Bei Luxus denken wir immer, mehr ist besser. Doch gerade Unternehmer, die durch fleißiges Arbeiten sich selbst viel erschaffen haben, möchten dieses auch genießen können. Da wird auch in der Freizeit auf die Kosten geachtet. Bei einer Luxus-Yacht sind die laufenden Kosten ein nicht zu unterschätzender Anteil, meint luckx – das magazin.
Kosten im Griff behalten
Auf den erarbeiteten Luxus möchten viele nicht verzichten. Und Downsizing ist nicht unbedingt angesagt. Da wird nach Lösungen gesucht, den Standard zu halten und dabei die Kosten zu reduzieren. Hier setzt die Werft Kingship Yachts an und bietet mit der Kingship 88 den Raum, das Volumen und das Prestige, das man normalerweise mit größeren Yachten assoziiert. Dennoch bleibt die Yacht unter 24 m Länge, was für Eigner/Betreiber zahlreiche Vorteile mit sich bringt, wie z. B. geringere Baukosten, weniger Besatzungsmitglieder und weniger Regeln und Vorschriften in Bezug auf Wartung, Instandhaltung und jährliche Prüfungen, die normalerweise gelten würden. Die Yacht ist für ein erfahrenes Paar gedacht, das sie selbst fahren kann, oder sie kann mit maximal zwei professionellen Crewmitgliedern gechartert werden. Kingship präsentiert zum ersten Mal als Aussteller während des Cannes Yachting Festival vom 09. bis 14. September 2025 seine Modelle. Erfahrung hat die Werft im Bau und in der Lieferung von Yachten und Handelsschiffen seit langer Zeit. Im Mittelpunkt des ersten Auftritts von Kingship beim Cannes Yachting Festival stehen zwei innovative Projekte, die vorgestellt werden.
Es handelt sich um die Kingship 88 Monohull und den Katamaran KingCat90, beide unter 24 m lang und von Barracuda Yacht Design entworfen. Als Rumpfmaterial wurde Aluminium gewählt, das bis zu dreimal leichter ist als Stahl, was einen um 10 bis 15 Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch bedeutet, mit einer maximalen Reichweite von etwa 3000 Seemeilen und folglich weniger Tankstopps, mit der Möglichkeit, nur in Ländern zu tanken, in denen dies günstiger ist.
Konzept
Das Serienkonzept der Kingship 88 kombiniert den Raum und das Prestige, das man normalerweise mit Yachten von über 90 Fuß Länge assoziiert. Es handelt sich um ein Vollverdränger-Einschiff mit drei Decks, bestehend aus dem unteren Unterkunftsdeck, dem Hauptdeck und der Option einer offenen Fly/Bridge oder einer geschlossenen Fly/Bridge-Version. Mit Zimmergrößen, die man eher mit denen eines 5- oder 6-Sterne-Hotels in Verbindung bringt, gibt es entweder ein Layout für 8 Gäste mit einer Hauptkabine über die gesamte Breite, einer zweiten VIP-Kabine über die gesamte Breite und zwei weiteren Doppelkabinen oder ein Layout für 10 Gäste mit einer VIP-Kabine und vier weiteren Doppelkabinen, alle mit eigenem Bad. Die Länge über alles einschließlich der Badeplattform beträgt 26,70 m (88′) und die maximale Breite 7,80 m, was etwa 60 % des Innenvolumens einer 34 m langen Megayacht entspricht.
Die gute Trennung von Crew und Gästen gibt den Gästen das Gefühl, an Bord einer viel größeren Yacht zu sein. Die nahtlose Integration der Crew-Quartiere in die Brücke, die Crew-Messe und die Kombüse auf dem Hauptdeck erleichtert das Leben der Crew – ein wichtiger Aspekt des Designs vom ersten Tag an.
Der Rumpf und die Aufbauten aus Aluminium sind bis zu dreimal leichter als vergleichbare Stahlkonstruktionen, was zu einem bis zu 10 % geringeren Kraftstoffverbrauch und einer potenziellen Reichweite von 3.000 Seemeilen bei 11 Knoten führt – Zahlen, die bei Yachten vergleichbarer Größe von Mitbewerbern kaum zu erreichen sind. Das rundum begehbare Hauptdeck bietet Zugang vom Bug bis zum Heck und einen geschützten Platz auf dem Achterdeck für intime Abendessen und geselliges Beisammensein in der Gruppe. Von hier aus führen Stufen hinunter zu einer Badeplattform in der Nähe des Wasserspiegels, um an Bord des Beibootes zu gehen oder einen direkten Zugang zum Meer zu haben.