Die Bundesregierung kriegt es nicht in den Griff. Dafür haben uns die Ölkonzerne voll unter Kontrolle. Wie immer zur Urlaubszeit erhöhen sie die Preise. Anstatt uns Deutschen den Urlaub zu gönnen, zocken sie uns ab, meint luckx – das magazin.
Wohlstand
Es wäre doch so einfach, wenn die Bundesregierung sich endlich auf das konzentriert, was ihre Aufgabe ist: Das Wohl der Bundesbürger zu erhalten und zu schützen. Dagegen wird lamentiert und an jeder Ecke und Kante versucht, die Bürger auszupressen. Sei es bei der Rente, dem Sozialsystem und vielen anderem. Dann würde auch endlich die unsägliche Diskussion über die Rechte Gefahr sowie die Asyldebatte beendet. Doch die Regierung unternimmt alles, damit diese Diskussion weiter Fahrt aufnimmt. Ein Bundeskanzler, der vor zwei Jahren die damalige Regierung beleidigte und als unfähig abstempelte sowie ein Finanzminister, der in seinem Konfirmantenanzug versucht, das geschenkte Geld als Wohltat für das eigene Klientel zu verteilen. In Deutschland leben 84 Millionen Menschen, die dringend auf sinnvolle Reformen und auf verlässliche Politik warten. Sie haben ein Anrecht darauf. Genauso, wie auf eine immer geforderte Mobilität und Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsplatzes im Autoland Deutschland.
Steigende Benzinpreise
Die hohen Spritpreise der vergangenen Monate hatten Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten der Deutschen. Das hat sich unter anderem an Ostern gezeigt. Die Deutschen waren an Ostern wie jedes Jahr mobil – aber anders als im Vorjahr. Während die Gesamtmobilität über die Osterfeiertage Anfang April 2026 um 3 Prozent im Vergleich zu Ostern 2025 zurückgeht, fällt zusätzlich bei längeren Strecken ab 100 Kilometern auf, dass der Pkw an Bedeutung verliert, während der öffentliche Personenverkehr (ÖPV) wächst. Das zeigen aktuelle Daten aus YouGov MOVE, dem Mobilitätstracker von YouGov. Bei Fahrten über 100 Kilometer zeigt sich an Ostern ein klares Bild: Während die Gesamtzahl dieser längeren Fahrten um 2 Prozent zurückgeht, verliert das Auto als Hauptverkehrsmittel deutlich stärker um 4 Prozent. Im Gegenzug wächst der ÖPV um 10 Prozent. Der Anteil der Pkw-Fahrten über 100 Kilometer sinkt dadurch insgesamt von 79 auf 76 Prozent. Besonders profitiert der Schienenpersonennahverkehr (SPNV), zu dem Regional- und S-Bahnen zählen: Laut YouGov MOVE verzeichnet dieser ein deutlich zweistelliges Plus. Auch der Schienenfernverkehr schneidet mit einem Rückgang von nur 1 Prozent besser ab als der Gesamtdurchschnitt, der bei -2 Prozent liegt.
Weniger Autofahrten
Nicht nur bei der Anzahl der Fahrten, sondern auch bei den zurückgelegten Personenkilometern (PKM) zeigt sich ein klarer Trend: Insgesamt werden an Ostern etwas weniger Kilometer zurückgelegt. Dabei sparen die Deutschen vor allem beim Pkw ein (-5 Prozent PKM), während die mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahrenen Kilometer um 2 Prozent steigen. Ein möglicher Treiber dieser Entwicklung sind die steigenden Benzinkosten. Laut dem „Cost of Living Tracker“ von YouGov gaben im April 17 Prozent der Deutschen an, dass sie in den letzten drei Monaten immer oder meistens Schwierigkeiten hatten, sich Kraftstoff für ihr Fahrzeug zu leisten. Im März lag dieser Wert noch bei 13 Prozent. Das ist ein Anstieg um 4 Prozentpunkte innerhalb eines Monats.
„Unsere MOVE-Daten zeigen sehr deutlich, dass Verbraucher bei längeren Strecken zunehmend vom Pkw auf alternative Verkehrsmittel umsteigen – insbesondere auf den SPNV“, sagt Christoph Zeh, Account Director bei YouGov. „Die steigenden Benzinkosten und das Deutschlandticket könnten diesen Trend zusätzlich beschleunigen und zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung führen.“
Doch dazu müsste der Öffentliche Personenverkehr attraktiver werden. Das betrifft insbesondere die ländlichen Regionen. Hier gibt seit Jahren der Sparmeister den (Verbindungs-) Takt an, was die Verkehrsmöglichkeiten anbetrifft. Dagegen steigen die Fahrpreise unaufhörlich. Anstatt die miserablen Verbindungen durch ein Preisangebot aufzuwerten, wird das Deutschlandticket verteuert. Bei einem Preis von 9 Euro würde jeder Deutsche das Ticket auf dem Handy haben; es vielleicht auch ab und zu nutzen. Das würde die Autofahrten reduzieren und ganz nebenbei die CO2-Belastungen ebenfalls. Ach ja, weniger Autofahren heißt nur nur weniger CO2-Belastung; heißt auch weniger Kraftstoffabsatz an den Tankstellen. Da bekommen die Ölförderländer und die Ölkonzerne schnell kalte Füße und werden die Kraftstoffpreise endlich wieder auf ein angemessenes Niveau von ein Euro pro Liter senken.