Urlaubsbuchung

Schon aus der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) konnten wir erfahren, dass die Reiselust der Deutschen ungebrochen ist. Auch wenn Krisen und Kriege immer wieder aufs Gemüt drücken, wird gereist. Nun liegt eine weitere Studie vor, wie luckx – das magazin recherchierte. 

Reiselust

Die Reiselust der Deutschen hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuelle Umfrage. 82 Prozent der Befragten planen in diesem Jahr eine oder mehrere Reisen. Damit ist die Reisebereitschaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (2025: 74 Prozent). Besonders reisefreudig sind die Jüngeren: 92 Prozent der 18- bis 29-Jährigen wollen 2026 verreisen. Nur 10 Prozent planen aktuell gar keinen Urlaub, 8 Prozent sind noch unentschlossen. Deutlich wird wieder einmal, wie wichtig Urlaub, Reisen und Auszeit vom Alltag sind. Ungeachtet dessen müssen viele stärker denn je auf ihr Budget achten.

Kurzreisen, Städtereisen und eine Woche Urlaub ganz vorn

Bei der geplanten Reisedauer zeigt sich ein vertrautes Bild:  54 Prozent bevorzugen Aufenthalte von etwa einer Woche, dicht gefolgt von Kurzreisen bis zu vier Tagen (51 Prozent). 47 Prozent planen Reisen von bis zu zwei Wochen, während 15 Prozent sogar länger als zwei Wochen unterwegs sein möchten. Damit bestätigt sich der Trend zu flexiblen Reiseformen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

Zu den beliebtesten Reisearten zählen weiterhin Städtetrips (42 %), Aufenthalte in Ferienwohnungen (42 %) und Pauschalreisen (30 %). Doch auch Wellnessurlaube (19 %), Individual-Fernreisen (17 %) und Eventreisen (16 %) bleiben relevant.

Mit 67 Prozent bleibt Deutschland weiterhin das mit Abstand beliebteste Reiseziel dieser Befragung. Aus der Reiseanalyse von FUR wissen wir, dass von allen deutschen Reisenden 22 % das eigene Land bevorzugen. Bei den Auslandsreisen zeigt sich dann wieder das gewohnte Bild. Innerhalb Europas zählen Spanien (19 %), Italien (17 %) und Griechenland (11 %) zu den wichtigsten Einzelzielen. Fernreisen spielen insgesamt eine geringere Rolle: Asien (8 %), Afrika (5 %) sowie Nord- und Südamerika (jeweils unter 4 %) werden seltener genannt. Den größten Anteil daran haben weiterhin die jüngeren Altersgruppen. Bei Reisen innerhalb Deutschlands liegen Städtetrips (38 %), die Ostsee (30 %), Bayern (23 %) und die Nordsee (21 %) an der Spitze. Schwarzwald, Bodensee sowie Mosel/Rheintal folgen mit Anteilen um die zehn Prozent oder leicht darunter.

Reisebudgets

Beim geplanten Reisebudget zeigt sich insgesamt Kontinuität:56 Prozent wollen ähnlich viel ausgeben wie 2025, 21 Prozent planen höhere Ausgaben, 13 Prozent rechnen mit einem geringeren Budget. Auffällig ist, dass 32 Prozent der Jüngeren angeben, 2026 mehr Geld für Reisen einzuplanen – ein deutlich überdurchschnittlicher Wert. Die Befragung wurde unter 1.000 PAYBACK Kundinnen und Kunden, durchgeführt im Zeitraum 26. Januar bis 5. Februar 2026.