Zuhause wohlfühlen

Was war das vor der Corona-Pandemie doch anstrengend: Von Montag bis Freitag zur Arbeit gehetzt, dann nach Hause. Hausarbeit erledigt. Freunde besucht. Party am Wochenende und dann ging es wieder von vorne los. Und nun? Im ersten Lockdown wurde noch aufgeräumt, gemalert und alles das erledigt, was liegen geblieben war. Im zweiten und aktuellen dritten Lockdown kommt Langeweile auf. Wir haben es nicht gelernt, diese Langeweile zu ertragen. Oder konkreter: Wir können mit uns nichts anfangen. Gezwungenermaßen legen wir aktuell zwar einen niedrigeren Gang ein, wie diese Entschleunigung genutzt werden kann, damit sie sich auf Dauer auch positiv auf Geist und Körper auswirkt, müssen wir erst lernen. Luckx – das magazin hat recherchiert.

Alltagsbewegung

Gerade in Zeiten von Homeoffice ist es wichtig, vor oder nach der Arbeit nochmal aktiv zu werden. Auch wenn es verlockend ist, sich auf die Couch fallen zu lassen, sollte der Körper nochmal hochfahren. Egal ob Joggen, Aerobic oder ein Workout per YouTube-Video – Hauptsache aktiv sein. Wir schlafen besser, arbeiten am nächsten Tag effektiver und fühlen uns energetischer.

Wer sich dabei eine Monats-Herausforderung setzt, kann von richtigen Erfolgserlebnissen profitieren. Mit kurzen wenigen Einheiten sollte begonnen werden; danach von Woche zu Woche steigern. Wer sein Workout zu Hause macht, kannst im WEB nach bereits fertig geplanten Challenges suchen.

Verwöhnungsprogramm

Durch gesunde Ernährung und zusätzliche Vitaminpräparate können wir uns nicht nur stärken, sondern wappnen uns auch gegen den Winterblues. Es gibt allerdings auch andere Tricks und Helfer, die den Energietank füllen.

So eignen sich ätherische Öle auf vielfältige Weise, um eine kleine mentale Auszeit zu nehmen und die Sinne zu verwöhnen. Der Duft von Lavendel zum Beispiel sorgt bei vielen Menschen für Entspannung und ist damit ideal, um die Me-Time noch angenehmer zu machen. Besonders belebend hingegen werden Minz-Düfte empfunden. Deswegen sind die Super-Scents auch eine gute Wahl, um dem Home-Office Geruch einen Frische-Kick entgegenzusetzen. Also einfach ein paar Tropfen Aromaöle ins heiße Bad und tief durchatmen!

Digitale Enthaltsamkeit

Im Jahr 2020 hat der durchschnittliche Deutsche etwa ein Viertel seiner wachen Zeit am Tag am Smartphone verbracht: Genau gesagt sind das 4,2 Stunden! Stunden, in denen der Kopf durch äußere Reize blockiert wird. Die körperlichen Bedürfnisse und eigenen Ziele treten folglich immer mehr in den Hintergrund. Resultate sind Unausgeglichenheit und Anspannungen.

Besser ist es, feste Zeiten einzuplanen, wo wir online sein dürfen. Außerhalb dieser Slots sollte das Handy außer Reichweite liegen. Dabei kann die Zeit am Smartphone getrackt werden. Hat haben wir stets den Überblick über das eigene Konsumverhalten. Und wer dann doch den Drang zum Handy verspürt, sollte genau seine Absicht hinterfragen.

Pläne machen

Quarantäne und soziale Isolation bedeuten mehr Zeit für sich! Ob Switch-Kanal, tanzen lernen oder die eigenen vier Wände verschönern: Lang aufgeschobene Pläne haben nun endlich Zeit für die Durchführung. Und für all das, was momentan nicht machbar ist, lohnt es sich Pläne zu schmieden. Die Vorfreude auf die Post-Corona-Zeit steigt, so dass sich die Isolation in der kalten Jahreszeit viel besser durchstehen lässt.

Mit einem Mood-Board kann jeder seine Ziele rund um sich selber und sein Leben festhalten. Dann bleibt die Überlegung, welchen Etappen bestreitet werden sollen, um diese Ziele zu erreichen. Dann geht es los mit dem ersten Schritt. Beispiel: Mehr Gelassenheit im Alltag = Etablierung einer Morgenroutine, wie Meditieren, die Zubereitung eines frisch gepressten Saftes oder eine intensive Sporteinheit.

Werte finden

Fünf Kilogramm abnehmen, Geld sparen, das Rauchen aufgeben: Neujahrsvorsätze sind super, halten aber in der Regel laut einer Studie nur spätestens bis Ende Februar. Oftmals überholt der Alltagsstress oder die tägliche Routine und wir verfallen schnell wieder in alte Muster. Gerade um den Jahreswechsel ist es an der Zeit, lästige Gewohnheiten zu entlarven um sie anschließend zu verbannen. Dafür können neue, positive Angewohnheiten in den Alltag etabliert werden.

So kann die Aufnahme des Wortes „Nein“ in den täglichen Sprachgebrauch zu mehr Konzentration führen. Der Fokus richtet sich so wieder auf sich selbst und weniger auf die Wünsche anderer. Beim Erkennen der eigenen Bedürfnisse und Ziele kann das bereits erwähnte Mood-Board eine große Hilfe sein.