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Reise-Elite

So mancher Mitmensch beeindruckt durch seine Reisen. Entweder sind es die Urlaubsfotos, die andere beeindrucken. Aber auch ein bestimmtes Bonusprogramm kann zu Neid uns Missgunst führen, wie luckx – das magazin erfuhr und setzt den ersten Teil der Recherche fort.

Perfektes Reisen

Ein Treuestatus bietet nicht nur Vorteile – er beeinflusst zunehmend, wem und was Reisende vertrauen. Die Hälfte (50 %) gibt an, Empfehlungen von Personen mit Treuestatus eher zu vertrauen als solchen ohne, und fast jeder Dritte (29 %) beneidet Freunde mit einem höheren Reisebonusstatus. Man spricht auch vom Statusneid.

Da Reisende dem Elite-Status immer mehr Bedeutung beimessen, sind sie auch stärker motiviert, ihn zu erreichen. Seit Hilton Honors im Januar 2026 weiterentwickelt wurde, um das Erreichen des Status einfacher und lohnender zu gestalten, haben Mitglieder den Elite-Status schneller erreicht – mit einem zweistelligen Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist auch ein Aufstieg innerhalb des Loyalitätsprogramm verbunden, was auch der Hotelgruppe finanziell zugute kommt.

Reisen mit persönlicher Veränderung

Reisen wird immer mehr als nur eine Auszeit vom Alltag angesehen. Es wird zunehmend als Katalysator für persönliches Wachstum betrachtet. So beginnen die positiven Effekte des Reisens oft schon vor der eigentlichen Reise. Drei von vier Reisenden ( 76 % ) geben an , dass eine geplante Reise ihnen ein Ziel gibt, auf das sie hinarbeiten können.

So wird Reisen zunehmend zu einem Weg der persönlichen Weiterentwicklung. 42 % der Befragten gaben an, dass Reisen ihnen geholfen haben, neue Interessen oder Leidenschaften zu entdecken. Reisende der Generation Z kehren fast doppelt so häufig wie die Babyboomer mit einem neuen Hobby oder Interesse nach Hause zurück, dem sie weiter nachgehen können. Da Reisende eine intensivere Verbindung zu ihren Reisezielen suchen, schaffen Hilton Hotels Möglichkeiten, die lokale Kultur und Traditionen kennenzulernen. Im Grand Wailea, einem Waldorf Astoria Resort , bietet beispielsweise das Kilohana Cultural Resource Center die Möglichkeit, die hawaiianische Geschichte, Traditionen und Fertigkeiten durch Angebote wie Ukulelenunterricht, Kulturführungen und Handwerkskurse zu erlernen. Allein im Jahr 2026 besuchten über 6.000 Reisende das Zentrum.

Wellness neu gedacht

Wellness soll das neue Gleichgewicht des Wohlbefindens sein. So verbinden Reisende zunehmend digitale und analoge Welten, um ihr Wohlbefinden zu steigern, die Erholung zu fördern und eine tiefere Verbindung zu sich selbst, ihrer Umgebung und anderen Menschen herzustellen. Fast zwei Drittel (65 %) der Reisenden suchen aktiv nach Erlebnissen, die den Körper beruhigen und das Nervensystem regenerieren, und 76 % geben an, dass Reisen es ihnen ermöglichen, sich geistig und körperlich auf eine Weise zu erholen, die ihnen zu Hause nicht so leicht gelingt. So wird nach der persönlichen Reset-Taste gesucht.

Aber auch der Aufenthalt in der Natur ist für Reisende immer wichtiger. So geben 79 % an, dass frische Luft und die Natur für ihre Entspannung auf Reisen unerlässlich sind, und mehr als die Hälfte (54 %) verbringt auf Reisen mehr Zeit in der Natur als zu Hause. Darüber hinaus fühlen sich Reisende immer mehr mit dem Ort verbunden und suchen zunehmend nach Wellness-Erlebnissen, die eine tiefere Verbindung zum Reiseziel ermöglichen. Im Conrad Orlando können Gäste Floridas Natur im hoteleigenen Wassergarten erleben – ein hydrothermales Erlebnis, das das einzigartige Klima und die Landschaft Floridas widerspiegelt. Die steigende Nachfrage unterstreicht diesen Trend: Die monatlichen Anwendungen im Freien verzeichnen einen Anstieg von 60 % im Vergleich zum Vorjahr.

Kleine Reisen mit großer Wirkung

Zeit ist zu einer der wertvollsten – und knappsten – Ressourcen geworden, die das Reiseverhalten der Menschen prägt. Anstatt auf die perfekte Gelegenheit für eine Auszeit zu warten, bevorzugen Reisende kürzere, häufigere Reisen, die sich leichter planen und in den Alltag integrieren lassen. So entsteht eine neue Mikro-Reisementalität, die weniger Planung mit mehr Erlebnissen ermöglicht. Damit lässt sich dann mehr aus weniger machen. Deshalb planen 67 % ihre Reisen gerne so, dass sie in kurzer Zeit viel erleben können, während 63 % es vorziehen, zentral zu wohnen und in der Nähe viele Freizeitmöglichkeiten zu haben.

Die Definition eines Kurztrips variiert je nach Region. 88 % der US-Reisenden betrachten eine Reise von weniger als 3–4 Tagen als „Kurztrip“, während Japan (86 %) und Südkorea (59 %) einen Kurztrip als weniger als 2 Tage definieren. Saudi-Arabien (29 %) und Deutschland (26 %) haben eine breitere Auffassung und geben von allen befragten Märkten am häufigsten an, dass ein Kurztrip auch 5–6 Tage oder länger dauern kann.

Methodik

Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage, die Morning Consult im Auftrag von Hilton zwischen dem 18. Mai und dem 1. Juni 2026 unter insgesamt 14.744 Reisenden (ab 18 Jahren) in den USA, Mexiko, Brasilien, Kolumbien, Großbritannien, Deutschland, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Australien, China, Indien, Japan und Korea durchgeführt hat. Die Fehlermarge beträgt insgesamt ca. 1 %. Für einzelne Märkte liegt die durchschnittliche Fehlermarge bei etwa 3 %.