Der Osterhase war schon da

Ob Sonnenschein oder Schneegestöber – als Kinder haben wir gern nach den Ostereier gesucht. Doch so manches bliebt dann unter der Schneedecke verborgen oder wurde auch bei Sonnenschein nicht gefunden. Warum die Reste des Schoko-Hasen getrennt entsorgt werden sollten, hat luckx – das magazin recherchiert.

Mülltrennung

Ob im Urlaub oder bei großen Feiern: Manchmal erfolgt die Mülltrennung nicht gerecht. Das gilt auch für die Reste von Schokohasen, bunt gefärbten Eier und liebevoll dekorierte Osternester. Nach der Ostereiersuche und einem ausgiebigen Osterfrühstück bleiben oft leere Verpackungen und andere Abfälle übrig. So muss das „Beste an Ostern“ also der Schokohase und ganze bunte Osternest auchrichtig entsorgt werden. Sind die letzten süßen Hasen und Ostereier verputzt, bleiben ganz unterschiedliche Abfälle zurück. Von Alufolie bis Pappschachtel – nach dem Osterfest fallen viele leere Verpackungen an. Wenn diese richtig getrennt entsorgt werden, können sie recycelt und wieder zu neuen Produkten verarbeitet werden.

Wohin mit den Resten der Verpackung von Schokohasen?

Eigentlich ändert sich im Vergleich zur sonstigen Wertstoffentsorgung nicht viel – außer es ist Osterzeit. So gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack die glitzernden Aluminiumfolien von Schokohasen und -eiern, leere Kunststofftütchen von Fruchtgummi-Häschen oder Bonbons, größere Umverpackungen wie Plastikeimerchen oder Kunststofftüten als auch Folienverpackungen für Osterpralinen oder Schoko-Osterfiguren.

Ins Altpapier kommen zum Beispiel dann die bunt bedruckten Umverpackungen aus unbeschichtetem Papier oder Pappe für Oster-Kombinationen wie Schokoeier plus Schokohase, nicht mehr brauchbare Papier- und Pappboxen von Ostergeschenken, Sichtkartonverpackungen, zum Beispiel für edle Schokofiguren. Doch aufgepasst: das Sichtfenster aus Kunststoff sollte abgetrennt und in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgen werden – der Karton gehört ins Altpapier.

Richtig entsorgender Abfälle rund ums Osterei

Kein Osterfest ohne bunt gefärbte Eier. Färben lässt sich zum Beispiel mit gekauften Färbesets oder mit Naturfarben. Anschließend die Abfälle rund ums Osterei richtig entsorgen. Dabei gehören die Eierkartons aus Pappe ins Altpapier. Sind sie aus Kunststoff, gehören sie in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Nicht zu schnell entsorgen: Die Kartons eignen sich zum Beispiel gut als „Eierhalter“ fürs Färben oder Bemalen verzierter Ostereier. Leere Kunststoffverpackungen von Färbesets kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Beschichtete Färbebecher für einzelne Farben gehören in den Restmüll.

Das Osterei ist aufgegessen? Auch gefärbte Eierschalen dürfen in der Regel in die Biotonne – sofern sie nicht mit Glitzer, Folie oder anderer Deko verziert sind. Dann müssen sie in den Restmüll. Verpackungsabfälle von Färbesets lassen sich vermeiden, wenn Ostereier mit natürlichen Farben gefärbt werden – etwa mit Kamillenblüten, Rote-Bete-Saft, schwarzem Tee oder Rotkohlblättern.

Wohin mit dem Ostergras?

Zarte Deko-Aufhänger, geflochtene Osterkörbchen oder buntes Ostergras: Osterdekoration kann oft mehrere Jahre verwendet werden. Schmücken „frisches“ Ostergras und neue Deko-Häschen den Ostertisch, gehört die Verpackung aus Kunststoff in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack, Umverpackungen aus Papier oder Karton ins Altpapier. Ausgediente Häschen aus Kunststoff oder Keramik müssen allerdings in den Restmüll. Bitte Verpackungshinweise beachten: Kaputte Körbchen aus unbehandeltem Weidenholz oder natürliches Ostergras aus Holzwolle dürfen in die Biotonne. Ostergras aus Papier kommt in die Altpapiertonne – ist es aus Kunststoff, kommt es in den Restmüll.

Osterfrühstück

Zum Osterbrunch gehören für viele ein duftender Hefezopf oder ein süßes Osterlämmchen. Beim Aufräumen fallen ebenfalls unterschiedliche Abfälle an. So gehört gebrauchtes Backpapier in den Restmüll. Es ist beschichtet und kann nicht recycelt werden. Auch Papierservietten und Papiertischtücher gehören in den Restmüll. Leere Glasverpackungen von Honig oder Marmelade sowie Glasflaschen ohne Pfand – etwa von Sekt oder Eierlikör – werden nach Farben sortiert in die Glascontainer gegeben. Osterbunte Glasflaschen, die weder weiß, grün noch braun sind, gehören in den Container für Grünglas.

Falls bei einer Verpackung Unsicherheit besteht, hilft eine einfache Grundregel: Leere Verpackungen gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack – außer sie bestehen aus Glas, Papier, Pappe oder Karton. Das sind zum Beispiel Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech oder Verbundmaterialien wie Getränkekartons. Papier, Pappe und Karton kommen in die Altpapiertonne, Glasverpackungen nach den Farben Weiß, Braun und Grün sortiert in die entsprechenden Altglascontainer.