Solarmodule

Solarmodul ist nicht gleich Solarmodul. Neben dem Ertrag in Kw/h, den Kosten als auch den finanziellen Vorteilen kommen weitere Aspekte in Betracht. Bei der Wahl des Solarmoduls ist die langfristige Leistung, Zuverlässigkeit und die Wirkung auf das Erscheinungsbild des Hauses entscheiden, wie luckx – das magazin recherchierte.

Wie Solarmodule Dächer verändern

Die Rückkontakttechnologie ist heute eine der fortschrittlichsten Architekturen in der Photovoltaik, die aufgrund ihrer Komplexität nur von wenigen Herstellern beherrscht wird. Da die elektrischen Leitungen nicht auf der Vorderseite, sondern auf der Rückseite angeordnet sind, kann mehr Licht genutzt werden, was den Stromertrag erhöht. Gleichzeitig entsteht eine gleichmäßige, tiefschwarze Oberfläche ohne sichtbare Leitungen, die das Modul optisch ruhiger wirken lässt. So dreht sich die Energiewende in Privathaushalten nicht mehr nur um kurzfristige Kostensenkung, sondern auch um langfristigen Wert. Deshalb verbinden Rückkontakt-Module hohe Effizienz und stabile Erträge mit einem Design, das heutigen Ansprüchen an Ästhetik und Zuverlässigkeit gerecht wird.

Leistungsstärke

Bei Wohnhausdächern zählt jeder Quadratmeter. Rückkontaktmodule wie erreichen Leistungen von bis zu 510 Watt pro Modul und liegen damit deutlich über herkömmlichen Modulen. Ein Rechenbeispiel: Ein Dach mit Platz für 20 Solarmodule erreicht mit 400-W-Modulen eine installierte Leistung von rund 8 Kilowattpeak. Mit EcoLife-Modulen steigt sie auf 10,2 Kilowattpeak, also um mehr als 25 Prozent. Je nach Standort kann dies über ein Jahr bis zu 3.000 – 3.500 zusätzliche Kilowattstunden bedeuten. In Deutschland, bei einem durchschnittlichen Strompreis von rund 39 Cent pro Kilowattstunde, entspricht das einem Gegenwert von etwa 1.170 – 1.365 Euro pro Jahr, sofern der Strom überwiegend selbst genutzt wird.

Verschattung durch Bäume oder Ablagerungen kann bei Solarmodulen zu starker lokaler Erwärmung führen. Tests zeigen, dass sich herkömmliche Module bei Verschattung auf Temperaturen von bis zu 176,5 °C aufheizen können. Module mit Rückkontakttechnologie bleiben unter vergleichbaren Bedingungen mit rund 96,7 °C deutlich kühler, was das Risiko von Materialschäden reduziert.

Belastbarkeit

Für Solarmodule, die über Jahrzehnte im Einsatz sind, ist dieses Temperaturverhalten ebenso entscheidend wie ihre mechanische Belastbarkeit. Deshalb sollten Hausbesitzer Module wählen, die für hohe mechanische Belastungen konzipiert sind und die Brandklasse A erfüllen. Produkt- und Leistungsgarantien von bis zu 30 Jahren sichern den langfristigen Betrieb ab. Denn wer in eine Solaranlage investiert, entscheidet sich für ein System, das über Jahrzehnte zuverlässig funktionieren muss.

Technologien wie die Rückkontaktarchitektur galten lange als auf Labore beschränkt. Durch industrielle Skalierung stehen sie heute auch privaten Haushalten zur Verfügung. Für Hausbesitzer ist Rückkontakttechnologie daher eine überzeugende Option, weil sie Effizienzgewinne ermöglicht, ohne Abstriche bei Sicherheit oder Gestaltung zu machen.