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Kaiser_Makarionissi 01-10-19.jpgVea Kaiser: Makarionissi oder Die Insel der Seligen

Das fiktive Bergdorf Varitsi liegt nahe der albanisch-griechischen Grenze. Die kleine Eleni ist schon vor ihrer Geburt ihrem Cousin Lefti versprochen worden, um das Familienerbe zu erhalten. Doch die Achtjährige mach schon früh deutlich, dass sie nicht heiraten will, sondern lieber als alleinstehende Heldin durch die Welt ziehen um Bestien zu bekämpfen. Doch das nimmt man dem Kind übel: In Varitsi sind eigenständige Entscheidungen nicht gern gesehen.

Doch den Charakteren der Dorfbewohner werden Eigenschaften zugeschrieben, die ihnen Herzen aus Gold andichten. So leuchten gute Absichten, die das Schlagen von Kinder gut heißen und letztlich entmündigen. Kaiser lässt ihre Protagonistin zwar rebellieren, präsentiert diese Auflehnung aber letztlich als zu überwindende Charakterschwäche. Auf die Idee weiter lesen

Multerer_Man_müsste_mal 05-01-19.jpgMulterer: Man müsste mal . . .

Lebensratgeber gibt es viele. Denn so etwas hat Konjunktur. Anscheinend ist es so, dass viele Menschen ohne „an die Hand genommen zu werden“ ihr Leben nicht selbst bewältigen können. Das gilt wohl auch für Ratgeber für Unternehmer. Mit Seminaren und Büchern ist ein großer Ratgebermarkt entstanden. Auf diesem Marktplatz tummeln sich viele um den Unwissenden mit Rat zur Seite zu stehen. So wird der Einäugige unter den Blinden zum König erkoren. Doch ob das reicht, ist Ansichtssache.

Mit Dominic Multerer ist ein weiterer Ratgeber auf dem Markt erschienen. Er möchte mit seinem Buch „Man müsste mal ...“ ein Impulsgeber und Augenöffner für alle diejenigen sein, die sich gerne im „Man müsste mal“-Modus aufhalten. Er hat erkannt, in den Bereichen wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft scheint es definitiv zu viele davon zu geben. Ausreden finden sich immer, Schuld haben die anderen,  weiter lesen

Stefanidis_Beim_Griechen 06-08-18.jpgAlexandros Stefanidis: Beim Griechen

Eine griechische Familiengeschichte verwoben mit der deutschen Sozialisation einer Gastarbeitergeneration. So jedenfalls schildert Alexandros Stefanidis die Geschichte seiner Familie. Im Mittelpunkt stellt er seinen Vater Christoforos, ein Mann, der 1963 als Gastarbeiter der ersten Generation mit 80 Drachmen in der Tasche nach Deutschland kommt und sich nach einem Interimsjob bei Bosch nach wenigen Jahren den Traum von einem eigenen Restaurant erfüllt. Bis 2009 führt die Familie Stefanidis in Karlsruhe an wechselnden Standorten verschiedene Restaurants. Es ist das Portrait eines charismatischen,  weiter lesen

Moser_zu_fuss.jpgAchill Moser: Zu Fuß hält die Seele Schritt

Achill Moser ist viel unterwegs. Zu Fuß. Hat Berge überwunden, Wüsten durchquert und viel Erkenntnis gewonnen. „Wer geht, kommt bei sich selbst an“ ist so eine Erkenntnis. Mit der ursprünglichste Bewegungsform des Menschen macht er sich auf dem Weg: dem Gehen. Er sieht in dem Gehen und dem Wandern eine Form von Lebenskunst. Wer geht, kommt ins Sinnieren und läuft auch durch seine eigene Denk- und Seelenlandschaft. Ob entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, auf Don Quijotes Spuren in der spanischen La Mancha oder im Mittleren Westen der USA – überall erlief sich Achill Moser ungeahnte Einsichten und erlebte, wie das Gehen den Blick auf die Welt und sich selbst verwandelt. weiter lesen

Heldt_drei_Frauen 12-02-19.jpgDora Heldt: Drei Frauen am See

Dora Heldt, für alles andere als Romane bekannt, hat auf 574 Seiten die Geschichte von vier Freundinnen erzählt. Von einer intensiven Freundschaft von Kindesbeinen an: Marie, Alexandra, Friederike und Jule. Es gibt zweierlei Arten von Schulfreundschaften. Die einen halten während besagter Schulzeit und auch noch eine Weile darüber hinaus. Aber irgendwann verliert man sich aus den Augen, geht eigene Wege und schließt neue Freundschaften. Bei diesen vier war es anders. Egal, wohin ihre Lebenswege sie verschlugen: Jeden Freitag vor Pfingsten trafen sie sich auf Einladung von Marie im Haus am See, in dem sie schon als Kinder herrliche Sommer verbracht hatten. Marie, die sensible Fotografin, war die Seele der vier Freundinnen. weiter lesen

Natur_als_Energiespender 28-04-19.jpgEnergiespender

Immer wieder müssen Batterien aufgeladen werden. Dazu wird Spenderenergie benötigt. Für die Leistungszellen von elektrisch betriebener Geräte hilft dabei eine Steckdose in der Wand. Doch was ist mit unseren „körpereigenen“ Batterien? Wie lassen diese sich aufladen? weiter lesen

Achtsamkeit 28-04-19.jpgUm Stress zu vermeiden

Täglich erleben wir angespannte Situation, die eine regelrechte „Stressfahne“ hinter sich herzieht. Aus einer kleinen Episode kann bei unglücklichen Konstellationen ein riesiger unüberwindbarer Berg entstehen. Was tun? weiter lesen

Schneider_Fibromyalgie 30-04-19.jpgFibro-myalgie

Auf einmal war er da. Mal hier, mal da. Ein Schmerz. Irgendwo im Körper. Nicht immer an der gleichen Stelle. Dann ist er wieder weg. So, wie er gekommen ist. Doch dann kommt es hammerhart. Der Schmerz wird immer stärker.

Der Kopf schmerzt, der Bauch, der Arm, das Bein. Doch eine organische Ursache gibt es nicht. Vielleicht Rheuma? Menschen mit dem Fibromyalgiesyndrom hasten häufig jahrelang von einem Arzt zum nächsten, bis ihre Diagnose feststeht. Heilen lässt sich die Krankheit nicht. Sport kann aber helfen.

Sie sind nicht verrückt. Und sie bilden sich ihren Schmerz nicht ein. Menschen mit dem Fibromyalgiesyndrom (FMS) sind zwar organisch gesund. Dennoch schmerzt ihr Körper an den verschiedensten Stellen: am Rücken, den Armen und Beinen, am Bauch. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt das FMS als Krankheit auf. Heilen lässt es sich nicht. Stattdessen müssen die Betroffenen lernen, mit den Schmerzen umzugehen. Eine zentrale Rolle spielt dabei Bewegung. weiter lesen

Nasher_Überzeugt 01-05-19.jpgPropheten-Kompetenz

Sie kennen das alle aus ihren Unternehmen: da muss erst ein Berater kommen und die gleichen Dinge darstellen, die Sie als Mitarbeiter schon seit Jahren bemängeln oder umsetzen möchten. Ohne das etwas passiert. Warum ist das so? Einerseits können Sie ja froh sein, dass genau Ihre Ideen nun umgesetzt werden. Doch ärgerlich ist das schon. Mit Ihren Ideen sammeln andere Punkte und glänzen. Darüber hinaus hätte das dem Unternehmen zum Beispiel schon viele tausend Euro sparen können. Nicht umsonst hat gerade der Volkswagen-Konzern vor kurzer Zeit das betriebliche Vorschlagswesen deutlich ausgebaut und die Prämien erhöht.

