Den Sommer verlängern

Der Winter hat uns oder wird uns bald verlassen. Dann kann es wieder in den Garten oder auf die Terrasse gehen. Wer deren auch bei kühleren Temperaturen in Betracht ziehen möchte, sollte für den nächsten Herbst und Winter jetzt aktiv werden, meint luckx – das magazin.

Wintergarten

Ein Wintergarten kann das ganze Jahr über genutzt werden. Meistens jedenfalls. Damit das auch gelingen kann, sollte er vorrangig auf der Sonnenseite des Hauses gebaut werden. Doch bevor es an Bauen geht, sollten Hauseigentümer über verschiedene Dinge nachdenken. Zuerst sollte natürlich die Größe, Materialauswahl, Beschattung und sonstige Gestaltung geklärt werden. Danach ist eine Bauvoranfrage bei der zuständigen Baubehörde gestellt und geklärt werden, was auf dem Grundstück gebaut werden darf. Dabei sollte nicht akzeptiert werden, wenn der Bescheid nicht in das Konzept ermöglicht, welches geplant ist. Einfach abspeisen lassen sollte sich keiner. Das Einholen der Baugenehmigung sollte dann einem Fachplaner oder dem ausgewählten Wintergartenbauer überlassen werden.

Informationen einholen

Informationsquellen können Verbände, Fachpublika­tionen wie das Ratgebermagazine oder auch das Internet sein. Genau hinschauen und hinterfragen, wenn etwas unklar ist. Auch das Thema Baumaterial ist wichtig. Jeder Werkstoff hat vor und Nachteile, die alle zu einem perfekten Wintergarten führen können. Die tragende Konstruktion kann sowohl in Holz, Holz-Aluminium, Aluminium und begrenzt auch in Kunststoff ausgeführt werden. Die besten Dämmwerte der Profile und das eingebaute Glas, 2-fach oder besser 3-fach Wärmeschutzglas, sind Garant für einen Wohlfühlwintergarten auch im Winter.

Angebote sollten von zwei bis drei Anbieter eingeholt werden, die entweder durch Empfehlungen oder durch seriöse Kommunikation besonders positiv aufgefallen sind. Die Anbieter sollten genau betrachtet werden, was diese bisher schon gebaut haben. Wie gefällig ist die Architektur der ausgeführten Wintergärten, wie präsentiert sich Werkstatt und Ausstellung.

Besichtigung vor Ort

Potentielle Anbieter sollten zur Besichtigung am künftigen Standort Ihres Wintergartens eingeladen werden. Dabei sollten die eigenen Vorstellungen aufgezeigt und sowie die fachlich-konstruktive Anregungen es Anbieters eingebunden werden. Nicht selten trägt dieser dazu bei, dass der vermeintliche Stand und die Bauform modifiziert wird und sich wandelt.

Die Angebote sind zu prüfen. Dabei zählt nicht nur der Endpreis. Verglichen werden sollten die angebotenen Kompo­nenten und Leistungen sowie die Werthaltigkeit des Angebotes. Wenn niedrige Preise angeboten werden, sollte unbedingt die Werthaltigkeit geprüft werden.Den ein Wintergarten ist ein anspruchsvolles, planungsintensives und aufwendiges Bauwerk, mit dem Eigentümer möglichst ein Leben lang Freude haben sollen. Ein solcher Wintergarten kann nicht im Sonderangebot gefertigt.

Angebote besprechen möglichst in der Ausstellung des Wintergartenbauers

Anschließend geht es in den Dialog mit den jeweiligen Anbietern – am besten mit einem großen Fragenkatalog, der konsequent abgearbeitet wird. Fragen sind vorab zu klären, die von Profis schnell, umfassend und verständlich beantwortet werden. Bei Floskeln anstatt Fakten ist Hellhörigkeit und Skepsis angebracht und die Frage mehr als legitim, ob dies ein Partner ist, um einen Wohntraum unter Glas anzupacken.

Von jedem Anbieter sollte ein oder zwei erstellte Wintergärten zur Be­sichtigung genannt werden. In der Regel sind die Wintergartenbesitzer sehr stolz, Ihren Wohntraum aus Glas zeigen zu dürfen. Bei Gesprächen mit stolzen Bewohnern werden oft auch wertvolle und interessante Erfahrungen weitergegeben, die in die eigene Planung, Ausstattung und Nutzung einfließen.

Dach sind die Erkenntnisse und Informationen auszuwerten. Vor einer endgültigen Entscheidung sollte sich Hauseigentümer von einem ausgewogenen Preis- /Leistungsverhältnis sowie von persönlichen Befindlichkeiten leiten lassen. Unbedingt sollten Familienmitglieder in die Entscheidung einbezogen werden. Denn alle möchten als Ergebnis den Wintergartentraum mit dem größten gemeinsamen Nenner haben. Auch die Kleinsten sollten einbezogen werden. Sie sehen oft Sachen und Details, über die Erwachsener unbeabsichtigt hinweg gehen und hinweg sehen.

Vertrag

Auch wenn es selbstverständlich und banal klingt. Trotzdem sollten alle Zusagen und Vereinbarungen schriftlich fixiert werden. Damit verbunden ist ein ein genauer Ausfüh­ungsplan, aus dem alle gestaltungstechnischen Absprachen und Planungen ersichtlich sind. Wo genau ist welche Öffnungsmöglichkeit, wie und zu welcher Seite öffnen Türen und Fenster, in welcher Höhe sind Quersprossen und Kämpfer. Darüber hinaus sind verbindliche Zahlungsmodalitäten zu treffen, wann genau welcher Betrag zu Zahlung fällig ist. Selbstverständlich sind getroffene Zahlungsmodalitäten auch einzuhalten. Ein Zeit­fenster für die Bauabwicklung ist ebenso wichtig wie eine detaillierte Leistungsbeschreibung.