Positive Botschaften

Ist denn schon wieder Silvester? Nein, zum Glück nicht. Denn dann würde es draußen schneien und es wäre bitterkalt. Wir haben jetzt Sommer und der hat sich nun auch mit Sonnenschein beliebt gemacht. Doch warum wollen wir nicht sozusagen zur Jahreshalbzeit einmal nach positiven Nachrichten und Ideen suchen. Luckx – das magazin macht sich auf den Weg.

Tief im Wald oder tief im Westen

Tief im Wald oder tief im Westen ist es weder dunkel noch die Sonne verstaubt. Es ist besser, viel besser, als uns eingeredet wird; frei nach den Liedtext von Herbert Grönemeyers „Bochum“. Denn leider wird unsere wirtschaftliche Lage sehr schlecht geredet. Sei es durch die Politik, die als Ursache für die Situation die Bundesbürgern verantwortlich macht. Denn entweder sind wir faule, krankfeiernde oder arbeitsscheue Teilzeiter. Oder wir werden für ihre Zwecke eingespannt, wie es das rechte und linke Lager versucht. Und die politischen Entscheidungen, sei es eine unnötige Gesundheitsreform, sei es eine noch verkorkstere Miet- und Wohnungspolitik als in der Vergangenheit, seien es Fehlausgaben in der Verteidigungsbereitschaft. Denn, wie kann man Kampfflugzeuge in den USA bestellen mit dem Wissen, dass diese vom Pentagon abgeschaltet werden können und wir dann einem Angreifer hilflos ausgeliefert sind?

Wo bleibt das Positive, luckx – das magazin?

Nun haben wir doch mit schlimmen negativen Botschaften begonnen. Das Positive findet eher im Verborgenen statt, wie beispielsweise mit der nachhaltig erzeugten Energie. Über 1,3 Millionen Balkonkraftwerke sind schon ans Netz angeschlossen und produzieren rund 2,2 Terawattstunden (TWh) Strom pro Jahr. Das reicht für 700.000 Haushalte. Zwar gibt es 41 Millionen Haushalte in Deutschland, sodass rund 2 Prozent der Haushalte mit diesem Strom versorgt werden. Wenig? Damit kann ein Gaskraftwerk oder zwei Kraftwerkblöcke bzw. ein Ölkraftwerk eingespart werden. Die Nachfrage nach Solarkraftwerken am Balkon, auf dem Dach oder auf der Freifläche ist wieder sehr hoch. Es ist absehbar, dass die Produktion von nachhaltig erzeugter Energie aus Sonne, Wind und Wasser weiterhin zunehmen wird. Absoluter Vorteil ist, dass die Energie dezentral erzeugt wird und schon meist am Erzeugungspunkt verbraucht wird. Das entlastet die Netze und spart den Verbrauchern die Netzdurchleitungskosten.

Böse Nachricht: Über 3 Millionen Arbeitslose

Die Arbeitsagentur meldet für den Sonnenmonat Juli einen Anstieg der Arbeitslosen auf über 3 Millionen Unbeschäftigte. Die Ursachen seien aber saisonbedingt. Beginn der Ferienzeit, immer wieder die Schulentlassung oder Ende der Ausbildungszeit mit vorübergehender Arbeitslosigkeit als auch der Auslauf von Arbeitsverträgen zum Quartalsende werden als Gründe genannt. Dagegen stehen rund 46 Millionen Erwerbsbeschäftigte, die fleißig Steuern und in die Sozialkassen einzahlen. Der Staat, sprich die Bundesregierung, hat in diesem Jahr soviel Geld wie nie zuvor in der Kasse. Trotzdem gelingt es dem Finanzminister nicht, einen angemessenen Haushalt aufzustellen und die Finanzmittel zielgerichtet zum Wohl der Bevölkerung einzusetzen. Deshalb sollte er dringend auf die Sommerpause verzichten und noch einmal die Prioritäten neu festlegen. Auch beim Wandern durch seine niedersächsische Heimat wird ihm schnell klar, wo der Schuh drückt. Kaputte Straße, ungepflegte Wanderwege, Wiesen und Weiden, denen ein pflegender Rasenschnitt fehlt, laden geradezu zum Nach- und Umdenken ein.

Arbeitskräfte sind vorhanden

Es gibt genug Arbeitskräfte, die dafür eingesetzt werden können, vorhandene Baustellen zu beseitigen. Millionen von Kriegsflüchtlingen und Verfolgten sind bei uns, die sicherlich gern ihre Dankbarkeit durch einen wöchentlichen Arbeitseinsatz von 20 Stunden zeigen möchten. Angeleitet durch arbeitssüchtige Rentner, die dafür bezahlt werden ohne Abgaben ins Sozialsystem oder Steuern zu leisten, wissen genau, wo der Arbeitseinsatz erforderlich ist. Dafür lohnt es sich, frühmorgens aufzustehen und für uns alle ein sauberes, freundliches und zukunftsfähiges Deutschland zu schaffen.

Diese Gedanken haben weder etwas mit konservativen oder rechten Gedankentum zu tun. Wir können es uns aktuell nicht leisten, Finanzmittel fürs Nichtstun auszugeben. Die Idee der 1-Euro-Jobs hat prinzipiell gezeigt, wie Menschen erfolgreich sich in unsere Gesellschaft reintegrieren werden können und zum Wohl von uns allen beitragen. Klar, es gab unter den 1-Euro-Jobbern immer wieder welche, die eine Integration ablehnten. Doch auch diesen konnte geholfen werden.

Das Fazit für unsere Zukunft hat die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik schon längst beschlossen. Es fehlt nur noch die Umsetzung. Dazu wird es endlich Zeit. Ach ja, bitte dieses Mal keine großen bürokratischen Hürden aufbauen. Einfach das System der 1-Euro-Jobs umschreiben und schon kann´s losgehen. Es wird keine teure Arbeitsbekleidung benötigt, die dann wieder Online zu Geld gemacht wird. Und wenn der eine Rentner oder der andere Flüchtling nicht ganz in der Spur ist: Im Prinzip hat es doch geklappt. Also, los!