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bossarenovatrio_Header1.jpgZart & kunstvoll 

Große Lateinamerikanische Musikkunst in der Region. Die Wolfsburger Autostadt konnte die Große Dame des Bossa, Paula Morelenbaum, für ein Konzert gewinnen. Erwarten können die Gäste einen fulminanten Mix von erlesenem Jazz mit feinsten brasilianischen Rhythmen. Mit dabei sind Echo Jazz Preisträger und Trompeter Joo Kraus und Pianist Ralf Schmid.

Ausgerechnet im New Yorker SOBs gab das brasilianisch-deutsche Trio 2011 sein erstes Konzert. Nach weiteren Festivalkonzerten in Europa entstand das Album "Samba Prelúdio" (Skip Records, 2013), ein unter der Haut gehender Geniestreich der deutschen und brasilianischen Liedgut verschiedenen Epochen vereint, von Schubert über Schumann bis hin zu Villa-Lobos. Aus der musikalischen Essenz dieser neuen, unerwarteten Interpretationen und minimalistischen Kunstwerke zu schaffen. Ohne Anbiederung ein Zeitgeist oder klassische Formen entsteht eine Melange, die als die eigenständige Sprache des Bossarenovas Trio bezeichnet werden darf. Ihre Werke sind nicht weniger als ein Brückenschlag der Kulturen, die der klassischen europäischen Lied mit der musikalischen Sprache des südamerikanischen Kontinents verbindet, eine Verbindung von Bossa Nova mit Jazz und Klassik, wie sie bisher noch nie versucht wurde.

Dem Bossa nova wird in der Autostadt in Wolfsburg neues Leben eingehaucht. Am Freitag, 30. Dezember, interpretiert Paula Morelenbaum mit ihrem Trio die Stilrichtung aus Brasilien neu. Gemeinsam mit dem Trompeter Joo Kraus und dem Pianisten Ralf Schmid bringt sie den Electro-Bossa in das ZeitHaus. Die drei spielten bereits in einem Berliner Jazzclub, wo ihre Musik als eine „Fusion von Schlichtheit und Perfektion“ gewürdigt wurde. Für das Konzert, das um 20 Uhr beginnt, gibt es noch Karten. Paula Morelenbaum wurde in Rio de Janeiro geboren und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihr Vater spielte ihr schon als Kind akustische Stücke auf der Gitarre vor. Später studierte sie Klavier und sang in verschiedenen Gruppen. Im Jahr 1984 wurde sie von Antônio Carlos Jobim, einem derBegründer des Bossa nova, in seine Band „Novada Banda“ geholt. Dort spielte die Brasilianerin zehn Jahre lang mit ihrem Mann Jaques Morelenbaum, der sie auf dem Cello begleitete. Ende der 1990er Jahre sang sie im „Quarteto Jobim-Morelenbaum“, das an die 1994 verstorbene Bossa-nova- Legende Jobim erinnerte. Die Stücke bauten auf den musikalischen Werken Jobims auf.Um auch ein jüngeres Publikum für den Bossa nova zu begeistern, mischte Paula Morelenbaum akustische und elektronische Klänge, wodurch Electro-Bossa entstand. 2004 nahm sie das Album „Berimbaum“ mit einem modernen und neuen Sound auf. Die Tickets für das Konzert am 30. Dezember sind über die kostenfreie ServiceLine der Autostadt unter 0800 288 678 238 erhältlich.