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Biofach_11-12-17.jpgErnährungswende

Was ist das eigentlich: kommunale Ernährungspolitik? In fast jeder Kommune gibt es einen Kindergarten oder Schule mit eigener Mittagsverpflegung. Dabei stellt sich den Haushältern immer wieder die Frage, was das Essen für unsere Kinder kosten darf? Darüber hinaus wird gerade von Elternseite immer wieder die Frage aufgeworfen, ob eine mögliche Ernährungswende hin zu Bio und Regionalität machbar ist? Diese Frage rückt 2018 in den Fokus von STADTLANDBIO am 15. und 16. Februar. Der Kongress findet erneut parallel zur BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel statt, die vom 14.- 17. Februar im Messezentrum wieder die internationale Bio-Branche zu ihrem Jahresauftakt versammelt. Bereits angekündigt haben sich als hochkarätige Referenten und Mitdiskutanten bei STADTLANDBIO unter anderem: Dr. Franz Fischler, ehemaliger EU-Kommissar für Landwirtschaft und ehemaliger Österreichischer Bundesminister für Land und Forst-Wirtschaft, Dr. Philipp Stierand, Raumplaner, Weiling Akademie, Hochschule Heilbronn Agrar- und Ernährungspolitik und Blogger „Speiseräume“ sowie Valentin Thurn, Filmemacher und Ernährungsrat Köln.

Anlässlich des Kongresses STADTLANDBIO 2018 treffen sich Entscheider/innen und Fachleute aus Politik, Verwaltung, Organisationen und Unternehmen und diskutieren aktuelle Herausforderungen der kommunalen Ernährungspolitik. Das zweitägige Programm startet am 15.02.2018, mit zwei Impulsvorträgen zum Thema „Ernährungswende in der Stadt: Die Rolle der Raumplanung“ sowie dem „Ernährungsplan der Stadt Paris“. Eine Podiumsdiskussion beleuchtet das Thema der möglichen Ernährungswende durch kommunale Ernährungspolitik. Das „Bürgermeistertreffen“ richtet sich speziell an Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte. Parallel dazu finden ab 13:30 Uhr sechs verschiedene Workshops statt. Das Themenspektrum reicht von „Bio in der kommunalen Beschaffung – Vorgehensweisen und Erfahrungswerte“ bis zu „Der Mensch ist, was er isst – Esskultur im kulturellen Trend“. Der erste Kongresstag STADTLANDBIO 2018 schließt mit dem „Infomarkt Biostädte in Deutschland und Europa“ bevor die Teilnehmer bei der Abendveranstaltung im Messerestaurant Behaims Gelegenheit haben, das Networking und den inhaltlichen Austausch weiter zu vertiefen.

Tag Zwei von STADTLANDBIO 2018, der 16. Februar, steht dann im Zeichen des Dialogforums „Regional – Was heißt das?“ sowie der Erlebnisrundgänge über die BIOFACH zu diesen Themen: „Verpflegung für Schulen und Kitas, Großküchen“, „Regionalität/ Öko-Modellregionen“, „Wirtschaftliche Bedeutung der Wertschöpfungsketten Bio-Branche“ und „Fairtrade“

STADTLANDBIO wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft gefördert. Veranstaltet wird der Kongress von der NürnbergMesse gemeinsam mit NÜRNBERG DIE BIOMETROPOLE, dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der zugleich nationaler ideeller Träger der BIOFACH ist, dem Netzwerk Deutsche Bio-Städte sowie Organic Cities Network Europe und unterstützt von der Metropolregion Nürnberg. Das gesamte Programm des Kongresses ist online abrufbar unter: www.stadtlandbio.de