Insbesondere im beruflichen Umfeld möchten wir als möglichst kompetent wahrgenommen werden. Eine rein fachliche Kompetenz reicht dabei jedoch nicht aus. Der Grund: Oft ist die wahrgenommene Kompetenz viel ausschlaggebender als die tatsächliche. Schon Rolf H. Ruhleder, erfolgreichster deutscher  weiter lesen

DSC_5329.JPGWorte

Aus Worte werden Sätze, Sätze füllen Seiten, Seiten werden zu Bücher: im Rahmen der Leipziger-Buchmesse findet auch wieder das Lesefest Leipzig liest statt. 3.400 Menschen wirken bei diesem Fest in 3.600 Veranstaltungen an 500 Orten auf dem Leipziger Messegelände sowie weiter lesen

Falk_Grießnockerl.jpgSo böse wie möglich

Der Dorfpolizist Franz Eberhofer ist ein friedfertiger Mensch. Außer jemand stiehlt ihm seine Zeit, oder schlimmer, die Mittagspause. Dann wird er ungehalten. Es kann also vorkommen, dass der Eberhofer um kurz nach zwölf eine Geiselnahme mit Bombendrohung im Alleingang beendet, indem er ohne Deckung zum Täter vordringt, ihn anpflaumt, dann abschießt. Mit Farbpatronen allerdings, denn das Ganze ist in diesem Fall nur eine Übung, und jetzt können die beteiligten Polizisten endlich ihre Kampfmontur ablegen, um Brotzeit zu machen.

So sieht zu Beginn der Komödie „Grießnockerlaffäre" die Aufrüstung gegen den internationalen Terrorismus im ländlichen Niederbayern aus. Franz Eberhofer kümmert kaum, was viele andere bewegt. Er hat keine Angst, keinen Ehrgeiz, kein Bedürfnis, cool rüberzukommen. Er will eine Brotzeit, und dafür tut er, was auch die anderen täten, wenn sie sich trauen würden. Das ist Eberhofers Trick:  weiter lesen

Klimawandel 06-03-19.jpgWas ist Klimawandel?

Wissen Sie, wie Klimawandel geht? Wenn nicht, dann gehören Sie eindeutig zur Mehrheit der Unwissenden. Das ist nicht schön, doch es lässt sich ändern. Denn nichts ist so schlimm wie Unwissenheit. Denn wer weiß wie etwas funktioniert, schafft die Voraussetzungen, das eigene Handeln zu ändern. Erst dann ist der Klimawandel in den Griff zu bekommen.

Dieses Problem hatten auch zwei Studenten. Angefangen hat alles bei einer Diskussion über den Klimawandel in der Mensa, als den beiden Studenten der Wirtschaftswissenschaften auffiel,  weiter lesen

Brasseur_Leidenschaft.jpgDiane Brasseur: Leiden-schaft ist doch nicht alles

Menschliche Beziehungen füllen viele Romane. So ist es auch bei Diane Brasseur. Schon gleich im ersten Satz kommt der Titel „Leidenschaft ist doch nicht alles" zum Tragen und zieht sich durch das gesamte Werk. In deren Mittelpunkt steht eine 34-jährige Frau, deren Liebesbeziehung sich gerade dem Ende neigt. Nach und nach erfährt der leser, dass sie seit ihrer Kindheit ein enges Verhältnis zu ihrem Vater hat, dem einzigen Mann, mit dem sie je zusammenlebte. Die Beziehung zu ihrem Vater nimmt einen großen Teil des Buches ein. Dieser Teil ist an Detailgenauigkeit und Authentizität nicht zu übertreffen. Beschrieben wird die Ähnlichkeit der beiden, mit welcher sie sich gegenseitig zur Weißglut bringen.  weiter lesen

Falk_Sauerkrautkoma_24-09-18.jpgRita Falk: Sauerkraut-koma

Der Eberhofer wird nach München versetzt. Aus mit der trauten bayrischen Heimeligkeit. Die Großstadt hat dem Dorfpolizisten umzingelt. Doch die Zwangsversetzung in die Metropole lässt den Eberhofer Franz relativ entspannt weiter leben. Zwar ermittelt er nun nicht mehr in seinem geliebten Niederkaltenkirchen Doch morgens und abends fährt er mit Sirene und Blaulicht die nicht unerhebliche Strecke hin und her, um in seinem Saustall zu übernachten.

Trotzdem lassen die Oma und der Papa es sich nicht nehmen, dem Bub in München einen Überraschungsbesuch abzustatten. Gekommen sind sie nicht etwa mit dem Zug, sondern mit dem alten Opel Admiral vom Papa. Sie begleiten Franz, der mit dem Birkenberger Rudi verabredet ist, ins Augustiner und hinterher ist das alte Auto weg. weiter lesen

Gantert_Aberglaube_19-10-18.jpgSusanne Gantert: Aberglaube und Geschäfte

Grausame Ereignisse im Mittelalter. Braunschweig-Wolfenbüttel, 1582. Der Jurist Konrad von Velten wird zwei Jahre nach den letzten Vorfällen im Herzogtum erneut mit der Ermittlung einiger Todesfällen betraut. Eines Nachts wird eine Frauenleiche außerhalb der Stadtmauern gefunden. Kurz darauf legt jemand einen toten Säugling ab und ein Junge liegt tot im Goslarer Erzbergwerk Rammelsberg. Drei Opfer in kurzer Zeit sind auch für diese Gegend mehr als ungewöhnlich. Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel fordert eine schnelle Aufklärung, zumal er in Kürze wichtige kirchliche und wirtschaftliche Delegationen erwartet. Konrad hat also alle Hände zu tun, um den Täter zu fassen, dessen Motiv ihm Rätsel aufgibt. Gereimte Verse führen den Juristen schließlich auf die Spur eines diabolischen Mörders und dem ätzenden Geschäft mit Vitriol.

Susanne Gantert stellt ihren Protagonisten auch in seinem dritten Fall vor eine knifflige Aufgabe. Der historische Kriminalroman folgt dem klassischen Aufbau, in dem das Verbrechen auf den ersten Seiten geschieht und anschließend nach dem Täter gesucht wird.  weiter lesen

Blume_Hemningway_05-08-18.jpgAlle benehmen sich daneben

Manchmal ist es ganz einfach: wer auffällt, muss etwas besonderes sein. Oder möchte sich zu etwas besonderem machen. Ist es so einfach getan wie gesagt? Wie ist es, wenn es alle machen? Lesley Blume hat es getan. Sie hat sich hinter die Fassade begeben und geforscht. Mit der Literaturwissenschaft.

Literaturwissenschaft ist, wenn Literatur Wissen schafft. Hintergründiges kann sie vermitteln, Neues herausarbeiten und Interpretationshorizonte öffnen, die ansonsten für immer im Verborgenen bleiben würden. Wie bei archäologischen Ausgrabungen hat ein Schriftsteller, der sich durch das Sedimentgestein der Literaturgeschichte wühlt, ein Ziel vor Augen. Kein Stein bleibt auf dem anderen und selbst die kleinste Spur ist relevant. Lesley M.M. Blume hat im Paris der goldenen 1920er Jahre ihr eigenes literarisches Gräberfeld gefunden und sich Schicht um Schicht in die Tiefe vorgegraben. Ihre Funde hat sie nun veröffentlicht und wer nur einen Hauch von Interesse dafür hat, wie damals gelebt, geliebt und geschrieben wurde, der muss ihr Buch einfach weiter lesen.

