damit die Kinder optimal ins neue Schuljahr starten, legen sich die Eltern ordentlich ins Zeug und kaufen alles, was das Schulkindherz begehrt, bzw. braucht: Ganz oben auf der Shopping-Liste stehen Bücher und Hefte (92 Prozent) sowie Schreibwaren wie Kugelschreiber und Füller (90 Prozent). Die Eltern von Erstklässlern dagegen kaufen am häufigsten einen Schulranzen (93 Prozent). Auch im Kunstunterricht kann nichts mehr schiefgehen, da vier von fünf Eltern (83 Prozent) ihre Kinder mit Malzeug wie Malblock, Pinsel und Tuschkasten ausstatten. Sicherheit auf dem Schulweg spielt natürlich ebenfalls eine große Rolle, deshalb kauft fast jeder Zweite (45 Prozent) Sicherheitsartikel wie Reflektoren oder Fahrradhelm für seinen Sprössling zum Schulstart. Jedes fünfte Kind bekommt sogar ein Handy oder Smartphone geschenkt.

Das kaufen deutsche Eltern zum Schulanfang (Mehrfachantworten möglich)

1. Bücher und Hefte 92 %

2. Schreibwaren (z.B. Kugelschreiber, Füller) 90 %

3. Malzeug (z.B. Malblock, Pinsel, Tuschkasten) 83 %

4. Bastelzeug (z.B. Schere, Klebstoff) 81 %

5. Sportbekleidung / Sportausrüstung 76 %

6. Brotdose und Trinkflasche 68 %

7. Bekleidung 62 %

8. Sicherheitsartikel (z.B. Reflektoren, Helm) 45 %

9. Armbanduhr 29 %

10. Handy / Smartphone 19 %

Schnäppchensuche für den Schulstart

Der Schulanfang erweist sich als teure Ausgabe für die Eltern, daher ist es nur verständlich, dass bei der Anschaffung der Schulausrüstung auch verschiedene Sparmöglichkeiten genutzt werden: 86 Prozent halten in Supermärkten und Discountern Ausschau nach Schnäppchen und drei von vier Eltern (77 Prozent) sehen sich im stationären Fachhandel nach den besten Angeboten um. Aber auch online wird fleißig nach günstigen Angeboten geschaut: Sieben von Zehn (70 Prozent) suchen im Internet nach Rabatten und 54 Prozent nutzen Online-Gutscheine, um zu sparen. Mehr als jeder Zweite (57 Prozent) setzt auf die Unterstützung der Familie und Freunde und lässt sich bestimmte Produkte fürs Kind schenken. Eine weitere Sparmethode ist die Wiederverwendung von Schulsachen entweder von Geschwistern oder Freunden (46 Prozent) oder über Second-Hand-Angebote (34 Prozent).