Abgesichert

Besonders in Krisensituation erwarten Bürgerinnen und Bürger Sicherheit. Das betrifft das Verhalten des Staates als auch die eigene finanzielle Absicherung. Inflation darf nicht finanziellen Verlusten führen, hoffen die Bundesbürger. Also was ist zu tun, fragt luckx – das magazin und setzt die Recherche fort.

Sparen mit dem Festgeldkonto

Ist das Tagesgeldkonto gut gefüllt und die Sparsumme geht schon über den Notgroschen hinaus, könnten Sparer erwägen, einen Teil ihres Geldes längerfristig anzulegen. Möglicherweise könnte ein Teil der Rücklagen erst in drei oder vier Jahren benötigt werden, um beispielsweise eine Anschaffung zu tätigen. Dann lässt sich dieses Geld für diesen Zeitraum auf einem Festgeldkonto anlegen. Dabei ist festgelegt, dass im Anlagezeitraum über das Geld nicht verfügt werden kann. Derzeit gibt es für dreijährige Laufzeiten bei einigen Banken bis zu 2,80 Prozent Zinsen für 10.000 Euro. Bei einem längeren Sparhorizont von fünf oder gar zehn Jahren locken Anbieter mit attraktiven Konditionen von bis zu drei Prozent und mehr.

Kredite

Kredite sind verlockend. Man kann damit Möbel kaufen, ein Auto finanzieren, sich allerhand Luxus gönnen. Aber wer langfristigen Vermögensaufbau zum Ziel hat, sollte Abstand von einem Kredit nehmen. Denn Kredite können die Finanzen kippen lassen. Zusätzlich zum Kaufpreis fallen Zinsen an, die die Anschaffung in Summe noch teurer macht. Doch hilft der Kredit einen langfristig weiterzubringen, kann er durchaus sinnvoll sein. Das ist eine der wenigen Ausnahmen. Beispielsweise könnte mit einem Kredit eine wichtige Weiterbildung finanziert werden, um künftig mehr Geld verdienen zu können, wird in die eigene Karriere investiert. Das ist sicherlich sinnvoll. Auch für die Finanzierung eines Autos, das für den Weg zur Arbeit benötigt wird, kann es sinnvoll sein, einen Kredit aufzunehmen. Wichtig ist, bei der Kredithöhe zu berücksichtigen, das diese auch abbezahlt werden kann. Ein Kredit muss sich aus dem tilgen lassen, was monatlich auf Ihrem Konto übrigbleibt.

Dispokredit

Dispokredite laden dazu ein, mehr auszugeben, als vorhanden ist. Sie erlauben es, das Konto bis zu einer bestimmten Summe zu überziehen und das zu einem etwas günstigeren Zinssatz, als würden das Konto einfach so überzogen wenn. zum Vermögensaufbau ist keinesfalls ein Dispokredit zu nutzen. Es ist die teuerste Art des Kredits. Für einen Dispokredit fallen aktuell rund zehn Prozent Zinsen an. Das sind bei 2.000 Euro mit einem Dispo-Zinssatz von zehn Prozent 200 Euro Zinsen im Jahr, rund 16,60 Euro Zinsen pro Monat. Wer sich davor schützen möchte, mehr auszugeben als vorhanden ist, sollte ein reines Guthaben-Konto bei der Bank einrichten. Damit lassen sich gar keine Schulden machen.

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