Blender_im_Job.jpgBlendschutz gegen Karrieristen

Wir kennen sie alle, „liebe“ Kolleginnen und Kollegen, die rücksichtslos an ihrer Karriere arbeiten und immer auf den eigenen Vorteil bedacht sind. Sie setzen sich Szene und wollen sich nur gut verkaufen: Immer mehr Narzissten machen sich in der Arbeitswelt breit. Im Bemühen, ihre Position und Macht zu erhalten, benutzen sie Meetings als Bühne für ihr Ego, stehlen anderen ihre Ideen und sind gekränkt bei jeder Art von Kritik. Der Umgang mit ihnen ist eine Herausforderung, denn ihre Manöver zielen darauf ab, sich selbst zu idealisieren und das Gegenüber zu entwerten. Bärbel Wardetzki zeigt, wie man es schafft, sich nicht  weiter lesen

ASC_2741.JPGLeipzig liest!

Es ist wieder soweit: die Literaturmetropole Leipzig ist wie jedes Jahr im März der Mittelpunkt des Bücherhimmels. Denn dann sind mit der Leipziger Buchmesse alle großen und kleinen Verlage zu einer Nabelschau in der sächsischen Metropole vereint. Denn Literatur ist mehr als  weiter lesen

Backfischalarm_Cover_13-02-18.jpgKrischan Koch: Backfischalarm - Ein Insel-Krimi

Sind Klassenfahrten eigentlich immer so? Passieren da Mord und Totschlag oder haut da die Fantasie des Autors Krischan Koch so richtig über die Stränge? Jedenfalls ist die Klasse 10 auf der Überfahrt nach Amrum. Es stürmt ordentlich und es geht auf und unter Deck recht turbulent zu. Denn die Schüler drehen trotz Sturm richtig auf, jedenfalls bis eine Leiche auftaucht. Es ist Jungreeder Bent Blankenhorn. Und er ist offensichtlich ermordet worden. Das bringt Polizist Thies Detlefsen auf den Plan. Zu allem Überfluss (oder hat der Autor seinen Spaß haben wollen) sind seine Zwillingstöchter Telje und Tadje auch mit von der Partie. Das Thies sich nicht umsonst Sorgen macht, wird schnell bei den polizieilichen Untersuchungen klar. Auf der Fähre nach Amrum ging es schon hoch her, es wurde gegiggelt und geflirtet, schließlich ist mit Referendar Manuel ein „voll süßer“ Junglehrer dabei. Die Smartphones sind im Dauereinsatz, Selfies und Filmchen werden gemacht und dann zu allem scheint auf einem der Smartphones wohl der Mord an Jungreeder Blankenhorn gefilmt worden sein. weiter lesen

Heldt_Bse_Leute.jpgDora Heldt: Böse Leute

Verkommt die Insel Sylt zum Sündenpfuhl? Was ist los auf Deutschlands Nobelinsel? Mehrere Einbrüche beschäftigen die Inselbewohner; insbesondere die Einheimischen. Denn die Einbrüche geschehen bei ganz normalen Leuten, bei denen es keine große Beute gibt. Doch gerade das weckt den Ermittlungsinstinkt des frisch pensionierten Polizeibeamten Karl Sönnigsen, der die Qualitäten seines Nachfolgers, den Ostseesheriff Runge bezweifelt. So stellt er mit seinem Chorbruder Onno und den Chorschwester Inge und Charlotte ein eigenes Rentner-Ermittlungsteam auf. Davon ahnt Polizeichef Runge herzlich wenig. Da die Rentnertruppe beste Kontakt in die einheimische Welt hat, fällt es dem Team leicht, wichtige Informationen von den betroffenen Geschädigten zu erhalten. Anfangs bleiben den unerfahrenen Ermittlungsrentner die Erfolge aus. Denn Ex-HK Karl ist mit der Polizeiarbeit weiterhin vertraut und davon überzeugt, die Ganoven dingfest zu machen. Denn: gelernt, ist gelernt. Auch die anderen Teammitglieder lernen schnell. Onno´s Tochter Maren kehrt aus  weiter lesen

Sag_es_einfach_Stwing_19-09-17.jpgOliver Stöwing: Sag es einfach: 66 Sprachtricks, die Ihr Leben verändern

Hochgelobt ist Autor Oliver Stöwing. Er kennt alle Tricks der Sprache. In seinem Ratgeber „Sag es einfach“, wie jeder mit cleveren Kniffen seine Ausstrahlung, sein Selbstbewusstsein, sein Erfolg und seine Wirkung verbessern kann. Denn oft liegt es an der Wortwahl, dass wir auf andere nicht so wirken, wie wir es möchten. Wenn es mit der Gehaltserhöhung schon wieder nicht geklappt hat, lag es vielleicht daran, dass wir „Ich würde gerne“ statt „Ich will“ gesagt haben. Ob das im Endeffekt dann zur Gehaltserhöhung kommt, hat sicherlich auch andere Gründe.

Der Autor versucht mit seinem Sachbuch, Sprache und Kommunikation bewusst wahrzunehmen und achtsam mit ihr umzugehen. Er zeigt an 66 Tricks, wie Schlüsselworte erkannt, Sprachfallen vermieden und gelernt werden kann, wirkungsvoll und erfolgversprechend zu formulieren. weiter lesen

ChilasWolfGriech.jpgChilas/Wolf: Die griechische Tragödie

Wer regelmäßig in Griechenland ist, kann die Berichterstattung in vielen Medien nicht verstehen. Da gibt es einerseits Bilder mit einer notleidenden Bevölkerung, die sich keinen Strom mehr leisten kann. Andererseits ist der tägliche Konsum in den Innenstädten mit vollen Einkaufstüten zu beobachten. Doch lassen wir einmal die Autoren zu Wort kommen und ihre – politische – Sichtweise aufzeigen:

Wir haben mitgefiebert – am 25. Januar 2015, als die Wahlergebnisse in Griechenland einen Erdrutschsieg für Syriza verkündeten. Wir haben mitgestritten – im Frühjahr 2015, als Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis medienwirksam die zerstörerische Politik der Troika anprangerten. Wir haben mitgelitten – am 5. Juli 2015, als es im griechischen Referendum das  weiter lesen

Dessaul_Trittbrettmrder_Gemeiner_09-08-17.jpgArne Dessaul: Trittbrett-mörder

Wer hätte das gedacht: das beschauliche Wolfenbüttel gerät in einen großen Kriminalfall. So jedenfalls will es der Autor Arne Dessaul. Mit seinem Roman Trittbrettmörder kommt der erste Fall für den Wolfenbüttler Kommissar Helmut Jordan aus der Druckpresse. Regionale Literatur hat Konjunktur, nicht erst seit Dora Held ihre Geschichten über Sylt und die Nordseeküste zu uns brachte. Dabei spielen vor allem die eigenen Wurzeln eine wichtige Rolle; zurückgekehrt an Orte der Kindheit und Jugend. Arne Dessaul wählt Wolfenbüttel und dem Nebenschauplatz Bochum als Tatort für sein Krimi-Debüt. In seinem Roman sterben reihenweise ehemalige Abiturienten seines 89er-Abschlussjahrgangs.  weiter lesen

