Eigentlich wissen wir es alle: Gesundheit ist nur durch gesunde Zähne möglich. Wenn es dort im Mund irgendwo zwackt, ist es nicht nur aus mit einem schönen Lächeln. So gehört die tägliche (mehrfache) Zahnreinigung in unserer Gesellschaft zum Pflichtprogramm, meint luckx – das magazin.
Heute schon gelächelt?
Manchmal ist das Lächeln eher verkrampft. Trotzdem wünschen sich viele Menschen ein strahlendes Lächeln. Doch wenn die Lippen geöffnet werden, geben sie bei einigen Mitmenschen einen ungesunden Blick frei. So sind nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen gepflegte und gesunde Zähne wichtig. Dabei kommt es vor allem auf regelmäßiges Zähneputzen und den jährlichen Kontrollbesuch beim Zahnarzt an. Doch so manche Kontrollen ergeben ein unglückliches Bild. So ist vielfach zu hören, egal ob bei Haarausfall oder Orangenhaut: „Das liegt an den Genen.“ Und genau so ist das im Prinzip auch bei den Zähnen. Denn auch unsere Zähne sind Anfälligkeit für Karies oder Parodontitis. Darin ist eine erbliche Komponente vorhanden. Allerdings führt – anders als beim erblich bedingten Haarausfall – die ererbte Anfälligkeit nicht automatisch zu Löchern in den Zähnen. So können Betroffene durch gute Zahnpflege und regelmäßige Kontrollen den Ausbruch dieser Krankheiten verhindern. Bei wem schlechte Zähne also in der Familie liegen, der sollte sich besonders gut die Zähne putzen.Das gilt auch für die tägliche Zwischenraumreinigung mit Zahnseide oder Interdentalraumbürsten. Auch professionelle Zahnreinigungen, die krankheitsauslösende Bakterien in schwer erreichbaren Zonen des Mundes beseitigen, sind für diese Menschen sehr empfehlenswert.
Apfelessen
Da Äpfel viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, gelten sie als sehr gesund. Auch wenn bei vielen der Wunsch des Gedanken ist, so können Äpfel das Zähneputzen nicht ersetzen. Zwar regt das Kauen die Speichelbildung an und führt so zu einer gewissen Selbstreinigung. Doch Bakterien in den Zahnzwischenräumen bleiben davon aber unberührt und lassen sich nur durch regelmäßige Reinigung entfernen. Die in Äpfeln enthaltene Säure und der Fruchtzucker könnten zudem den Zahnschmelz schwächen und so das Kariesrisiko erhöhen.
Die Aussage „Viel hilft viel“ gilt nicht für die Kraft, mit der die Zahnbürste während des Putzens auf die Zähne gehalten wird. So kann manchmal weniger mehr sein. Denn zu festes Schrubben kann den schützenden Zahnschmelz schädigen. Das macht die Zähne empfindlicher. Deshalb sollte beim Putzen die richtige Menge Druck ausgeübt werden. Viele elektrische Bürsten warnen über ein Lichtsignal bei zu starkem Anpressdruck. Um alle Bakterien zu entfernen, ist vielmehr die richtige Technik entscheidend.
Milchzähne
Für Milchzähne gilt das gleiche wie für alle anderen Zähne. Gute Pflege ist wichtig. Meist beginnen die ersten Milchzähne ab sechs Jahren zu wackeln und auszufallen. Sollte bei kleinen Kindern Karies entstehen, kann sich dies schädlich auf die nachrückenden festen Zähne auswirken. Deshalb sollten Eltern ab dem ersten Milchzahn mit der Mundhygiene beim Nachwuchs beginnen. Das heißt: ab dem ersten Zähnchen zweimal täglich Zähne putzen. Sobald dann der Nachwuchs in der Lage ist selbst zu putzen, sobald sie dies auch nur spielerisch können – aber bis mindestens zur dritten Klasse müssen die Eltern nachputzen.
Ob eine elektrische Zahnbürste ein besseres Putzergebnis als eine Handzahnbürste erzielt, liegt hauptsächlich an der verwendeten Putztechnik. Dabei ist es unabhängig vom benutzten Modell und der Technik wichtig, regelmässig sich um seine Mundhygiene zu kümmern.