Story   Boulevard   Kultur   Sport   Reise   Bücher   Mobil   Familie   Geschenktipps   Archiv   

Frieden_braucht_Bildung_131017.jpgFrieden braucht Bildung 

Der Bildung kommt eine konstruktive Rolle in der Prävention von Gewaltkonflikten zu. Bildung gehört damit zu den Hauptanliegen entwicklungspolitischer Friedensförderung. Diese Schlüsselrolle der Bildung kommt nur dann zum Tragen, wenn ihre Beiträge zur Umsetzung von Entwicklungszusammenarbeit verankert werden. Dabei lässt die tagespolitische Arbeit manchmal wenig Raum für Reflektion, Analyse, Weiterbildung und Diskussion. Mit dieser Veranstaltung möchte die Autostadt mit ihren Veranstaltungen eine positive Zukunftsaussicht der Jugend unterstützen sowie ihre persönlichen Stärken und Talente als auch das Selbstbewusstsein fördern.

Am Dienstag, 17. Februar, trifft in der Reihe der Bildungsgespräche der Hamburger Journalist und Grimme-Preisträger Reinhard Kahl die Sozialwissenschaftlerin Jutta Allmendinger. In der Autostadt in Wolfsburg sprechen sie unter dem Motto „Frieden braucht Bildung“ unter anderem über die Frage, wie wir das Bildungssystem verändern müssen, um den Kindern gerecht zu werden. Für die Veranstaltung, die um 19.30 Uhr in der AutostadtLounge 2 beginnt, gibt es noch Karten. Der Eintritt kostet 10 Euro, Schüler und Studierende zahlen 5 Euro. Eine Anmeldung über die Buchungshotline 05361/406338 ist erforderlich. Als Jutta Allmendinger noch Direktorin des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung war, prägte sie den Begriff der Bildungsarmut. In ihrem jüngsten Buch „Schulaufgaben“ beleuchtet die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, wie unsere Schulen Kinder und Jugendliche entmutigen. Am Beispiel von vier Menschen, die in der Grundschule Freunde waren, beschreibt sie nterschiedliche Lebenswege, von denen nur einer erfolgreich war. Jutta Allmendinger analysiert Probleme des Schulsystems, zeigt Lösungen auf und macht Vorschläge für einen „Schulfrieden“. Mehr Infos unter www.autostadt.de