Dueck_Flachsinn_campus_09-08-17.jpgGunter Dueck: Flachsinn

Wir leben in Zeiten des Flachsinns und Aufmerksamkeit scheint das höchste Gut. »Ich habe Hirn, ich will hier raus«, schreibt Dueck und zeigt uns, wie wir zu neuem Tiefgang (im Internet) gelangen. Ein Tor in Barcelona, eine hühnergrippale Taube auf den Osterinseln, eine verstörende Verschwörungstheorie, ein Politikerskandal, unterirdische Städte für Reiche nach dem Atomkrieg, Celebrity high and low. Und zwischendurch: Werbung! Das Internet ist Ablenkung im Sekundentakt. Oder wie es Gunter Dueck formuliert: ein Hirn- Quickie nach dem anderen. Aber was davon ist wichtig? Was ist richtig? Und ist es uns überhaupt wichtig, ob es stimmt? Wollen wir Wahres wissen, etwas lernen oder wollen wir Entertainment? Querdenker Dueck entführt uns in die Welt des Flachsinns und plädiert für mehr Hirn im Netz. Einst, so Gunter Dueck, suchte das Hirn nach Wahrheit. Es grübelte,forschte, suchte und diskutierte. Gedanken durften reifen. Heute hat unser Hirn die Möglichkeit, alles einfach nur genießend zu konsumieren.  weiter lesen

Rimminen_Als_Ich_aufwachte_14-05-17.jpgMikko Rimminen: Als ich aufwachte, war es so sehr Montag, dass es wehtat 

Chaos-Tage! Nein, nicht in Hamburg oder Berlin. Helsinki. Denn dort leben der Autor Mikko Rimminen und seine Charaktere Petteri und Lefa, die als Handlanger in der Umzugsfirma ihrer Mutter - oder was von dem Unternehmen des verstorbenen Vaters übrig geblieben ist – ihr berufliches Dasein erleben. Der Sinn und die Erlebniswelt der beiden Hauptcharaktere erschließt sich dem unbedarftn Leser nicht so recht. Denn zugedröhnte Umzugshelfer, senile Kundinnen und überdrehte Gehandicapte läuten eine Woche voller Chaostage für die Brüder ein. So schräg wie die Geschichte, ist auch der Stil des Autors. weiter lesen

Boning_im_Zelt_24-04-17.jpgHäuser finde ich völlig überbewertet 

Komiker, Moderator und neuerdings auch Langzeit-Camper Wigald Boning wagte ein Experiment: Für ein halbes Jahr lang sagte er Matratze und Federbett ade und zog aus, um draußen zu schlafen: auf Campingplätzen, auf Häuserdächern und Balkonen, am Strand, auf Parkbänken und sogar in Flussbetten. Was er dabei erlebt hat, erzählt er in seinem Roman „Im Zelt“ und im weiter lesen

http://www.wanderfreak.de/haeuser-finde-ich-voellig-ueberbewertet-ein-interview-mit-wigald-boning

Es_muss_wohl_an_dir_liegen.jpgMhairi McFarlane: Es muss wohl an Dir liegen 

Es ist schwierig zu beantworten, wie viele Schmetterlinge in einen Bauch passen? Doch Delia mit ihren tizianroten Haaren und ihren Kurven startet den Versuch, dies zu erfahren. Dabei beginnt alles mit einem Desaster. Nach zehn Jahren gemeinsamen Glück mit Paul macht sie ihm einen Heiratsantrag. Doch Paul, der Delia zwischenzeitlich mit einer Studentin betrogen hat, trifft sie ziemlich unvorbereitet. Am Anfang glaubt sie, alles sei ihre Schuld. Doch dann erkennt Delia, dass die zerplatzten Seifenblasen von gestern die Chance auf das Glück von morgen bedeuten: Denn nun kann sie selbst entscheiden, wie sie ihr Lebens neu zusammensetzt. Kurzerhand zieht sie zu ihrer besten Freundin Emma nach London und sucht sich einen neuen Job. Alles könnte gut werden. Wäre da nicht Adam, weiter lesen

buchheim-verlag-der-faehrmann-cover-vorderseite.jpgHorror mit Tiefgang 

Im Horror-Genre gibt es unbestrittene Platzhirsche wie Stephen King, begnadete Autoren wie Peter Straub, die nach vorübergehendem Erfolg aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten sind, und solche, die in ihrer Heimat ausgesprochen populär sind, bei uns jedoch erst noch entdeckt werden müssen. Zu ihnen gehört der US-Amerikaner Christopher Golden. Einiges von ihm ist bereits auf Deutsch erschienen, anderes ist angekündigt, und ein klassischer Roman des vielseitigen Autors wird auf der Leipziger Buchmesse präsentiert – Der Fährmann.  weiter lesen

Grimm_Katzen_21-02-17.jpgHans-Ulrich Grimm: Katzen würde Mäuse kaufen 

Wer die Inhaltsliste von Katzen- oder Hundefutter ließt, möchte am liebsten gleich selbst zubeißen. Doch Vorsicht: es könnte mehr Müll als das angeführte Fleisch drin sein. Dabei sollte für Frauchens oder Herrchens Liebling gerade das Beste gut genug sein. Hans-Ulrich Grimm zeigt auf, dass die Realität anders aussieht: Abfall, Exkremente, Sondermüll, Kadaver werden fein vermahlen als Tierfutter verkauft. Nicht nur unseren Haustieren wird dies zum Fraß vorgeworfen, sondern auch Nutztieren wie Schwein, Rind und Geflügel. Wussten Sie, dass aus Erdgas ein bizarrer Fleischersatz hergestellt wird? Für Menschen verboten, für Tiere erlaubt. Mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Konservierungs- und Farbstoffen und dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche wird ein leckeres Menü für Waldi und Minka zubereitet. weiter lesen

DreiFreunde.jpgDrei Freunde, ein Taxi, kein Plan

Studium bestanden, dann soll der in einem britischen Pub entstandenen Plan auch umgesetzt werden. Eine Reise um die Welt. Das seltsame Gespann Paul, Johno, Leigh und das Londoner Taxi, welches kurzerhand nicht Schorsch (Go, Trabbi, go lässt grüßen), sondern Hannah getauft wurde, wollen um die ganze Welt. Die Idee zu ihrer Weltreise entstand aus der Kombination von Alkohol, Fernweh und einem alten, auf Ebay zur Auktion angebotenen Taxi kann die skurillsten Folgen haben, wie die drei Freunde in ihrem Buch Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ... aber einmal um die Welt erzählen.

Solange alles nach Plan läuft, bekommst du keine guten Storys …“ Aber was heißt schon „nach Plan laufen“, wenn mit einem Taxi die Welt zu umrunden ist – natürlich auf dem größtmöglichen Umweg, wie es jeder geschäftstüchtige Taxifahrer machen würde?

Paul, Leigh und Johno sind beste Freunde und fest entschlossen, ihre Karrieren nach dem Studium erst mal auf Eis zu legen. Gemeinsam rund um die Welt - das wär’s! Aber wie? Ungezählte Pints später steht fest: Mit der längsten Taxifahrt der Geschichte. Schließlich sind Um-die-Welt-Flugtickets eine Erfindung für Beckenrandschwimmer und Taxis der ideale Raum für ungewöhnliche Begegnungen. weiter lesen

GemeinerBasel_21-12-16.jpgBasel - Porträt einer Stadt 

Basel tickt anders. Diese Aussage von Denise Muchenberger kann unser Schweizer Redaktionsmitglied Andrea Meyer als „Wahl-Basler“ bestätigen.

Denise Muchenberger, selbst in Basel aufgewachsen, beschreibt auf unterhaltsame Weise, von ihr selbstgewählte Persönlichkeiten der Stadt Basel. Persönlichkeiten die Basel prägen oder prägten. Sie begleitet die Basler-Persönlichkeiten an ihre eigenen Lieblingsorte. Dadurch wird dem Leser Basel etwas näher gerückt.

