Das Geld ist weg, die Kosten bleiben!

Wer mit Kreditkarte bezahlt, freut sich immer darüber, dass der Betrag erst in einigen Wochen fällig wird. Zwar bieten viel alle Anbieter die Karte kostenfrei. Was aber bleibt, sind Nutzungskosten im Ausland, wie luckx – das magazin immer wieder selbst erlebt.

Ob Blau, Gold oder Platin

Die Kreditkarten hat das Reisen für uns alle vielfach vereinfacht. Ob in Euro oder in Fremdwährung: Bargeld und Fremdwährung sind nicht unbedingt erforderlich. Einfach die Karte in den Schlitz gesteckt oder das Smartphone vor den Scanner gehalten. Bei den zusätzlichen Kosten, die dabei entstehen können, bleibt für viele Deutsche dennoch ein Fragezeichen. Genau das zeigt eine repräsentative Umfrage zum Bezahlverhalten der Deutschen 2026. So fühlen sich nach eigener Einschätzung 58,1 Prozent der Deutschen „sehr gut oder eher gut“ über mögliche Gebühren beim Bezahlen oder Bargeldabheben im Ausland informiert. Gleichzeitig sagen 33,1 Prozent der Befragten, dass sie sich dabei „eher schlecht oder gar nicht“ auskennen. Das Bezahlen im Urlaub bleibt für viele nicht nur eine Frage der bevorzugten Zahlungsart, sondern auch eine Frage von Vertrauen und Transparenz.

Mit steigendem Alter nimmt dieses Sicherheitsgefühl allerdings ab. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen geben 62,2 Prozent an, sich ausreichend über mögliche Gebühren beim Bezahlen oder Abheben im Ausland informiert zu fühlen. Bei den 35- bis 49-Jährigen sind es 61,5 Prozent, bei den 50- bis 69-Jährigen 52,9 Prozent. Von den Befragten mit mehr als 2.500 Euro netto fühlen sich 65,9 Prozent gut informiert, bei denjenigen mit geringerem Einkommen sind es 47,2 Prozent.

Bezahlen und Abheben im Ausland bringt Unsicherheit

Wer im Ausland bezahlt oder Geld abhebt, möchte wissen, was am Ende tatsächlich berechnet wird. Genau an diesem Punkt herrscht Unsicherheit. Besonders häufig geht es um mögliche Gebühren beim Bargeldabheben, aber auch um Kosten beim Bezahlen in Fremdwährung, um Wechselkurs und Umrechnung. Auch zusätzliche Optionen am Terminal oder Geldautomaten sorgen immer wieder für Fragezeichen. Etwa jeder Dritte fühlt sich laut aktueller Umfrage der norisbank bei möglichen Gebühren im Ausland nicht ausreichend informiert. Gerade auf Reisen, wenn Gebühren und Wechselkurse schnell Fragen aufwerfen, sorgen einfache und verlässliche Lösungen für mehr Sicherheit.

Bevor Verbraucher also sich mit einer Kreditkarte ausstatten, sollte unbedingt ein Blick auf die Kosten geworfen werden. So bietet manche Institut beispielsweise weltweit kostenlos und bargeldlos bezahlen an. Auch kann das Einkaufen online und Bargeld am Automaten abheben kostenlos sein. Wer zudem im Ausland in Fremdwährung zahlt, kann womöglich sogar sparen, weil der Umrechnungskurs meist günstiger ist, als direkt in Euro zu bezahlen. Doch aufgepasst: Bei einigen Banken werden die Beträge sofort vom Konto abgebucht. Das kann dann wiederum zu erhöhten Abbuchungskosten führen.

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.021 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Region befragt. Die Online-Befragung wurde im März 2026 durchgeführt.