Wohin sich die Immobilienwirtschaft entwickelt

Aus der Wohnungswirtschaft sind uns selbst die täglichen Herausforderungen beim Wohnen als Mieter bekannt. Doch Wohnen ist nur ein Teil der Immobilienwirtschaft. Und diese gesamte Branche steht vor hohen Herausforderungen, wie luckx – das magazin recherchierte.

Impulse für die Immobilienwirtschaft

Viele von uns erleben es täglich, wie Veränderungen sich in unserem Leben breit machen. Manchmal entsteht der Eindruck, als ob kein Stein auf dem Anderen bleiben soll. So verändert die sogenannte künstliche Intelligenz unser Leben. Intelligente, besser: gesteuerte und optimierte Gebäude sowie die allseits diskutierte Dekarbonisierung verändern die Immobilienwirtschaft grundlegend. Genau diesen Zukunftsthemen widmet sich die EXPO REAL 2026. Die internationale Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur bringt vom 5. bis 7. Oktober 2026 in München zum 28. Mal die maßgeblichen Akteure der Immobilienbranche zusammen. „Die Transform & Beyond trifft einen Nerv: Die aktuellen Anmeldezahlen verdeutlichen, wie relevant Themen wie KI, Smart Buildings und Dekarbonisierung inzwischen für die Immobilienwirtschaft sind und wie stark die Vernetzung zwischen Technologie und Immobilienwirtschaft geworden ist“, sagt Jessica Swoboda, Deputy Exhibition Director der EXPO REAL.

Von smarten Gebäuden bis zur Robotik

Bereits jetzt haben die Anmeldungen das Niveau des Vorjahres erreicht. Besonders groß ist das Interesse in den Bereichen „Intelligente Gebäude” und „Energiewirtschaftliche Lösungen für Quartiere”. Daneben präsentieren weitere Aussteller innovative Lösungen aus den Bereichen Cradle-to-Cradle, Construction 4.0, Cleantech, Biodiversität, Dekarbonisierung, datenbasierte Markt- und Standortanalysen, Management- und Reportinglösungen sowie KI und Robotics. So steht auch im Konferenzprogramm von die künstliche Intelligenz im Mittelpunkt – zusammen mit datengetriebenen Innovationen (was wohl eher den Kern der sogenannten KI betrifft). Wie Technologie und Immobilienwirtschaft schon heute zusammenwirken, soll an Praxisbeispiele diskutiert werden. Was besonders für Aussteller und Besucher wichtig ist, ist der direkte Austausch mit Entscheidern aus allen Teilen der Immobilienwirtschaft.

Infrastruktur im Fokus

Darüber hinaus erweitert die Expo Real mit dem Forum „InfrastructureNow“ ihr Profil erstmals um das Thema investierbare Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Bereiche Energie-, digitale und soziale Infrastruktur sowie der Dialog zwischen Investoren, Projektentwicklern, Betreibern, Finanzierern, Kommunen und politischen Entscheidungsträgern. Energiewende, Digitalisierung und Urbanisierung verändern die Anforderungen an Standorte und Immobilien, zugleich steigt der Investitionsbedarf in Infrastruktur. Das Forum beleuchtet diese Schnittstelle. Im Fokus stehen Investmentstrategien, Finanzierungsmodelle, Partnerschaften, Markttrends, regulatorische Rahmenbedingungen und Praxisbeispiele. Ziel ist es, Infrastruktur als eigenständige, langfristig attraktive Assetklasse noch stärker mit der Immobilienwirtschaft zu verzahnen.

Auch in diesem Jahr erstreckt sich die EXPO REAL über sieben Hallen und bildet die gesamte Bandbreite der Immobilienwirtschaft ab – von Projektentwicklung und Finanzierung über Asset- und Property Management bis hin zu Infrastruktur- und Technologiethemen.

Zentral ist dabei alles rund um Handel und Wohnen. Die Grand Plaza ist der wichtigste Treffpunkt für Handelsimmobilien, neue Retail-Konzepte und urbane Versorgungsstrukturen. Direkt angrenzend widmet sich der Ausstellungsbereich „Flexible Housing – Opportunities next door“ zukunftsweisenden Wohnkonzepten und neuen Formen urbaner Flexibilität. Im Mittelpunkt stehen Lösungen für Herausforderungen wie den demografischen Wandel, veränderte Lebensmodelle, Migration und Ressourcenknappheit.