Sie stellt Sportgrössen vor, vom Boxer, Tennistalent, Zehnkämpfer, Primaballerina und dem erfolgreichsten Schweizer Fussballverein mit seinem langjährigen Kapitän Marco Streller und die Fussballlegende Karli Odermatt. weiter lesen

OhneAutoLeben_14-12-16.jpgBernhard Knierim: Ohne Auto leben 

Waren 1960 auf unseren Straßen rund 4,5 Mio. Fahrzeuge unterwegs, so sind es nach aktuellen Stand etwas über 45 Mio. Allein die Neuzulassungen in diesem Jahr wird rund 3,5 Mio. Fahrzeuge betragen. Das Auto – so lässt sich feststellen – ist allgegenwärtig. Es wurde zum Symbol für moderne Mobilität und erscheint unverzichtbar. Doch die Probleme, die es mit sich bringt, sind unübersehbar: Unfälle mit Toten und Verletzten, Lärm, Staus, Stress, Klimawandel, Umweltverschmutzung, enormer Flächenverbrauch für die benötigte Infrastruktur und immense Kosten für die Allgemeinheit. Viele Menschen wünschen sich daher weniger Autoverkehr, wiewohl der eigene Verzicht aus Bequemlichkeit oft schwer fällt.  weiter lesen

GuteMachtGeschichten_13-12-16.jpgDaniel Baumann, Stephan Hebel: Gute Macht Geschichten 

Politische Propaganda und wie wir sie durchschauen können

Wer bei dem Titel an ein Märchen- oder Geschichten-Buch aus dem politischen Grauen denkt, liegt leider total daneben. Die Autoren haben ein „Wörterbuch“ von A wie "alternativlos" bis zu Z wie "Zinsenteignung" in eigener Auswahl zusammengestellt. Insgesamt werden 64 Schlagwörter mit 10 passenden Synonymen in mehrseitigen Artikeln zu Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik abgehandelt. Beide Autoren sind hauptberuflich journalistisch für die Frankfurter Rundschau tätig. Baumann ist Ressortleiter der Wirtschaftsredaktion, Hebls Schwerpunkt ist die politische Berichterstattung und ein mehrfacher Buchautor. weiter lesen

GantertMdchenreigen_09-10-16.jpgSusanne Gantert: Der Mädchen-reigen 

Braunschweig im Jahre 1580. Elise, die Tochter des reichen Kaufmanns Lorenz Kale soll von einem feuerspeienden Drachen entführt worden sein. Sie ist aber nicht die einzige Jungfer, die wie vom Erdboden verschluckt ist. Der Wolfenbüttler Jurist Konrad von Velten begibt sich im Auftrag des Herzogs auf die Suche.

Auf seinem Weg begegnet er dem Mädchen Laura. Sie ist als Junge verkleidet und hat ihre Erinnerung verloren. Gemeinsam decken die beiden mit Lauras rückkehrender Erinnerung einen teuflischen Plan auf.

Spurlos verschwinden nach und nach junge Mädchen? Das ist nichts ungewöhnliches im 16 Jahrhundert. Denn wer kümmert sich schon darum. Ein Rechtssystem unserer heutigen Vorstellung gibt es nicht, wo besorgte Eltern das verschwinden ihrer Kinder melden könnten. Doch da gibt es zwar kein gallisches Dorf mit Helden. Dafür aber einen Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel, der als Neuerer und geistiger Vorreiter seiner Zeit gilt. Bereits im Jahre 1569 führte er die Reformation ein, ebnete den Weg für eine neue Wirtschaftspolitik und sorgte für den Ausbau der Land- und Wasserstraßen. weiter lesen

Harzherzlich_15-09-16.jpgKnut Diers: Harz, aber herzlich 

Eine Liebeserklärung an ein oft unterschätztes Mittelgebirge im Wandel

Der Harz ist ein oft unterschätztes Mittelgebirge. Dabei hat er sich in der allerjüngsten Zeit in all seinen Teilen – West und Ost, Nord und Süd – komplett verändert. Der Harz kann einen Quantensprung bei der Qualität von Erlebnisangeboten (rund 300 Freizeit- und Kultureinrichtungen) über neue Kultur in Fachwerkstädten bis zur Gastronomie verzeichnen. Das persönlich-einfühlsame Buch »Harz, aber herzlich« aus der Reihe »Lieblingsplätze zum Entdecken« des Gmeiner-Verlags ist eine unterhaltsame und spannende Liebeserklärung an dieses Mittelgebirge im Wandel. Ein Appetitanreger für alle, die neugierig auf diese Region sind, zum Beispiel aus Anlass des Lutherjubiläums im Jahr 2017. weiter lesen

Schattenkiller_04-09-16.jpgMichael Gerwien: Schattenkiller 

Es fängt alles ganz harmlos an: Rebekka, die Frau des bekannten Münchner Journalisten Wolf Schneider, soll geheimnisvolle Pläne an einen Unbekannten herausgeben. Doch dann wendet sich das Blatt und der Unbekannte schlägt sie in ihrem eigenen Haus nieder. Sowohl ihr kurz darauf heimkehrender Mann als auch sie können die Sache nicht verstehen und erklären. Alles wohl ein Mißverständnis? Trotzdem fliehen beide Hals über Kopf. Der Täter droht Wolf wenig später am Telefon mit Rebekkas Ermordung, falls diese Pläne nicht ausgehändigt werden. Doch weder Rebekka noch Wolf haben eine Ahnung, was der Mann will. Pläne, was für Pläne? Es muss eine Verwechslung sein, so vermuten beide. Wolf müsste wissen, wie bei so einem Fall zu handeln ist. Gegen alle Vernunft schalten sie nicht die Polizei ein und quartieren sich unter falschen Namen in einem Hotel auf dem Land ein. Sie rechnen damit, dass der Unbekannte sie nicht findet. Doch weit gefehlt. Ein Profikiller ist beiden auf der Spur. Seinem Auftraggeber will dieser die Pläne liefern; um jeden Preis, auch wenn es dabei Tote gibt. Es kommt wie es kommen muss, das Unheil nimmt seinen Lauf und Wolfs Leben wird in seinen Grundfesten erschüttert. Nichts bleibt wie es war. weiter lesen

BuchmesseFrankfurt_30-08-16.jpgWer ansteckt, gewinnt! 

Der Virenschleuder-Preis startet 2016 in sein sechstes Jahr. Ab sofort und bis zum 10. Oktober können von allen Akteuren der Medien- und Kreativwirtschaft Nominierungen eingereicht werden. Es gibt fünf Preiskategorien: "ansteckendste Kampagne", "Strategie" und "Idee" sowie "Persönlichkeit des Jahres" und "Marketingteam des Jahres". Die Preisträger werden dieses Jahr von der Expertenjury bestehend aus Nina George und Melanie Raabe (Bestseller-Autorinnen), Sascha Lobo (Sobooks), Carline Mohr (Spiegel Online),  weiter lesen

HaigGrndeLeben_18-08-16.jpgMatt Haig: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben 

Es ist schon überraschend ein Buch zu lesen, von dem der Autor sagt, dass es dieses eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn in jungen Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Depression heimgesucht. Eine Erkrankung, die selbstzerstörerisch sein kann. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Er beschreibt in diesem Buch, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Durch den Wechsel der Perspektiven und Blickwinkeln berichtet er aus seinem Leben. Informiert, klärt auf und schreibt sich frei. Immer wieder gibt es kleine Lebensweisheiten. Ob sie Hilfe für Betroffene sind, kann ein nicht betroffener schwer beurteilen. Er berichtet über Forschungserkenntnisse, über Hintergründe, über Medizinisches, Therapeutisches und Persönliches.  weiter lesen

