Wie Mama!

Made in Italy ist für Italiener die Heimat. Als die ersten „Gastarbeiter“ in den 1960-er Jahren nach Deutschland kamen, brachten sie nach und nach auch ihre Kultur mit. Also nicht nur den Fiat Topolino. Wie heute Made in Italy gefeiert wird, ist auch als Beispiel für Made in Germany wert, meint luckx – das magazin.

Feiertag

In Italien gibt es einen besonderen Feiertag, den Made-in-Italy-Tag. Dabei feiert anscheinend das ganze Land ihre Tradition, die lokalen Wurzeln, das Land und alles das, was neue Generationen miteinander verbindet. Auch der Supersportwagenhersteller Lamborghini hat sich dieser Feier angeschlossen, um die Verbundenheit mit Italien, mit der Region, in der das Unternehmen ansässig ist, sowie mit jenem Erbe an Fachwissen, industrieller Kultur und Handwerkskunst, das zu den prägnantesten Merkmalen des Landes zählt. Mit einer starken internationalen Ausrichtung und einem Netzwerk von 186 Händlern in 57 Ländern bringt das in Sant’Agata Bolognese beheimatete Unternehmen ein Beispiel für Exzellenz in die Welt, das tief in seinen italienischen Wurzeln verankert ist und weltweit dafür geschätzt wird, Leidenschaft, Handwerkskunst, Innovation und Expertise zu vereinen. Stephan Winkelmann, Vorstandsvorsitzender und CEO von Automobili Lamborghini, erklärt: „Unsere Wurzeln in Italien und in der Region, in der wir ansässig sind, reichen tief. Wir sind eine zu 100 Prozent italienische Marke und dies stellt einen unschätzbaren Wert für unsere Kunden auf der ganzen Welt dar, die in der italienischen Fertigung und der Produktqualität ein Gütesiegel erkennen zurückzugeben“.

Regionale Verbundenheit

Automobili Lamborghini wurde in Sant’Agata Bolognese gegründet und ist dort gewachsen. Heute arbeiten rund 3000 Menschen bei der Marke und damals wie heute wird jedes einzelne Fahrzeug vollständig im Werk in der Emilia-Romagna produziert. Hier entstehen die Modelle, die den Wert von Made in Italy authentisch zum Ausdruck bringen. Möglich wird das dank einer Kombination aus Individualisierung sowie Handwerkskunst, die jeden Lamborghini exklusiv macht und langfristigen Wert schafft. Diese Verbundenheit mit Italien manifestiert sich auch in der Beziehung des Unternehmens zum nationalen Produktionssystem: Im vergangenen Jahr wurden rund 60 Prozent der Investitionen in die Lieferkette eines italienischen Unternehmens vergeben, was die Absicht bestätigt, nach Möglichkeit lokale Betriebe zu bevorzugen. Dies geht einher mit einer starken regionalen Verwurzelung: 35 Prozent der Lieferanten haben ihren Sitz in der Emilia-Romagna, was die zentrale Rolle der Region unterstreicht, in der das Unternehmen gegründet wurde und weiterhin tätig ist.

Die regionale Verankerung zeigt sich auch in konkreten Maßnahmen zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft. Zuletzt unterzeichnete das Unternehmen eine Vereinbarung mit der Gemeinde Sant’Agata Bolognese. Im Rahmen dieser Kooperation werden Projekte unterstützt, die von sozialer Inklusion bis hin zu schulischen Angeboten reichen, von Bildungsworkshops im Zusammenhang mit dem Lamborghini-Park bis hin zur Förderung kultureller Aktivitäten und Initiativen zur Sensibilisierung gegen geschlechtsspezifische Gewalt.

Mit Italien verbunden

Die italienische Dimension von Lamborghini geht jedoch über den eigenen Standort hinaus und erstreckt sich auf die nationale Ebene – unterstrichen durch die Zusammenarbeit mit der italienischen Staatspolizei, einer der repräsentativsten Institutionen des Landes. Die im Jahr 2004 ins Leben gerufene Kooperation konkretisiert sich in der Lieferung von Fahrzeugen an die Autobahnpolizei für operative Einsätze, die von Straßenpatrouillen bis hin zum dringenden Transport von Organen und medizinischem Material reichen. Auf diese Weise wird der symbolische Wert von Lamborghini als italienische Marke gewürdigt, der Exzellenz, Identität und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. So ist Lamborghini und Italien eine dauerhafte Verbindung, die über die Zeit hinaus besteht und aus jeder Perspektive einen Mehrwert schafft.