Saukerl.jpgUlrich Radermacher: Saukerl 

In Kommissar Alois Schöns erstem Fall geht es um einen Mord an Anton Huber. Der Schweinebauer Huber gilt in dem kleinen bayrischen Dörfchen nicht als Kostverächter. Und auch sonst eckt er gerne mal bei den anderen Dorfbewohnern an. So zeigt sich auch nicht jeder gerade mitfühlend, als der Huber-Bauer erschossen in seinem Schweinestall aufgefunden wird. Gefunden von der Dorflehrerin Martina, die dann auch gleich zu den Verdächtigten zählt. Bei den Ermittlungen stößt Kommissar Schön jedoch auf ein paar Ungereimtheiten. Denn angeblich sollen die Lehrerin und der Bauer ein Verhältnis gehabt haben. Hat sie ihn also wirklich nur zufällig gefunden, wie sie vorgibt? Aber auch sein Nachbar ist nicht gerade gut auf ihn zu sprechen. Hatte der Huber-Bauer doch extra den Schweinestall vergrößert, als der Nachbar ein Hotel bauen wollte. Aber auch Hubert Familie gibt Rätsel auf. Kommissar Schön begibt sich auf Spurensuche und entdeckt Unglaubliches. Pädophile Ereignisse in der Schweinebauerfamilie geben ihr eine ungeahnte Wendung ins Abscheuliche. weiter lesen

WischundWeg_12-06-16.jpgPutzmarotten 

Wer in den fünfziger oder sechziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts geboren wurde, kennt noch die mühsamen Hausarbeiten seiner Eltern. Äh, seiner Mutter. Denn Haushaltsteilung zwischen Ehepaaren war noch nicht einmal in der Diskussion. Waschmaschinen waren nur ein Traum, der Boden wurde auf den Knie geschrubt. So erging es auch der 1964 in Finnland geboren Autorin und Journalistin Maria Antas. An jeder Straßenecke war eine Heißmangel, Wäsche wurde im Bottich gewaschen. Heute sind diese kleinen Betriebe fast vollständig verschwunden. Maria Antas erlebte auf dem Schulhof, wie Lehrer und Kinder mit Plakaten und Torte Spalier standen; nicht etwa, um den Direktor zu ehren. Nein, sie gratulierten der Putzfrau zum 60. Geburtstag. Antas häkelte als Kind Spüllappen und zu ihrer Aussteuer gehörten Staubtücher. "Wisch und weg" ist eine beschwingte Anleitung des Putzens. Putzen: diese endlose, monotone oder auch meditative Arbeit daran, Ordnung, Struktur, Sauberkeit oder gar Schönheit in eine dreckige, chaotische, oft hässliche Welt zu bringen. Ob diese Welt nun an der eigenen Haustür endet oder ob diese Welt auch Orte wie Hotels, Krankenhäuser oder schlicht die Straße und ihren Müll umfasst: Geputzt wird überall. weiter lesen

Hummeldumm_23-05-16.jpgJaud: Hummel dumm Das Roman 

Einfach mal abschalten und den stressigen Alltag hinter sich lassen. So dachte Matze Klein, als er mit Freundin Sina sich auf eine zweiwöchige Rundreise durch Namibia einließ – in einer Reisegruppe mit sieben weiteren Teilnehmern. Die hat sich Sina allerdings nicht aussuchen können. Schon am Startpunkt in Windhoek fällt Matze sein ernüchterndes Urteil: Zwei Wochen lang unterwegs mit einem Kleinbus voller Bekloppter – womit habe er das nur verdient? Schon bald blinkt ein passender Grund auf Matzes I-Phone: Er hat vor dem Urlaub vergessen, den Reservierungsbetrag für die neue Eigentumswohnung zu überweisen. Eine nachträgliche Überweisung wäre kein Problem, wenn Matze nicht der wichtige Reiseadapter fehlen würde, um seinem Handys und Notebook die dringend benötigte Ernergie zu verabreichen. Und um Sina nicht zu beunruhigen, verschweigt er ihr die ganze Sache, erfindet stattdessen immer haarsträubendere Ausreden und schliddert von einem Missgeschick ins nächste. Und alles endet mit einem handfesten Streit zwischen Matze und seiner Freundin. weiter lesen

dreimal_tote_tante-9783423216333.jpgKrischan Koch: Dreimal Tote Tante 

Es beginnt ganz dramatisch, wie es sich für einen Krimi gehört: „Ihre silbrig violetten Fingernägel aus dem »Salon Alexandra« kratzen auf dem rostigen Eisen der Fuß- schellen. Ihre Hände zittern. Sie schiebt einen Fingernagel unter den eingerosteten Verschluss der eisernen Fußfessel. Das Metall lässt sich keinen Millimeter bewegen. Der Nagel des Zeigefingers bricht sofort ab. Beim zweiten Versuch mit dem Mittelfinger bleibt sie in dem Metall klemmen und versucht den Verschluss ein kleines Stückchen aufzuhebeln.“ Von all dem ist im Stehimbiss von Antje »De Hidde Kist« nichts zu spüren. Denn Postbote Klaas bestellt fröhlich „3 Tote Tanten“; eine Küsten-Spezialität bestehend aus Kakao, Milch und Rum. Noch ahnen die vertrauten Stammgäste nichts vom dem, was dieses Frühjahr ihnen bringen wird. Eine mordsmäßig Aufregung ist in dem verschlafenen nordfriesischen Örtchen Fredenbüll im Anmarsch. Im Jauchebecken von Schweinezüchter Schlotfeldt tauchen die Leichen zweier vermisster Frauen auf.  weiter lesen

1000Places_14-04-16.JPEGHier müssen Sie gewesen sein 

Wo fahren wir heute hin, wo können wir einmal Urlaub machen? Der Drang, neue Ziele zu entdecken, ist so alt wie die Menschheit selbst. Doch ob eine Reise zum Erlebnis wird, hat nichts mit der Anzahl der zurückgelegten Kilometer zu tun. Wer in die Ferne schweift, übersieht manchmal all das Sehenswerte direkt vor der eigenen Haustür. Denn glamouröse oder geheimnisvolle Orte sind auch in der Nähe zu finden.

Das beweist dieses Buch, das Sie zu den 1000 schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mitnimmt und als ergiebige Inspirationsquelle für den nächsten Urlaub oder Kurztrip dient. Auf  weiter lesen

DoraHeldHitze_31-03-16.jpgDora Held: Bei Hitze ist es wenigsten nicht kalt 

Doris wird 50. Das ist für sie aber ein Drama. Denn eigentlich möchte sie nicht 50 werden und flieht. Für sie ist es ein angsteinflößendes Alter, einhergehend mit allen für Frauen in den Wechseljahren eintretenden Unpässlichkeiten wie Hitzewellen, Stimmungsschwankungen und der Erkenntnis, dass die Jugend vorbei ist. Und eine Geburtstagfeier lehnt sie sowieso kategorisch ab. Die hat nämlich ihr Mann Torsten still und heimlich vorbereitet. Doch bei dieser Feier möchte sie auf keinen Fall dabei sein. Sie beschließt, spontan mit ihren beiden besten Freundinnen aus der Schulzeit ein Wochenende in einem Wellness-Hotel an der Ostsee zu verbringen. Sehr zum Verdruss ihres Mannes, der nicht versteht, dass Doris dies so gar nicht will. Auch ihre immer wieder nervende Mutter begreift nicht, warum ihre Tochter keine große Feier will. Wo sie doch selbst kein Problem hatte 50 zu werden. Aber Doris besteht auf diese Auszeit und flüchtet mit ihren Freundinnen in eine fast vergessene Vergangenheit. weiter lesen

EUGipfelCover_03-02-16.jpg28 Höhepunkte 

EU-Gipfel“ ist eine gewanderte, gekletterte Liebeserklärung an Europa und seine Erhebungen und Berge, ein Tourenbuch für die Europäische Union. Es nimmt „Gipfel“ wörtlich, rettet sie vor der Vereinnahmung durch die Politik, holt sie raus aus Brüsseler Konferenzen und beschreibt sie wie sie sind: von sanft und niedrig bis hoch und wild. Die Neuerscheinung zeigt ein Europa mit weitem Horizont und ist gerade deshalb in den aktuellen EU-Depressionen auch ein Mutmacher und Kopf-hoch-Buch, es lässt Tourenziele wachsen und nicht Zäune in den Köpfen und zwischen den Staaten. „EU- Gipfel“ weckt die Neugier an den europäischen Nachbarn, freut sich an ihren Natur- und Kulturschönheiten und genießt nach den alpinen Höhepunkten nicht zuletzt Europas Küche bei einem guten Glas Wein.  weiter lesen

Zypern_08-02-16.jpgKulinarische Reise 

Zypern! Insel der Aphrodite und des legendären-Commandaria-Weines. Mit fruchtbaren Küstenlandstrichen und üppigen Bergwelten. Aber noch ohne ein eigenes Kochbuch in deutscher Sprache. Also machten wir uns auf: Rita Henss, Autorin mit den Themenschwerpunkten Reisereportage und Kulinaria; Markus Bassler, oft in genussreichen Fernen tätiger Foodfotograf; Anja Jahn, leidenschaftliche Porträt- und Reportage-Fotografin, Oliver Hick-Schulz, Editorial Designer, der seine Freizeit am liebsten auf Märkten und am Herd verbringt, Marianne Salentin-Träger, Kontakt- und Kreativ-Frau, die Reisen und gutes Essen liebt, Franz Keller, qualitätsbesessener Spitzenkoch mit badischen Wurzeln, und Astrid Zieglmeier, Sommelière, die sich schon als Schülerin an der heimischen Saar mit der Liebe zum Wein infizierte. Kaum angekommen in Nikosia, lernten wir Marilena Joannides kennen, eine passionierte Forscherin, die sich seit Jahren den ursprünglichen, vergessenen Genüssen ihrer Heimat widmet. weiter lesen

RomantischeRegionen_05-02-16.jpgRomantisches zum Valentinstag 

Neues HOLIDAY-Reisebuch „Entspannte Wochenenden“ stellt 50 romantische Regionen vor. Hier beginnt die Erholung schon beim Blättern!

Genau das braucht es für ein erholsames und romantisches Wochenende: eine Auszeit ohne Sightseeingstress, dafür viel Wellness, die schönsten Orte zum Schlendern und Erholen sowie die besten Adressen für außergewöhnliche Restaurants. Und alles am besten noch bequem zu erreichen. weiter lesen

100-thailaendische-gerichte_presse.jpg100 Thailändische gerichte

Thailands Landesküche zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus. Einflüsse aus Ländern wie Indien, Indonesien und auch China machen sie so bunt wie abwechslungsreich. Gerichte aus Fisch und Meeresfrüchten, Fleisch und Geflügelspeisen, Tofu- und Gemüsegerichte in vielen Variationen sowie Süßspeisen mit exotischen Früchten und tropische Cocktails bieten ein großes Repertoire und für jeden Geschmack etwas Passendes. weiter lesen

HeldBoenWest.jpgDora Heldt: Wind aus West mit starken Böen 

Katharina arbeitet seit Jahren für ein Bremer Recherchebüro. Den Auftrag eines holländischen Bestsellerautors, der für seinen nächsten Roman Informationen über alteingesessene Sylter Familien braucht, will sie eigentlich nicht, denn sie ist auf der Insel aufgewachsen und hat dort schon oft recherchiert. Nichts Neues mehr. Doch der Autor stimmt sie um. Auf der Insel angekommen trifft sie auf ihre Vergangenheit. Nicht nur, dass sie sich mit ihrer chaotischen Schwester Inken auseinandersetzen muss, nein, auch Hannes ist auf der Insel, ihre erste große Liebe, der gerade die Wohnung seiner verstorbenen Mutter auflöst. Was wird aus der alten Liebe?

 

Wer abschalten und entspannen möchte, ist bei Dora Heldt´s Roman gut aufgehoben. Es macht Spaß, den Akteuren durch den Roman zu folgen. Sie nimmt einen gleich auf der ersten Seite mit und führt einen durch das ganze Buch. Liebe, Beruf und Berufung, Lust und Frust, Alltag und etwas anderes wagen. Geh deinen Weg, auch wenn der "Wind aus West mit starken Böen" kommt. Das vermittelt einem diese wunderbare Geschichte. Zugleich gewährt Dora Heldt einen Blick hinter die Kulissen bei der Entstehung eines Romans, bei dem viel Recherche notwendig ist. Die Autoren die bereits Geld haben, beschäftigen dafür ein Recherchebüro und arbeiten nicht mehr selbst. Das ist Katherinas Aufgabe, die aber auch für Filmproduktionen, Verlage, usw. arbeitet. Bei dieser Geschichte passt alles gut zusammen.

 

Auch als Hörbuch erhältlich bei GoyaLit. Gelesen von der Autorin und den Schauspielern Christian Rudolf und Jürgen Uter. Eine Lesung, die mit ihrer Interpretation nicht weniger unterhält, als das Buch selbst. 15,99 Euro.

 

 

 

Erschienen bei dtv, 492 Seiten; 15,90 Euro. Mehr unter.www.dtv.de

 

250_MONTE-Cover.jpegAnderer Reiseführer 

Bei Reiseführern stellt sich immer die Frage, wieso gerade dieses Hotel besprochen wird. Die Redaktion vom Monte Verlag hat nun einen Reiseführer mit den „250 tollsten Hotels der Alpen” herausgegeben. Ein etwas anderer Reiseführer soll es sein. Er wird nicht von den Hotels finanziert, sondern von seinen Autoren und soll „deshalb hundertprozentig unabhängig“ sein.

Der moderne Hotel-Guide selektiert auf insgesamt 280 Seiten, was in Geist und Gestaltung anders ist als der übliche Alpen-Kitsch von unaufgeregten Designhäusern, authentischen Gasthöfen, entlegenen Lodges und ausgefallenen Jugendherbergen bis zu mondänen Grandhotels. Echte Geheimtipps im Nirgendwo und versteckte Perlen an beliebten Orten – zwischen 20 und 500 Euro die Nacht. Ein knapper, frecher Text beschreibt jedes der ausgewählten Häuser aus subjektiver Sicht der Redaktion. Ein verständliches Leitsystem hilft bei der Orientierung: Ampelfarben zeigen an, in welchen Preissegment sich die Herbergen befinden. Weitere Icons weisen auf Besonderheiten wie Ski-In/Ski-Out, Bio-Küche oder den Spa-Bereich hin. weiter lesen

Hegenbath_11-09-15.jpgDie drei Leben des Johannes Hegenbarth 

Biografie des berühmten Comic-Zeichners und Schöpfers der Digedags erscheint am 21. September

Dig, Dag und Digedag, die berühmten DDR-Comic-Helden, feiern dieses Jahr 60. Geburtstag. Ihr Schöpfer, Johannes Hegenbarth, war jahrzehntelang einer der bekanntesten Männer der DDR. Auch wenn ihn damals kaum jemand zu Gesicht bekam, kannte Hannes Hegen, wie er sich als Comic-Zeichner nannte, jedes Kind. Die von ihm geschaffenen Figuren nahmen Jung und Alt mit auf abenteuerliche Reisen durch Raum und Zeit. Generationen von Lesern lieben ihn bis heute dafür. Erst in seinen letzten Lebensjahren entschloss sich Johannes Hegenbarth, Großneffe des zu seiner Zeit bekannten Tiermalers Emanuel Hegenbarth und des berühmten Zeichners und Illustrators Josef Hegenbarth, über sein Leben und sein vielgestaltiges Werk zu sprechen. In vielen Gesprächen gab er dem Autor Bernd Lindner Auskunft über die wichtigsten Stationen seiner „drei Leben“ als Künstler: den Schaffensperioden als Pressezeichner und Karikaturist, als Schöpfer der Zeitschrift Mosaik und seiner Tätigkeit als freier Zeichner.  weiter lesen

AuswandernSpanien_21-06-15.jpgAuswandern in die Sonne 

Wer wünscht sind das nicht bei den aktuellen Temperaturen im deutschen Norden: südländisches Flair, Sonne und Meer. Immer mehr zieht Spanien nicht nur Reiselustige magisch an. Auch auswanderungswillige Arbeitnehmer, Selbstständige, Studenten und Rentner haben das Land auf der iberischen Halbinsel längst für sich entdeckt. Da sich Einreise und das Leben in Spanien relativ unkompliziert gestalten lassen, ist es zu einem beliebten Einwanderungsziel für Deutsche geworden.

Der Ratgeber „Auswandern nach Spanien“ aus dem Kölner Hayit Verlag informiert in übersichtlichen Kapiteln über alle Formalitäten, die beim Thema Einwandern zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus findet der Leser viele nützliche Informationen zur Jobsuche und zum Leben in Spanien.

Man erfährt z.B. an man sich wenden muss, wenn man Arbeit sucht, eine berufliche Existenz als Selbständiger gründen oder einfach seinen Lebensabend in Spanien verbringen möchte. Praktische Infos und Checklisten schaffen Klarheit zu Fragen wie Einreise- und Zollbestimmungen, Aufenthalt und Meldewesen, Umzug oder Haustiere. weiter lesen

Ijsselmeer_Cover_VLB.jpgYachturlaub in den Nieder-landen 

Es ist eines der beliebtesten Wassersportreviere Europas: das Ijsselmeer. Besonders für Yachturlauber bietet der niederländische Binnensee mit seinen idyllischen Ortschaften und komfortablen Häfen vielfältige Törn- und Freizeitmöglichkeiten. Entstanden ist das Ijsselmeer im Jahre 1932 durch den Bau des Abschlussdeichs, der die ehemalige Zuiderzee von der Nordsee trennte. Die insgesamt 1.100 qkm große Wasserfläche des heutigen Binnenmeeres ist durch einen weiteren Deich in Ijssel- und Markermeer geteilt und durch Schleusen verbunden. weiter lesen

SpanischeGerichte_11-03-15.jpgUte Theuer: Spanische Gerichte

Paella und Tortilla – fast jeder, der schon mal seinen Urlaub in Spanien verbracht hat, kennt die kulinarischen Highlights des Landes. Aber die spanische Küche ist mehr. Sie ist so vielseitig wie das Land mit seinen zahlreichen Provinzen, die alle ihre besonderen Spezialitäten hervorgebracht haben.

Im Kochbuch „100 spanische Gerichte“ findet man sie alle, die Spezialitäten des Landes und auch die weniger bekannten Speisen. Es gibt Rezeptideen für die Tapas-Tafel, Deftiges aus der Suppenküche, Gerichte mit Gemüse und Kartoffeln, Fleisch- und Geflügelspeisen, Kreationen aus Fisch- und Meeresfrüchten. Und  weiter lesen

griechischeMusik_19-12-14.jpgGriechische Musik zum Mitschreiben

Griechische Musik zum Mitschreiben

In seiner Anthologie Reihe „Griechische Einladungen“ lädt der Größenwahn Verlag Frankfurt Schreibinteressierte, Kenner und Liebhaber der griechischen Musik ein, ihre Anekdoten, Kurzgeschichten, Erlebnisse, Gedichte in Worte zu fassen – egal, ob Märchen der Antike, Choräle aus Byzanz, Krimis aus der Obristenzeit, Kurzgeschichten von heute oder Träume für die Zukunft... weiter lesen

DoraHeldtJetzt_30-11-14.jpgDora Heldt: Jetzt mal unter uns 

Es gibt vieles, was Frauen Tag für Tag beschäftigt, wundert, ärgert oder auch schmunzeln lässt. Ein Glück, dass Dora Heldt genauso fühlt und denkt – und es zudem herrlich selbstironisch, lebensnah und voller Leichtigkeit in Worte fassen kann. Egal, ob es um die verzweifelte Jagd nach der Garderobe für eine Hochzeit geht, um den überraschenden Elternbesuch, lautstark telefonierende Männer im  weiter lesen

Elchscheisse.jpgLars Simon: Elchscheisse 

Torsten Brettschneider, Mitte dreißig, führt ein durchschnittliches Leben in Frankfurt. Seine Beziehung kriselt zwar ein wenig, was er durch eine Ur-Mann-Therapie in den Griff zu bekommen versucht, doch immerhin läuft sein Job gut. Irgendwie aber genügt ihm das nicht mehr. Da erbt er überraschend einen Bauernhof in Mittelschweden und beschließt, sein Leben zu ändern: Er will ins Land der Elche ziehen. Seine Freundin Tanja findet das allerdings nicht so reizvoll und brennt mit Torstens Therapeuten an die Côte d’Azur durch. Und auch sonst entwickelt sich Torstens Vision bald zum Albtraum. Nicht nur, dass ihn auf seinem schwedischen weiter lesen

101 Dinge, die Sie sich sparen können von Hermann Bräuer / Oliver Nagel

Oliver Nagel, Hermann Bräuer: 101 Dinge, die Sie sich sparen können.

Guter Rat ist teuer, vor allem aber nervig - deshalb unterziehen die beiden Comedy-Autoren Hermann Bräuer und Oliver Nagel 101 Dinge einem strengen (Ab-)Rating. Wer nicht länger von den Trenderscheinungen unserer Zeit belästigt werden will, sollte also zu diesem Buch greifen. Lehnen Sie sich zurück: Hier steht, was Sie sich getrost sparen können. Das reicht vom flotten Dreier über Wellness, den Opernbesuch in Bayreuth, eine Doktorarbeit schreiben, nach Mekka pilgern (nur für Moslems - Christen können sich alternativ den Jakobsweg sparen), Pärchenurlaub, gelassen älter werden, aufs Land ziehen, eine Kreuzfahrt unternehmen, bis hin zum Baggerfahren. Wobei? Baggerfahren ist eigentlich doch ganz gut, oder?! Brmm, brmm... Verlag: DTV

Befreier.jpgKershaw: Der Befreier 

500 Tage Krieg im fernen Europa

Felix Sparks (1917-2007) stammte aus einer bitterarmen Bergarbeiterfamilie in Arizona und ließ sich nach der High School von der Armee anwerben, weil er in der Depression keine Arbeit fand. Danach ging er ans College, um Jura zu studieren, und wurde erneut einberufen, als die USA 1941 in den Krieg eintraten.

Ein amerikanischer Soldat auf dem europäischen Kriegsschauplatz

Sparks nahm teil an der Invasion Siziliens 1943, war der einzige Überlebende seiner Einheit bei der Schlacht von Anzio, überlebte die deutsche Ardennenoffensive, den Häuserkampf in Aschaffenburg und kommandierte die Einheit, die Dachau befreite.

Der Alltag an der Front, der Tod der anderen, die eigene Todesangst, Heimweh, Furcht und Tapferkeit, Hass, das Wunder und das Schuldgefühl des Überlebens - die ganze Psychologie des Krieges. Der Versuch, sich die Menschlichkeit zu bewahren, vor allem die Sinnfrage: Warum machen wir das? Sie beantwortete sich für Sparks endgültig, als er nach Dachau kam.

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